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LIVE: Abfahrt der Herren in Kitzbühel, Vorbericht, Startliste und Liveticker

Am Mittwoch präsentierte sich die Streif noch mit blauen Himmel

Am Mittwoch präsentierte sich die Streif noch mit blauen Himmel

UPDATE: Wie ist die Wetterlage in Kitzbühel. Wann wird gestartet. Wo wird gestartet. Alle Informationen und Programmänderungen finden Sie bei uns unter www.Skiweltcup.TV

Am Samstag um 11.30 Uhr nehmen die Rennfahrer wieder allen Mut zusammen und stürzen sich wagemutig Richtung Tal. (Die offizielle Startliste und den Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben)

Der spektakuläre Super G auf der Streif musste am Freitag wegen den widrigen Wetterverhältnissen abgesagt werden. Stundenlanger Regen am Donnerstag hatten der Piste unheimlich zugesetzt. Dichtes Schneetreiben am Freitagvormittag hätte eine Ausführung des Rennens unmöglich gemacht. Auch die Aussichten für Samstag sind alles andere als vielversprechend. Bei uns werden wir Sie bis Rennbeginn immer aktuell informieren. Auf die Verantwortlichen und Pistenarbeiter kommt mit Sicherheit viel Arbeit zu.

UPDATE ZUR ABFAHRT AUF DER STREIF IN KITZBÜHEL

Samstag 11.24 Uhr: Was keiner geglaubt hat – es gibt auch in diesem Jahr ein Rennen auf der Streif – Kompliment an die Organisatoren und Pistenarbeiter!

Samstag 11.08 Uhr: Das Rennen soll schnellst möglich durchgezogen werden – Start Interval 1 Minute – Vielleicht wäre es für den Sport wirklich besser das Rennen abzusagen.

Samstag 10.53 Uhr: Startzeit steht noch – 11.30 Uhr – starker Schneefall in Kitzbühel

Samstag 10.47 Uhr: Es gibt – wenn dann nur eine Sprintabfahrt – Start an der „alten Schneise“ – Länge 1:10 Minuten – Mausefalle, U-Hakerl, Steilhang – die spektakulären Passagen im oberen Teil fallen weg.

Samstag 09.15 Uhr: Nach einer kurzen Wetterbesserung am frühen Morgen ist für die nächsten Stunden allerdings wieder Schneefall angesagt. Im unteren Teil der Streif bzw. im Zielgelände soll es demnächst zu regnen beginnen.

Samstag 08.30 Uhr: Gegen Neuschneemassen, Wind und Wetter haben die Veranstalter die ganze Nacht um die Durchführung der Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel gekämpft. Der Start ist am Samstag für 11.30 Uhr angesetzt und wurde in der Früh vorerst bestätigt.

Samstag 08.00 Uhr: Jurybeschluss – 08.00 Uhr – Programm für Samstag 21.01.2011 bestätigt – OK, HKR

Samstag 07.45 Uhr: Günter Hujara: „Die Strecke ist bereit. Auf der gesamten Breite ist der Schnee raus. Die Leute haben phantastisches geleistet jetzt müssen wir nur abwarten was kommt. Eine weitere Warmfront ist angesagt. Auf dem Radar sieht man schon die ersten Niederschläge draußen. Da könnten wir dann nichts mehr machen, wir müssen einfach zuwarten. Ich wäre gern sehr positiv, vor allem zur Belohnung der Leute die unwahrscheinliches geleistet haben. Die 3 Reservestarts stehen bereit. Ich wäre schon sehr froh wenn wir heute hier fahren könnten.“

Freitag 23.55 Uhr: Da auch Nebelbänke Probleme bereiten könnten, hat man die Vorkehrungen für gleich drei Reservestarts getroffen. Der erste wäre an der Spitze der Mausefalle, der zweite am Boden der Mausefalle und der dritte bei der Einfahrt Alte Schneise.

