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LIVE: Olympia Abfahrt der Herren in Sotschi – Vorbericht, Liveticker und Startliste

Topfavorit Aksel Lund Svindal (NOR)

Topfavorit Aksel Lund Svindal (NOR)

Am Sonntag um 08.00 Uhr (11.00 Uhr Ortszeit) findet in Krasnaja Poljana, dem Alpin-Zentrum von Sotschi, mit der Abfahrt der Herren einer der Höhepunkte der Olympischen Winterspiel 2014, statt. Seien auch Sie dabei , wenn es um Gold, Silber, Bronze und „Blech“ geht. (Die offizielle FIS Startliste und den Liveticker finden Sie im Menü oben)

Sotschi – Rund 100 km von der Olympiastadt Sotschi liegt im Kaukasus das Skigebiet Krasnaja Poljana. Und genau hier, genauer gesagt auf der „Rosa Chutor“ eröffnen die Herren die alpinen Bewerbe und den Kampf um Gold, Silber und Bronze. Dabei möchten einige Athleten unsterblich werden bzw. eine Medaille im Zeichen der fünf Ringe erobern.

Von 2006 an arbeitete der Pistenarchitekt Bernhard Russi an der Entwicklung und Konstruktion der Strecke. 2012 fanden hier die ersten Weltcuprennen statt. Der Olympiasieger von 1972 gibt zu, dass das erste Drittel sein Herz ist und auch das Ende ihm gefällt. Landsmann Beat Feuz triumphierte vor zwei Jahren quasi bei der Olympiageneralprobe.

Russi stellte bereits vor zwei Jahren die Strecke vor: “Die Strecke beginnt mit einer relativ steilen Startpartie, die dann aber sofort in ein kurvenreiches, mittelsteiles Gelände übergeht. Danach folgt ein vor allem für die Zuschauer attraktiver Abschnitt mit einem steilen Couloir namens «Accola-Valley». Die Sprünge «Russian Trampoline», «Bears Brow», «Lake Jump» und «Deer Jump» sind die Highlights der Strecke und lassen die Fahrer teilweise bis 70 Meter fliegen. Die Strecke ist recht lang und geht in die Beine. Vor allem, weil sie den Fahrer ununterbrochen fordert.”

Nun werden die Karten neu gemischt. Es ist nichts Neues, wenn man sagt, dass die Olympischen Spiele eigene Gesetze haben und oft ein Außenseiter die Nase – entgegen dem bisherigen Verlauf der Saison – vorne haben kann. Denken wir an 1994, als die Norweger die großen Favoriten waren und US-Boy Tommy Moe allen die Show stahl. Auch dieses Mal stehen die Chancen für einen Wikinger, in persona Aksel Lund Svindal, gut. Aber abgerechnet wird zum Schluss, auch wenn der 31-Jährige vor vier Jahren im kanadischen Vancouver das komplette olympische Medaillenset abgeräumt hat und auch in Russland alle Chancen hat, auch hier ähnlich erfolgreich zu sein.

Die Olympia-Strecke: Rosa Khutor

Die Olympia-Strecke: Rosa Khutor

Nachdem Hannes Reichelt, der mit einem Husarenritt die legendäre Streif bezwungen und eine endlos scheinende ÖSV-sieglose Zeit beendet hatte, verletzungsbedingt ausfällt, könnte auch der eidgenössische Skirennläufer Patrick Küng ein ernstes Wort mitreden, wenn es um die Vergabe des olympischen Edelmetalls geht. Der Schweizer hat zuhause den Klassiker im Rahmen der malerischen Kulisse im Berner Oberland auf der Lauberhornstrecke für sich entschieden und befindet sich derzeit in einer guten Form.

Auch wenn Erik Guay seinen Auftritt beim Hahnenkammrennen abgesagt hatte, konnte er in diesem Winter einen Sieg verbuchen. Er gewann kurz vor Weihnachten auf der berühmten Saslong in Gröden und ist somit der vierte Fahrer, der heuer den Norweger Svindal bei einer Abfahrt bezwingen konnte. Er ist durchaus in der Lage, auch in Sotschi im Kampf um die Medaillen einzugreifen. Auch für ihn gilt, dass mit einer fehlerfreien Fahrt alles möglich ist.

In den Kreis der diesjährigen Abfahrtssieger reiht sich der Südtiroler Dominik Paris ein. Er gewann das Auftaktrennen Ende November 2013 im kanadischen Lake Louise. In der Folge lief es für den Ultner Abfahrts-Vizeweltmeister von Schladming nicht mehr so rund. Zum allen Überfluss gesellte sich ein Muskelriss beim Probelauf in Gröden dazu, sodass der fast 25-Jährige die Rennen auf der Saslong und auf der Stelvio nicht bestreiten konnte. Vielleicht gelingt ihm aber wieder ein Wunderlauf wie bei der WM in Schladming und die fehlenden Trainings- und Rennkilometer sind in einem Flug vergessen.

Bode Miller (USA)

Bode Miller (USA)

Alt-Meister Bode Miller aus den USA kann wie immer positiv überraschen. Auch wenn er im Rahmen der Vorbereitung 2012 die Strecke als nicht abfahrtstauglich bezeichnete, will er seine gute Saison noch besser machen. Auch die Franzosen Johan Clarey und Adrien Théaux haben durchaus ihre Möglichkeiten, auf das olympische Siegertreppchen zu steigen. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Tessa Worley und Marion Rolland hat das Duo neben den Technikern unter Leitwolf Alexis Pinturault als einzige reelle Chancen auf olympisches Edelmetall.

Die jungen Österreicher Max Franz und Matthias Mayer haben auch ihre Möglichkeiten. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob sie das schwere Erbe von Hannes Reichelt annehmen und in ein für sie positives Ergebnis ummünzen können. Der Südtiroler Christof Innerhofer, der bei der WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen das komplette Medaillenset abgestaubt hat, möchte ein gutes Resultat einfahren. Im vergangenen Winter gelangen ihm drei Siege in der Abfahrt, in diesem Jahr steht er noch mit leeren Händen da. Vielleicht gelingt ihm in Russland der große Clou. Dann könnte man die etwas verkorkste Saison gleich vergessen.

Wer weiß, möglicherweise gewinnt ein Außenseiter; dann kann man die Favoriten dieser Abhandlung auch ganz schnell vergessen. Wie heißt es so schön, auch in Sotschi? Dabei sein ist bekanntlich (nicht mehr) alles!

Zur Erinnerung: In Vancouver vor mittlerweile vier Jahren siegte der Schweizer Didier Défago in einer sehr knappen Entscheidung sieben Hundertstelsekunden vor dem Norweger Aksel Lund Svindal und deren neun vor US-Routinier Bode Miller.

Bericht für Skiweltcup.TV: Andreas Raffeiner

 

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