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LIVE: Abfahrt der Herren in Saalbach-Hinterglemm: Vorbericht, Startliste und Liveticker

LIVE: Abfahrt in Saalbach-Hinterglemm

LIVE: Abfahrt in Saalbach-Hinterglemm

Saalbach-Hinterglemm – Nun atmen die Speed-Herren wieder Weltcupluft. Im österreichischen Saalbach-Hinterglemm findet am Samstag die nächste Abfahrt statt. Im fernen Jahre 1994 wurde am Zwölferkogel das letzte Abfahrtsrennen der Herren ausgetragen. Um 11.30 Uhr wird der erste tollkühne Athlet aus dem Starthaus gelassen. (Die offizielle FIS Startliste und den Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben)

Die WM-Piste von 1991 befindet sich in einem guten Zustand und verfügt, so Renndirektor Hannes Trinkl, über einen eigenen Charakter. Der Kärntner Max Franz bezeichnete die Strecke als cool. Nach der WM-Enttäuschung wollen die ÖSV-Speed-Asse vor 20.000 Zuschauern bei ihrem Heimrennen wieder zeigen, wer zu Recht vorne sein möchte.

Zu den Favoriten: Auch wenn es in den Speedrennen in Vail/Beaver Creek und beim Abschlusstraining auf der Kristallabfahrt für den Norweger Kjetil Jansrud nicht nach Wunsch verlief, will er durch einen Erfolg auf dieser äußerst selektiven Strecke den Rückstand auf Marcel Hirscher im Hinblick auf die Gesamtwertung verkürzen. Der Wikinger verfügt über technische Fähigkeiten und kann allemal aufs Podest fahren. Ob es für einen Sieg reicht, werden wir sehen.

Dominik Paris konnte auch nicht um WM-Edelmetall mitfahren, obwohl er angesichts seiner mehr als nur konstanten Saisonergebnissen als Medaillenfavorit galt. Doch nun hofft der Südtiroler, dass er mit einem sehr guten Ergebnis in Saalbach-Hinterglemm das WM-Trauma vergessen kann und vielleicht mit einem Sieg dem Traum einer kleinen Kristallkugel etwas näher kommen könnte.

Der Franzose Guillermo Fayed verpasste in Vail/Beaver Creek als Fünfter nur denkbar knapp eine WM-Medaille. Trotzdem befindet er sich in einer bestechenden Form. Und wer ihn kennt, weiß, dass er auch in Saalbach-Hinterglemm ein gutes Ergebnis erzielen kann.

Der US-Amerikaner Steven Nyman siegte in Gröden und will zeigen, dass er die Enttäuschung über „Blech“ bei der Heim-WM verdaut hat. Einen guten Platz hat auch Nymans Teamkollege und Santa Catarina-Sieger Travis Ganong im Visier.

Lokalmatador Hannes Reichelt ist einer der wenigen Fahrer, die die Piste in Saalbach kennen. In diesem Jahr läuft es trotz des Erfolges in Wengen im Super-G besser. Er erwartet sich viele Fans, die wiederum von ihm einen Sieg erwarten.

Teamkollege Matthias Mayer belegte bei den beiden Trainingsfahrten den dritten Rang und möchte die WM-Abfahrtsschlappe des ÖSV mit einem guten Platz bei seinem Heimrennen definitiv zu den Akten legen.

Aber auch Max Franz und Georg Streitberger wollen die starken Trainingsergebnisse im Rennen umsetzten. Beide fühlen sich auf der Kristallabfahrt wohl und lieben die weiten Sprünge. Gerade für Streitberger wäre ein Erfolg auf seinem Hausberg ein Traum.

Die Schweizer Beat Feuz und Patrick Küng haben bei der WM in Vail/Beaver Creek mehr als nur überzeugt. Feuz geht es so gut wie lange nicht mehr. Seine überragende Form aus der Saison 2010/11 ist nur noch wenige Schritte entfernt, obwohl aufgrund einer komplizierten Knie-Geschichte ein Karriere-Ende im Raum stand.  Auch Küng, seines Zeichens amtierender Weltmeister, befindet sich in einer guten Form. Auch wenn er in dieser Abfahrts-Saison noch nie auf dem Podest stand, will er die tolle Form aus Vail/Beaver Creek mitnehmen und nahtlos an den größten Erfolg seiner Karriere anknüpfen.

Die Abfahrt in Saalbach-Hinterglemm verspricht Spannung und Nervenkitzel. Für einige Athleten ist morgen der Tag der Revanche und Wiedergutmachung. Das gilt nicht nur für Paris, die Österreicher, sondern möglicherweise auch für Jansrud. Am Ende werden wir sehen, wer die Nase vorne hat.

Vorbericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Die Schneekristall-Abfahrt

Der Start der Schneekristall-Abfahrt befindet sich auf einer Höhe von 1.980 Metern über dem Meeresspiegel, direkt am Gipfel des Zwölferkogels, der von Hinterglemm aus mit der Zwölferkogelbahn zu erreichen ist.

Nach einer kurzen Schussfahrt folgt bereits die Panorama Kurve. Der Name ist Programm, auch wenn die Athleten keine Zeit haben, den Ausblick auf Saalbach Hinterglemm zu genießen. Danach geht’s direkt hinein in einen technisch schwierigen Abschnitt mit sehr schneller und enger Torsetzung. Kurvenspezialisten sind auf dieser Sektion, dem sogenannten Hahnleit’n, klar im Vorteil. Perfektes Material und exaktes Timing sind hier gefragt, um nicht von der Ideallinie abzukommen.

Der folgende Schneekristallsprung befördert die Athleten direkt an die steilste Stelle der Strecke, dem berüchtigten Osthang mit einem Gefälle von 72% (36°). Sprungweiten von 40 Metern und mehr sind hier möglich. Dieser Abschnitt zählt zweifelloszu den technischen Gustostücken der gesamten Strecke. Eine Kompression sowie eine rasante Querfahrt über den Breitfußboden warten im Anschluss auf die Fahrer.

Die Quellen Kurve, ein sehr lang gesetzter Linksschwung, mündet in die kritische Bigfoot Traverse. Neben gutem Gleitvermögen, einer tiefen Hocke und ausreichend Kondition wird hier vor allem ein schneller Ski verlangt, um möglichst viel Geschwindigkeit von der langgezogenen und relativ flachen Quellen Kurve mitzunehmen. Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h können hier von den schnellsten Rennläufern erreicht werden.

Nach dem kurzen Gleitstück auf Höhe der Zwölferkogel Mittelstation geht es über den berüchtigten Ulli Maier Sprung, benannt nach der österreichischen Skilegende, die hier 1990 ihren zweiten Super G Weltmeistertitel einfuhr. Die anschließende Kompression sowie der Übergang zum Ochsenritt setzen technisch sauberes Skifahren voraus um genügend Speed in das nächste Kriterium mitzunehmen.

Im anschließenden Rossboden mit seinen flachen Kurven ist nämlich wieder Feingefühl gefragt. Zu starkes Aufkanten und falsche Linienwahl werden hier gnadenlos mit Zeitverlust bestraft. Es folgen die Xandl Kurve, eine langgezogenen Rechtskurve, sowie der anschließende Xandl Sprung. Hier gilt es bereits vor der Kante Richtung zu machen, um ausreichend Höhe zu gewinnen, denn danach lenkt eine scharfe Rechtskurve die Läufer wieder in die Falllinie des Hanges.

Auch wenn die Kondition der Athleten sich hier dem Ende zuneigt, muss im schmalen Korridor des Wieser Bendls noch ein letztes Mal Nervenstärke bewiesen werden. Bevor das große Finale folgt stehen noch ein schwieriger Rechtsschwung und eine ruppige Querfahrt mit zahlreichen Wellen und Schlägen hinüber zum Hintermais Karussell bevor. Das Karussell als S-Kurvenkombination mit langgezogener Links- und einer kurzen Rechtskurve entscheidet in großem Maße über den finalen Zieleinlauf.

Als krönender Abschluss einer rasanten und vor allem kräftezehrenden Abfahrt warten noch der Zielsprung mit Sprüngen von bis zu 50 Metern und die Zielschusskompression, bei der Spitzengeschwindigkeiten von 140 km/h und mehr erreicht werden können. Danach geht es direkt neben der Zwölferkogel Talstation durch das Ziel, wo die Athleten vom Publikum begeistert empfangen werden. Die Strecke endet auf einer Höhe von 1.060 Metern über dem Meeresspiegel, rund 500 Meter vom Hinterglemmer Ortszentrum entfernt.

Fakten & Daten zur Strecke

Starthöhe: 1980 m
Ziel: 1060 m
Höhenunterschied: 920 m
Streckenlänge: 3,6 km
Steilste Stelle: 72 %
Tore: ca. 35
Geschwindigkeit Läufer: 120 – 140 km/h

Benötigtes Material:
ca. 4,5 km Absperrzaun
12 km B-Netze
140 m A-Netze Sicherheitsnetz

Kabel:
Zeitnehmung 3,6 km
Fernsehen 36 km (ORF)
Kameras: 29 Kameras entlang der Strecke
Quelle: skiweltcup.saalbach.com  

Beitrag von Austria Ski Team.

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