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Manuel Feller liegt nach dem ersten Slalomdurchgang in Zagreb vorne

Manuel Feller liegt nach dem ersten Slalomdurchgang in Zagreb/Agram vorne

Manuel Feller liegt nach dem ersten Slalomdurchgang in Zagreb/Agram vorne

Zagreb/Agram – Weder Marcel Hirscher noch Henrik Kristoffersen haben nach dem ersten Lauf im Slalom von Zagreb/Agram die Nase vorn. Die Halbzeitführung hat Überraschungsmann Manuel Feller aus Tirol in einer Zeit von 58,13 Sekunden inne. Er sagt im ORF-Interview: „Dreimal wäre ich fast gelegen, das war schon sehr knapp. Als ich den Einser aufleuchten gesehen hab – keine Ahnung. Ich habe mir selber geschworen, dass ich – wenn ich jemals nach einem Durchgang führen sollte – im Finale voll angreifen werde.“ Die offizielle FIS Startliste und den Liveticker für den Finallauf finden sie in der Menüleiste oben.

Zweiter ist der Franzose Julien Lizeroux; sein Rückstand auf den führenden Österreicher beträgt bloß eine halbe Zehntelsekunde. Hier ist die Meinung des Athleten der Grand Nation: „Wir hatten Probleme bei der Anreise und sind erst gestern um 7 Uhr angekommen. Es ist noch nicht alles erledigt, ich muss im zweiten Durchgang noch einiges tun. Die verrückten Jungs werden sicher Gas geben. Aber ich bin gesund, alles ist gut und ich werde alles versuchen.“

UPDATE: Der US-Amerikaner Mark Engel fliegt mit Startnummer 45 auf Position drei. Sein Rückstand auf Feller beträgt 28 Hundertselsekunden. Er verblufft Fans, Konkurrent und uns Berichterstatter allemal.

Offizieller FIS Zwischenstand: Slalom der Herren in Zagreb

Auf Position vier liegt Marcel Hirscher (+0,38), der seinen vierten Sieg in Folge in Kroatien anpeilt und auch zum 100. Mal von einem Weltcuppodest winken möchte. Sollte ihm das gelingen, würde er – an Weltcup-Podestplatzierungen – mit Marc Giradelli gleichziehen und mit ihm den zweiten Platz in der ewigen Bestenliste teilen. Der Salzburger resümiert den ersten Teil seines Arbeitstages wie folgt: „Ich war nicht erbost, es war einfach zach zu fahren. Ich hatte zu kämpfen, war oft knapp am Ausfall dran. Es ist schwer, weil es so unterschiedlich ist. Den anderen geht es aber genauso, das ist Rennfahren.“

Von einem Sieg kann auch Manfred Mölgg (+0,39) aus Südtirol träumen. Der 34 Jahre und 216 Tage alte Gadertaler würde bei einem Erfolg der zweitälteste Slalomsieger in der 50-jährigen Weltcuphistorie werden. Nur Mario Matt war bei seinem Triumph in Val d’Isère im Dezember 2013 34 Tage älter. Den sechste Zwischenrang teilen sich der Norweger Henrik Kristoffersen und der Schweizer Daniel Yule (+je 0,41). Beide haben durchaus reelle Podest- und bei einer beherzten, schnellen Fahrt im Finaldurchgang Siegchancen. Felix Neureuther (+0,52) behielt bei wechselnden Bedingungen, Schneefall und nicht so guten Sichtverhältnissen halbwegs den Durchblick und hat derzeit den achten Platz inne. Der Arlberger Adler Michael Matt fliegt auf Position neun und hat 67 Hundertstelsekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen Feller. Matts Meinung nach Lauf eins: „Hier kommt alles zusammen – ich habe lange gebraucht, um wirklich hineinzufinden.“

Die Top 10 komplettieren die ex aequo auf Platz zehn fahrenden Alexis Pinturault aus Frankreich und Marco Schwarz aus Österreich. Der Eidgenosse Luca Aerni (+0,78) schrammt als derzeit Zwölfter um eine Zehntelsekunde an den Top-10 vorbei. Sein Rückstand ist aber gering, sodass mit einem sauberen zweiten Lauf alles im Bereich des Möglichen ist. Aernis Mannschaftskollege Ramon Zenhäusern (+1,45) liegt auf Rang 28. Der Südtiroler Patrick Thaler (+2,00), ein alter Hase im Geschäft, ist nicht im Finale dabei. Dem Deutschen Dominik Stehle (35.; 1,90) ist das gleiche Schicksal wie dem routinierten Sarner ereilt. Im zweiten Lauf nicht mehr dabei sind neben dem ÖSV-Starter Marc Digruber auch die routinierten Franzosen Victor Muffat-Jeandet und Jean-Baptiste Grange. Das Trio ist im ersten Durchgang ausgeschieden. Im Finale werden wir sicherlich einen aggressiven Marcel Hirscher erleben, zumal sein Trainer den zweiten Lauf setzt und Michael „Mike“ Pircher alles daransetzt, dass sein Schützling zum 100. Mal von einem Weltcuppodest in die Menge winkt bzw. zum vierten Mal in Folge auf kroatischem Schnee triumphieren wird.

Offizieller FIS Zwischenstand: Slalom der Herren in Zagreb 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Zwischenstand nach 50 Rennläufer

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