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LIVE: Olympia-Abfahrt der Damen in Sotschi – Vorbericht, Startliste und Liveticker

Maria Höfl-Riesch im Starthaus der Abfahrtsstrecke Rosa Khutor

Maria Höfl-Riesch im Starthaus der Abfahrtsstrecke Rosa Khutor

Am Mittwoch um 8.00 Uhr MEZ (Ortszeit 11.00 Uhr) steht  auf der Piste Rosa Chutor, rund 50 km von Sotschi entfernt die Olympia-Abfahrt der Damen auf dem Programm. (Die offizielle FIS Startliste und den Liveticker finden Sie im Menü oben)

Sotschi – Nun bestreiten auch die alpinen Damen ihre Abfahrt. Wenige Tage nach der Goldfahrt des Österreichers Matthias Mayer wollen es die schnellen Frauen wissen. Dabei haben viele Athletinnen Chancen auf Edelmetall. Dazu gehören beispielsweise die DSV-Starterin Maria Höfl-Riesch, immerhin frischgebackene Super-Kombinations-Olympiasiegerin, die Österreicherin Anna Fenninger und die im Kombi-Slalom unglücklich agierende Schweizerin Lara Gut.

Die Trainingsläufe blieben nicht ohne Zwischenfälle. So stürzte zum Beispiel die Italienerin Daniela Merighetti beim Zielsprung, aber auch Tina Weirather aus Liechtenstein, die sich in der Form ihres Lebens befindet, kam zu Sturz. Dabei steht ein Start der Athletin aus dem Fürstentum in den Sternen. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall der Titelverteidigerin Lindsey Vonn aus den USA könnte die Siegerin der Abfahrt aus Europa kommen. Schaut man sich die gegenwärtige Reihung in der Wertung an, so ist erst Stacey Cook auf Platz elf die erste Nicht-Europäerin. Aber trotzdem weiß man, dass oft Olympische Spiele Sensationen liefern und man kann sich auf eine spannende Entscheidung freuen.

Zum Streckenprofil ist zu sagen, dass die schnellen Damen auf einer 2,7 Kilometer langen Piste unterwegs sein werden. Die Zeit der Siegerin müsste sich um 1:40 Minuten einpendeln. Dabei kommen die Frauen keineswegs zur Ruhe. Steile Stellen und viele Kurven kennzeichnen die Strecke. Außerdem wurden einige spektakuläre Sprünge eingebaut, die die Rennstrecke „olympiareif“ (O-Ton M. Höfl-Riesch) machen.

Nun kommen wir zu den Favoritinnen. Die Deutsche Maria Höfl-Riesch hat im Unterschied zur Konkurrenz den (psychologischen) Vorteil, dass sie bereits eine Goldmedaille gewonnen hat und kann folglich befreit und mit einer ordentlichen Portion Lockerheit fahren. Vor zwei Jahren siegte sie bei der Olympiageneralprobe auf russischem Schnee. Da sie in ihrer langen, erfolgreichen Laufbahn alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gab, ist sie auch in der Abfahrt eine Favoritin auf Edelmetall.

Tina Weirather hat in dieser Saison jede Menge Top-Resultate eingefahren. In Sotschi fuhr sie vor zwei Jahren auf Rang vier. Sowohl in der Abfahrts- als auch in der Super-G-Disziplinenwertung liegt die Liechtensteinerin auf Platz zwei. Im Training zur Olympiaabfahrt hat sich die 24-Jährige am Samstag verletzt. Bei einem Sturz zog sie sich eine Prellung des Schienbeinkopfes zu. Das ist natürlich bitter. Mal schauen, ob sie sich erholt und ob sie überhaupt an den Start gehen wird.

Die Slowenin Tina Maze ist nach wie vor die Wundertüte der Saison. Nach einer überwältigenden Saison konnte sie im Olympiawinter nicht gerade mit Rekorden auftrumpfen. Dennoch wurde sie, je näher die Olympischen Winterspiele, rückten, etwas besser. Die Abfahrt in Cortina d’Ampezzo konnte sie gewinnen. In der Super-Kombination kam die Athletin, die während der Saison den Trainer wechselte und so ihre schwankenden Ergebnisse in den Griff bekam, auf Platz vier. Sie kann in der Spezialabfahrt eine gute Position erreichen. Nach Rang drei in der Kombi-Abfahrt ist alles drin.

Erst mit 27 Jahren erfüllte sich die Eidgenossin Marianne Kaufmann-Abderhalden ihren Traum von Olympia. In Val d’Isère fuhr sie der Konkurrenz auf und davon. In diesem Winter zeigte sie mit einer Reihe von Spitzenplätzen ihre Konstanz, und entwickelte sich zu einer Geheimfavoritin in Sotschi. Sie fuhr zwar in den Trainingseinheiten vorsichtig, aber die guten und ansprechenden Resultate während der Weltcupsaison können ihr einen zusätzlichen Auftrieb geben. Auch wenn die Strecke anspruchsvoll ist, sollte eine mehr als gute Platzierung am Ende herausschauen.

