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LIVE: Nachtslalom der Herren in Schladming – Vorbericht, Liveticker und Startliste

Schladming ist bereit für das Nightrace 2014

Schladming ist bereit für das Nightrace 2014

Im Slalom Weltcup geht es Schlag auf Schlag. Waren die Stangenartisten noch am letzten Freitag zu Gast auf dem Ganslernhang in Kitzbühel, steht beim Schladminger Nightrace am Dienstagaben ein weiter Höhepunkte auf dem Programm. Der erste Durchgang auf der Planai beginnt um 17.45 Uhr; der Finallauf der besten 30 drei Stunden später um 20.45 Uhr. (Die offizielle FIS Startliste und den Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben) 

Schladming – Das Hahnenkammwochenende 2014 ist Geschichte, und schon steht der nächste Ski-Höhepunkt auf österreichischem Terrain auf dem Programm. Die Rede ist vom Nachtslalom von Schladming, der am Dienstag über die Runden gehen wird. Der Torlauf ist der fünfte in dieser Saison und der letzte vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Im Vorjahr gab es in Schladming die Alpine Ski-WM, und ganz Österreich freute sich über den Sieg von Marcel Hirscher.

Seit dem fernen Jahr 1997 wird auf der selektiven Planai als Nachtrennen ausgetragen. Damals siegte der Italiener Alberto Tomba vor dem Österreicher Thomas Stangassinger und dem Franzosen Sébastien Amiez. Sowohl Fans als auch Athleten lieben diese einmalige wie in derselben Weise emotionale Atmosphäre. Die Piste ist sehr anspruchsvoll, schwierig zu fahren. So zeichnet sich die Planai durch leicht schräg abfallende Abschnitte und einem großen Gefälle aus. Die Torlauf-Asse müssen schon angriffslustig fahren; denn wer hier bremst, hat schon verloren.

Auch in diesem Jahr ruft Schladming zum „Duell der Giganten“. Am Freitag stand in Kitzbühel Felix Neureuther aus Deutschland ganz oben, und ohne den kapitalen Fehler kurz vor Ende des zweiten Durchgangs wäre wohl sein bester Freund Marcel Hirscher mit ihm auf dem Podest gestanden. Aber besonders für Hirscher heißt es: Mund abputzen und weiterkämpfen! Neureuther gegen Hirscher oder Hirscher gegen Neureuther; man kann den Zweikampf der Superlative drehen und wenden wie man will, die beiden sind die Topfavoriten auf der Planai anno 2014!

© Ch. Einecke (CEPIX) / Schladming

© Ch. Einecke (CEPIX) / Schladming

Marcel Hirscher lag in Kitzbühel mit der Startnummer 1 nach dem ersten Durchgang in Führung. Dann riskierte er wohl ein wenig zu viel des Guten und fädelte ein. Trotzdem freute er sich über den Sieg seines Freundes Neureuther und zwei Tage später über Rang drei in der Super-Kombination. Der Salzburger ist ein fairer Sportsmann und kann sich mit einem Hunderter beim Nachtevent auf der Planai wieder knapp vor Svindal in punkto Gesamtweltcup reihen.

Felix Neureuther hat in Kitzbühel gewonnen. Nach dem ersten Lauf lag er noch hinter Hirscher. Im zweiten Durchgang zeigte er seine Cleverness und fuhr nicht so risikoreich. Das war am Ende das Patentrezept für den Sieg und den Gewinn der goldenen Gamstrophäe. Schladming ist für den DSV-Athleten ein gutes Plätzchen. Beim Weltcuprennen 2012 landete er auf Rang zwei, genauso wie bei der WM ein Jahr später, also im Jahr 2013.

Der Südtiroler Patrick Thaler befindet sich in der Form seines Lebens, auch wenn es langsam, aber sicher gegen das Ende seiner sehr langen Laufbahn hingeht. In Kitzbühel stand er mit Neureuther und dem jungen Norweger Kristoffersen auf dem Podium. Obwohl die Form stimmt, scheint er eine gewisse Abneigung gegen das Rennen auf der Planai zu haben. Bei elf Anläufen schied er neun Mal aus oder konnte sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Dieses Mal wird’s besser!

Henrik Kristoffersen aus Norwegen ist erst 19 Jahre jung und zweifellos der Shootingstar der Saison 2013/14. Auf dem mythischen Ganslernhang fuhr er auf den sensationellen zweiten Platz, und alle sind sich einig, dass der erste Sieg nur noch eine Frage der Zeit ist. In der Torlauf-Disziplinenwertung liegt der Wikinger bereits auf Platz vier. Unbekümmert und cool fährt er die Slalomhänge hinunter, als ob es das Normalste auf der Welt ist. In Schladming und Sotschi wird mit ihm zu rechnen sein.

© Kraft Foods / Marcel Hirscher

© Kraft Foods / Marcel Hirscher

Alexis Pinturault hat die Super-Kombination von Kitzbühel gewonnen. Dementsprechend motiviert geht der Franzose, immerhin Wengen-Sieger im Torlauf, in den Nachtslalom am Dienstag auf der Planai. Kurz vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi scheint der Athlet der Equipe Tricolore, den alle liebevoll „Pintu“ nennen, wieder in Form zu kommen. Doch die Statistik in Schladming spricht gegen ihn: drei Starts, drei Ausfälle.

Der Schwede Mattias Hargin ist, wenn wir den Klassiker auf dem Lauberhorn ausklammern, ein Beispiel par exellance in Bezug auf Konstanz. Der Nordeuropäer konnte auf der Planai vor drei Jahren unter die ersten Drei fahren. Ob er in diesem Jahr wieder ein solches Ergebnis einfahren kann, ist ungewiss. Aber wie wir den mutigen Torläufer aus dem Drei-Kronen-Team kennen, will er alles versuchen und demzufolge voll attackieren. Denn die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht.

Landsmann André Myhrer, der vor zwei Wochen seinen 31. Geburtstag feierte, zeigte unlängst in Kitzbühel zwei unterschiedliche Läufe. Am Anfang fabrizierte er einen groben Patzer und lag zur Halbzeit lediglich auf Position 24. Im zweiten Durchgang gab er Vollgas, und dank der guten Pistenbedingungen und der Schnitzer der Konkurrenz fuhr er noch bis Platz neun nach vorne. In Schladming kann er im Hinblick auf Sotschi noch mehr zeigen.

Mario Matt durchlebte in Kitzbühel ein Wechselbad der Gefühle. So schied er im ersten Lauf aus, obgleich er der einzige war, der den Führenden Hirscher und Neureuther ansatzweise Paroli bieten konnte. Die Planai liegt dem Arlberger sehr; das beweisen die Bronzemedaille bei der Alpinen Ski-WM im letzten Winter und die Siege 2000 und 2008. Matt ist ein galanter Slalomfahrer und schleicht um die Tore wie kein anderer. Auch dieses Mal müsste ein Top-Platz möglich sein.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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