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LIVE: Super-G der Herren in Kvitfjell – Vorbericht, Startliste und Liveticker

© HEAD  /  Aksel Lund Svindal

© HEAD / Aksel Lund Svindal

Kvitfjell – Am Sonntag bestreiten die Herren ihren ersten Super-G nach den Olympischen Spielen in Sotschi. Gastgeberin des Rennens ist Kvitfjell in Norwegen.  Vor 20 Jahren kürte sich auf dieser Strecke Markus Wasmeier zum Olympiasieger. Mit den beiden Hausherren Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal haben die Norweger zwei ganz heiße Eisen, wenn es um einen Heimsieg auf dem „Olympiabakken“ geht. Doch die Konkurrenz will nicht schlafen. Am Sonntag um 11.30 Uhr wird der erste Herr das Starthaus verlassen. (Die offizielle Startliste – gleich nach Veröffentlichung – und den Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben).

Bernhard Russi hat diese Piste im hohen Norden Europas konzipiert. Sie ist rund 2,5 km lang und zeichnet sich durch einige interessante Kurven und spektakuläre Sprünge aus. Hermann Maier aus Österreich konnte drei, Kjetil André Aamodt aus Norwegen zwei Mal siegen. Sowohl Svindal als auch Jansrud können bei einem Triumph zu Aamodt aufschließen.

Blicken wir in die Favoritenliste: Aksel Lund Svindal möchte viele Punkte holen. Das ist das primäre Ziel des Norwegers, nachdem er bei den Olympischen Spielen in Sotschi leer ausgegangen ist. Die Zähler, die er hier in Kvitfjell sammelt, sind überlebenswichtig, wenn er im Kampf um die große Kugel gegen Marcel Hirscher aus Österreich nicht den Kürzeren ziehen will. Das Heimrennen hier in Norwegen sollte Ambition genug sein, um noch einmal anzugreifen.

Kjetil Jansrud, in Sotschi zweifacher Medaillengewinner in den Speeddisziplinen, ist bei Olympia aus dem Schatten seines berühmten Landsmannes und Teamkollegen Svindal gefahren. Die Ergebnisse in Krasnaja Poljana stärken das Selbstvertrauen des Wikingers derart, so dass er auch hier vor heimischer Kulisse zu einem sehr guten Ergebnis kommen kann. Vor zwei Jahren siegte er in Kvitfjell beim Super G, am Freitag gewann er die Sprintabfahrt. Die Verletzung, die er sich beim WM-Super-G 2013 in Schladming zugezogen hatte, ist überwunden. Die Goldene bei Olympia kann nur befreiend wirken.

Didier Défago aus der Schweiz nahm bereits vor 18 Jahren beim Rennen in Kvitfjell teil. Mittlerweile sind weitere 18 Jahre ins Land gezogen, und der Eidgenosse ist immer noch heiß. Das beweist der Sieg beim Super-G in Kitzbühel. Bei den Olympischen Alpinbewerben 2014 lief es nicht so rund, aber die Abfahrtsgoldmedaille von 2010 kann ihm keiner mehr wegnehmen. Der Schweizer kam bei seinen vielen Kvitfjell-Ausflügen bereits zweimal auf Rang zwei.

Der Kanadier Jan Hudec teilte sich in Sotschi die Bronzemedaille im Super-G mit Bode Miller, dem US-Amerikaner. Der 32-Jährige, der in der Tschechoslowakei das Licht der Welt erblickte, ist ein sehr solider und auch konstanter Skirennläufer. In Gröden erreichte er beim Super-G unmittelbar vor Weihnachten des letzten Jahres den sehr guten zweiten Platz. Ein ähnlicher Erfolg in Kvitfjell würde ihn und seine Fans freuen, auch wenn Rang 13 als das höchste der Gefühle bei seinen norwegischen Trips herausschaute.

Bode Miller, der US-Amerikanische Altmeister, holte sich im Spätabend seiner sehr erfolgreichen und langen Karriere die Bronzemedaille im Olympia-Super-G. Im Weltcup zeigte er nach einer langen Abwesenheit, dass er noch lange nicht zum Alteisen gehört. Regelmäßige Top-Platzierungen lassen den mittlerweile 36-Jährigen locker mit den jungen Athleten mithalten. Im Gesamtweltcup liegt er auf Platz vier. Und auch hier in Norwegen kann Miller aufs Podest rasen.

Défagos Landsmann Patrick Küng kann trotz einer schwächeren Olympiavorstellung sehr mit seiner Saison 2013/14 zufrieden sein. Im Super-G von Beaver Creek hatte er wie bei der Abfahrt in Wengen die Nase vorn. In diesem Winter wächst er über sich hinaus und kann auch auf norwegischem Schnee ein gutes Ergebnis anpeilen. Dass das realistisch ist, zeigt der Umstand, dass dem 30-Jährigen nach vielen mittelmäßigen Weltcupsaisonen endlich der sprichwörtliche Knopf aufgegangen ist.

Matthias Mayer aus Österreich, seines Zeichens Olympiasieger in der Abfahrt von Sotschi, versetzte durch seinen Triumph die kleine Alpenrepublik in einen kollektiven Ausnahmezustand. Auch wenn er in der Abfahrt zu Gold raste, ist die eigentliche Lieblingsdisziplin des Kärntners der Super-G. Beim ersten Saisonrennen im kanadischen Lake Louise erreichte der 23-Jährige den zweiten Platz. In den folgenden Entscheidungen konnte er sich nur noch einmal unter den Top-10 klassieren. Ein guter Platz in Kvitfjell ist durchaus realistisch.

Max Franz und Otmar Striedinger sind zwei junge und aufgeweckte, aber in der gleichen Weise schnelle und aufstrebende Kärntner Burschen im Dienst des ÖSV. Bei Olympia reichte es nur um wenige Hundertstelsekunden nicht für Edelmetall. Aber Sotschi ist Geschichte; der Weltcupalltag hat die beiden wieder. Vielleicht ist es möglich, dass der eine oder der andere oder gar beide am Ende des Super-G’s wieder in Podiumnähe landen oder auf dem Treppchen stehen. Zuzutrauen ist es den beiden auf jeden Fall. Das gilt auch für die beiden Südtiroler Peter Fill und Christof Innerhofer. Letzterer ist nach dem Gewinn von zwei olympischen Medaillen mehr als nur motiviert und möchte seine Speedsaison einem positiven Ende zuführen. Im Vorjahr siegte Svindal, wie angedeutet. Die nachfolgenden Plätze zwei und drei gingen an den ÖSV-Läufer Georg Streitberger und den Südtiroler Werner Heel.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

 

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