Lara Gut, Kaufmann-Abderhaldens Teamkollegin, zeigte zu Beginn der Weltcupsaison 2013/14 eine bärenstarke Vorstellung. Beim Training zur Olympiaabfahrt zeigte sie am Samstag mit Rang zwei, dass sie auch hier mitmischen möchte. Nach dem unglücklichen Aus im Kombi-Slalom und vielen Tränen will Gut in der Spezialabfahrt ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitreden. In der Kombi-Abfahrt wusste sie bereits mit Position zwei eindeutig zu überzeugen. Edelmetall bei der Abfahrt ist für die Schweizerin keinesfalls unrealistisch, auch wenn sie im Super-G noch besser ist.

Anna Fenninger, die 24-jährige Österreicherin, ist sicher eine Top-Favoritin auf olympisches Gold. In dieser Saison besticht die Salzburgerin mit unzähligen Top-10-Resultaten und vielen sehr guten Vorstellungen. Auch wenn sie noch keinen Sieg bei einer Abfahrt in diesem Winter errang, heißt es nicht, dass sie keine Chance auf Edelmetall hat. Im Training zeigte sie mit den Rängen eins und drei ihre sehr gute Form. Auf diese Weise kann sie beim ersten Höhepunkt der alpinen Damen bei den Spielen in Sotschi aufs Podium rasen. Welche Farbe die mögliche Medaille hat, ist ungewiss.

Fenningers Teamkollegin Elisabeth Görgl ist nicht nur erfahren und routiniert, sondern auch wieder zu alter Stärke zurückgekehrt. In Vancouver vor vier Jahren erreichte sie sowohl in der Abfahrt als auch im Riesenslalom den Bronzeplatz. In Altenmarkt-Zauchensee, praktisch vor heimischer Kulisse, siegte sie in dieser Saison in der Abfahrt. Bei der Olympiageneralprobe 2012 reihte sie sich gleich hinter der Siegerin Maria Höfl-Riesch aus Deutschland auf Position zwei ein. Das könnte sich auch bei der Olympiaentscheidung ausgehen.

US-Girl Julia Mancuso, 29 Jahre jung, hat schon viele olympische Medaillen gewonnen. So siegte sie vor nunmehr acht Jahren in Turin im Riesentorlauf. Und auch im kanadischen Vancouver vor vier Jahren überzeugte sie mit Silber in der Super-Kombination und in der Abfahrt. Auch in Sotschi freute sich die Athletin über die Bronzemedaille im Kombi-Bewerb Auch wenn die Saison 2013/14 alles andere als zufriedenstellend für sie verlief, kann sie mit einer guten Platzierung alle Kritiker mundtot machen, und es ist durchaus möglich, dass sie auch bei der Spezialabfahrt aufs Podest rast.

Sicher gibt es noch die eine oder andere, nicht genannte Favoritin oder vielmehr Geheimfavoritin. Das Wichtigste ist, dass jede Athletin alles aus sich herausholt und sich niemand verletzt. Wer am Ende auf dem Podest steht und von den zahlreichen Fans bejubelt wird, steht in den Sternen. Aber man kann davon ausgehen, dass es drei Damen sind, die im Verlauf der Saison schon des Öfteren aufgetrumpft haben.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

Die Olympische Abfahrtsstrecke der Damen in Sotschi 

Sotschi – Eins vorweg: Die Damen fahren nicht auf derselben Abfahrtsstrecke wie die Herren. Lediglich der Zielraum ist der gleiche. Unmittelbar nach dem Starthaus ist die Strecke bereits sehr steil. Eine scharf gezogene Kurve nach rechts lässt den schnellen Frauen kaum Zeit zum Verschnaufen. Es geht sogar ein Stück bergauf, ehe eine schmale Geländekante folgt. Nun heißt es etwas Gas geben, zumal die Piste wieder abwärts geht. Danach werden die Damen rechts in eine Traverse mit vielen Schlägen geführt, ehe wieder links ein steiler Streckenteil auf sie wartet. Konzentration ist gefragt wie die Mischung aus Schnelligkeit und Adrenalin.

Wer meint, dass das alles ist, irrt gewaltig. Zwei große Sprünge folgen. Eine etwas scharfe Rechtskurve und der dritte Steilhang bis zum Ziel warten noch auf die Damen. Die Strecke, die zu Beginn noch als leicht und sehr flach beschrieben wurde, ist im wahrsten Sinn des Wortes eine anspruchsvolle Piste. Wer in etwa einer Zeit von 1,50 Minuten abschwingt, hat eine gute Arbeit geleistet. Und übrigens eine würdige Olympiasiegerin, denn die Strecke in Krasnaja Poljana ist alles andere als einfach oder eben. Olympiawürdig auf jeden Fall und trotzdem eine Piste mit viel Finesse, und die erfahrenen Damen müssen sich schon ordentlich ins Zeug legen, um hier die ideale Linie zu finden.

 

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