Freitag 19.10 Uhr: Hannes Reichelt: „Ich vertrau in die Kitzbühler. Die haben schon oft Sachen zu Wege gebracht wo alle zuerst geglaubt haben es geht nicht und dann haben wir doch ein Rennen gefahren. Ich bereite mich auf ein Rennen vor und hoffe das es ausgetragen werden kann.“

Freitag 19.05 Uhr: Klaus Kröll: „Es wird für die Organisatoren sehr schwer. Aber wir hoffen natürlich das Beste. Wir wissen dass hier sehr viele Leute sind die sehr hart arbeiten. Es wäre halt gut wenn es mit dem schneien aufhört und etwas kühlere Temperaturen kommen würden.“

Freitag 19.00 Uhr: Günter Hujara im ORF Interview: „Es ist sehr positiv dass jetzt die kälteren Temperaturen kommen. Das der Schneefall nachlässt und wir über Nacht eine etwas ruhigere Phase bekommen. Das ist genau die Phase wo wir versuchen die Piste frei zubekommen. Es ist wichtig damit es die Piste durch gefrieren kann. Es wird dann im Laufe des Vormittags eine neue Front kommen, die am Anfang noch Schneefall bringt, wir hoffen nicht zu viel. Wir sind uns eigentlich sicher dass wir die Strecke bereit haben werden von wo auch immer wir dann starten können. Diese Entscheidung treffen wir im Laufe des Vormittags. Wir müssen sehen was das Wetter mit uns macht.“

Freitag 18.45 Uhr: FIS-Renndirektor Günter Hujara: „Es ist eine echte Herausforderung, aber die Strecke wird bereit sein. Die Wetterprognosen geben uns eine Chance.“

Freitag 16.00 Uhr: Die Hoffnungen der Organisatoren in Kitzbühel belaufen sich darauf dass sich das Wind und Schneefall in der Nacht von Freitag auf Samstag deutlich nachlassen sollen. In einer Nachtschicht soll der Schnee weiter aus der Piste geräumt werden. Bereits am Vormittag werden wieder Wolken in Kitzbühel erwartet. Im oberen Teil der Strecke könnte auch Nebel aufziehen.

Freitag 14.15 Uhr: Kitzbühel-Rennleiter Peter Obernauer: „Es wird alles getan, um einen ordentlichen Rennverlauf in der Abfahrt garantieren zu können. Die Chancen auf die Durchführung sind schon relativ groß, etwas mehr als 50 Prozent, würde ich sagen.“

Freitag 12.00 Uhr: Es ist eine schier unmögliche Herausforderung den Klassiker auf der Streif startklar zumachen! Viel zu viel nasser Schnee fällt unaufhörlich weiter auf die Rennstrecke.  Günter Hujara: „Die Piste ist zur Zeit absolut unbefahrbar. Neben dem Schnee haben wir auch Sturmböen im oberen Teil der Strecke. Oben liegen jetzt 30 bis 35 cm Neuschnee, auch zum Teil verweht. Es ist ein riesiger Aufwand diesen aus der Piste zu schaffen. Die Vorhersagen für morgen sind ähnlich vielversprechend wie jetzt.“

Freitag 10.15 Uhr: FIS Rennleiter Günter Hujara: „Man braucht nicht viel erzählen. Schaut’s aus dem Fenster und es ist alles gesagt.“ Hujara und Crew werden alles „Menschen mögliche“ machen um die Abfahrt am Samstag und den Slalom am Sonntag ordnungsgemäß über die Bühne zubringen. Ein Ausweichen auf Montag steht nicht zur Debatte. Hujara: “ Der Montag steht definitiv nicht zur Verfügung.“

Freitag 09.15 Uhr: Seit 05.00 Uhr in der Früh wird auf der Streif gearbeitet. Pistenchef Peter Peter Obenauer: „Es sind heut und auch über Nacht an die 500 Leute im Einsatz welche in Intervallen arbeiten, damit die Kraft nicht auf einmal verbraucht wird. Für morgen soll es kühler werden und auch ein Wetterfenster kommen wo es aufklart. Wir hoffen dass dies genau am Vormittag ist.“   

Freitag 08.30 Uhr: Wetterbericht laut ORF Radio für die nächsten Stunden. Es wird die nächsten Stunden in Kitzbühel durch schneien. Am Nachmittag kann es ein paar Schneepausen geben ehe in der Nacht der Schneefall wieder stärker wird. Auch für morgen Vormittag wird Schneefall erwartet, vielleicht auch übergehend in Regen ehe es zum Nachmittag hin trockener wird. Es werden mindestens 20 cm aber es können auch bis 50 cm Neuschnee in Kitzbühel zusammenkommen.

