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Manuel Feller im Skiweltcup.TV Interview: „Die Taktik ist das Um und Auf!“

Manuel Feller im Skiweltcup.TV Interview: „Die Taktik ist das Um und Auf!“ (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Manuel Feller im Skiweltcup.TV Interview: „Die Taktik ist das Um und Auf!“ (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Altenmarkt – Hinter dem Fieberbrunner Manuel Feller liegt eine erfolgreiche Saison. Trotz Rückenprobleme konnte er sich über zehn Top-20 Ergebnisse (dabei fünf Top 10-Plätze) freuen. In Val d’Isère verpasste er als Vierter einen Podiumsplatz nur um vier Zehntelsekunden.

Im Skiweltcup.TV Interview sprach der PillerseeTaler, der heute am 13. Oktober seinen 24. Geburtstag feiert, über seine Rückenprobleme, seine Ziele in der neuen Saison, die Ski-WM 2017 in St. Moritz und über die Bedeutung der richtigen Renntaktik.

Skiweltcup.TV: „Wie zufrieden warst du mit deiner letzten Saison?“

Manuel Feller: „Die letzte Saison hat meine Erwartung, vor allem nach meinen Rückenproblemen, übertroffen. Die Disziplinenwertung beendete ich im Riesentorlauf auf Platz 13 und im Slalom auf Platz 21.

Das gesteckte Ziel war es, im Slalom wieder dahin zu kommen, wo ich im Vorjahr (21.) war, und im Riesenslalom den Sprung in die Top 30 zu schaffen. Jetzt bin ich im Riesentorlauf in die zweite Gruppe vorgefahren. Mehr kann man sich nicht erwarten und auch nicht erhoffen.“

Skiweltcup.TV: „Glaubst du, dass du in einer Disziplin stärker bist als in der anderen?“

Manuel Feller: „Ich glaube, dass ich in beiden Disziplinen das gleiche Potenzial habe. Im Riesenslalom ist es oft etwas einfacher, weil man weniger Tore hat, bei denen man Fehler machen kann, und es geht auch nicht so schnell hin und her.

Wenn man im Torlauf einen kleinen ‚Hackler‘ hat, kann es schnell passieren, dass man ausfällt. Im Riesentorlauf kann man noch reagieren, während beim Slalom dann das Rennen vorbei ist.“

Skiweltcup.TV: „Wie ist deine Vorbereitung für die neue Saison abgelaufen?“  

Manuel Feller: „Das Training in Neuseeland war richtig gut. Jetzt war ich auch noch ein paar Tage auf dem Gletscher, aber der Rücken schmerzt immer wieder. Das ist einfach mein großes Problem. Wir haben entschieden, dass wir nichts riskieren möchten und zwei Wochen Pause eingelegt.

Bis Sölden sollte aber alles nach Plan laufen. Diese Woche bin ich wieder dosiert ins Skitraining eingestiegen, damit ich dann fit beim Weltcupauftakt an den Start gehen kann.“

© Kraft Foods  /  Manuel Feller

© Kraft Foods / Manuel Feller

Skiweltcup.TV: „Welche Ziele willst du in der neuen Saison erreichen?“

Manuel Feller: „Man will als Athlet nie stehenbleiben. Auch ich möchte den nächsten Schritt machen. Nach den Top 10 bzw. Top 5-Ergebnissen möchte ich natürlich gerne auf das Podium fahren. Das Ziel muss einfach sein, irgendwann auch um den Sieg mitzufahren.

Dass das Potenzial da ist, weiß ich. Mein großes Manko ist einfach die Taktik, an der wir sehr viel arbeiten. Dann ist natürlich noch das Thema WM in St. Moritz. Wer bei der Weltmeisterschaft am Start steht und nicht sagt, er möchte eine Medaille gewinnen, hat nach meiner Meinung, wenn er nicht aus einem exotischen Land kommt, da nichts zu suchen. Also wenn ich am Start, stehe möchte ich Edelmetall holen, egal welche Farbe.“

Skiweltcup.TV: „Wie wohl fühlst du dich auf den WM-Strecke in St. Moritz?“

Manuel Feller: „Im Slalom hat es letzte Saison schon ganz gut ausgeschaut. Im Riesenslalom war ich auch nicht so langsam unterwegs. In St. Moritz hat sicher auch der trockene und aggressive Schnee einen Einfluss auf die Rennen.

Da heißt es dann, die richtige Abstimmung zu finden. Ich weiß, dass ich auf Frühjahrsschnee und auf Eis schnell bin. Bei aggressiven Schneeverhältnissen passt es vielleicht noch nicht hundertprozentig. Aber ich hoffe, das bis St. Moritz auch noch hinhaut.“

Skiweltcup.TV: „Wie wichtig ist das Flachstück im oberen Teil der WM-Slalom Piste?“

Manuel Feller: „In der letzten Saison bin ich oben im Flachen die zweitbeste Laufzeit gefahren. Es sind mir aber noch über Zweizehntelsekunden auf Marco Schwarz abgegangen.

Wenn es flach ist, dann ist ‚Blacky‘ einfach unheimlich schnell, wo ich wieder eher im Steilen meine Stärken habe. Zum Glück kann ich mit ihm trainieren und mir vielleicht bei ihm etwas abschauen.“

Skiweltcup.TV: „Ist Marco Schwarz heiß für eine WM-Medaille im Slalom?“

Manuel Feller: „Auf jeden Fall würde ich sagen. Er lag bei der Generalprobe in St. Moritz nach dem ersten Durchgang nur eine Hundertstelsekunde hinter Daniel Yule. Bei seinen beiden Podiumsplätzen ist er immer von weiter hinten gekommen.

Nun ist er oben gestanden und wusste, dass er um den Sieg mitfahren kann. Diesen Druck richtig umzusetzen kommt aber mit der Routine, da bin ich mir ganz sicher.“

Skiweltcup.TV: „Wie wichtig ist die richte Renntaktik um erfolgreich zu sein?“

Manuel Feller: „Die Taktik ist das Um und Auf! Das Wichtigste ist es, bei der Besichtigung zu sehen, bei welchem Tor man zu hundert Prozent und bei welchem man nicht angreifen kann. Da muss auch die Kooperation mit den Trainern passen. Da müssen die Funksprüche wichtige Informationen bringen.

Ich als Athlet muss das dann aber auch richtig umsetzen. Man arbeitet daran im Training, aber ich bin darum auch in Neuseeland Rennen gefahren, um das unter Rennbedingungen umzusetzen. Wie wichtig die richtige Taktik ist, zeigt uns Marcel Hirscher. Der kann das einfach. Der fährt Vollgas und weiß beim nächsten Tor, dass er jetzt zwei, drei Prozent rausnehmen muss, um dann wieder Vollgas geben zu können. Dies ist auch seine ganz große Stärke.“

Manuel Feller war beim Training am Pitztaler Gletscher nicht dabei (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Manuel Feller war beim Training am Pitztaler Gletscher nicht dabei (Foto: Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

 

Die Skiweltcup.TV Interviews 2016 – und alle zwei Tage werden es mehr!

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