Mandl: Noch genug Zeit für Marlies bis Levi
Nach Absprache mit den Trainern wird sich Marlies Schild in diesem Jahr auf ihre Paradedisziplin, den Slalom konzentrieren. Wie die 28-Jährige mitteilte muss Sie ihre “Kräfte einteilen” und will nicht überpowern.
Vor einem Jahr zog sich Marlies Schild in Sölden einen Trümmerbruch im Schienbein zu. Nach einem intensiven Aufbautraining wurden die Trainingseinheiten gesteigert. Was zunächst sehr gut anlief mußte Sie mit einer Beinhautentzündung büßen.
Trainer Mandl war zunächst über die Entwicklung im August “sehr positiv überrascht”. Die nun aufgetretene Beinhautentzündung sei ein kleiner Einbruch. “Meines Erachtens ist sie ein bisserl zu viel gefahren. Mit ihrem Ehrgeiz hat sie es fast ein bisschen übertrieben”, sagte Mandl, der zugab, seine Athletin immer wieder “bremsen” zu müssen.
“Es ist eine sehr schwere Verletzung, das war von Anfang an klar. Sie hat einen Nagel drinnen, und bei ihr ist das so schwerwiegend, dass der Nagel für diesem Winter nicht rausgenommen werden kann. Sie muss die Saison mit dem Nagel probieren, die Erfahrung hat gezeigt, dass das bei vielen anderen Athleten eine Schwierigkeit war”, gab Mandl zu bedenken.
Mandl weiter: “Technisch hat Marlies keine Einbußen, wettkampfmäßig wird sie sich sicher ein bisserl herantasten müssen, dass sie Risiko gehen und richtig draufdrücken kann, aber da ist noch genug Zeit bis Levi.” Prinzipiell sehe er aber kein Problem, die Pinzgauerin sollte die Saison durchstehen.




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