Der Schweizer Didier Cuche ist der amtierende König der Streif. Der 37-jährige Routinier triumphierte im Vorjahr in 1:57,72 Minuten vor dem US Amerikaner Bode Miller (+ 0,98 Sek.) sowie dem Franzosen Adrien Theaux (+ 1.18), der mit Startnummer 28 noch auf das Podest fuhr und den Österreicher Mario Scheiber (1.36) auf den undankbaren 4. Rang verdrängte.

Voller Einsatz auf der Streif - nicht nur die Athleten gehen an ihre Grenzen

Voller Einsatz auf der Streif - nicht nur die Athleten gehen an ihre Grenzen

Mit seinem Sieg 2011 wie schon im Jahr zuvor und 2008 verlängerte Didier Cuche die Schweizer Erfogserie auf 4 Jahren, denn 2009 gewann sein Landsmann Didier Defago.

Das Hahnenkammrennen, gefährlichste Abfahrt im Skizirkus, findet zum 72. Mal statt. Sie ist die gefährlichste Ski-Piste der Welt – die Streif in Kitzbühel.

Jedes Jahr stürzen Fahrer, jedes Jahr müssen die Rettungs-Sanitäter einen Sportler ins Krankenhaus fliegen. Und dennoch ist das Hahnenkamm-Rennen Kult. Sowohl bei den Zuschauern, als auch bei den Fahrern.

Hier gibt’s nur eins: Absturz! Geradewegs in den Abgrund. Beim Blick aus dem roten Rahmen des Starterhauses die Piste hinunter sind das die ersten Gedanken. „I foahr do net runter“, sagte Franz Klammer bei seinem ersten Streif-Start 1973. Hat er dann aber doch gemacht und viermal auf der Streif gewonnen. Wer das heute schaffen will, muss Gas geben, von 0 auf 130 km/h in acht Sekunden. Mit dieser Beschleunigung geht’s runter in die „Mausefalle“, den Abgrund mit 85 Prozent Gefälle. “

„Ich gratuliere allen, die hier heruntergefahren sind. Ich glaube, wir spinnen!“, brachte 4fach-Sieger Didier Cuche (SUI) das Streif-Feeling auf den Punkt.

Max Rauffer, der frühere deutsche Weltklasse-Abfahrer, sah auf der Streif mal einen, der seine Angst nicht überwinden konnte. Der Mann stieg im Startbereich aus der Gondel, blickte in die Tiefe und stieg dann wieder ein. „Er hatte meinen großen Respekt“, sagt Rauffer.

Eine Weltcup-Abfahrt ist eine Show, nichts anderes. „Die Zuschauer wollen Stürze sehen, davon lebt der Sport“, sagt Patrick Ortlieb, der frühere Abfahrtsweltmeister aus Österreich. „Nur ernsthaft passieren sollte halt nichts.“

Dieser Satz symbolisiert die fast obszöne Gratwanderung: größtmöglicher Nervenkitzel bei maximaler Sicherheit. Wo das Enden kann zeigten die Sturz von Hans Grugger und Daniel Albrecht. Beide kamen in Trainingsläufen schwer zu Sturz und kämpften im wahrsten Sinne des Wortes ums Überleben. Hans Grugger erwischte es in der Mausefalle, Daniel Albrecht stürzte im Zielhang bei einem 70-Meter-Sprung; dort war 2008 bereits der Amerikaner Scott Macartney mit einem Schädel-Hirn-Trauma liegen geblieben.

 

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