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Manuel Feller möchte eines Tages auf der „Streif“ fahren

Manuel Feller möchte eines Tages auf der „Streif“ fahren

Manuel Feller möchte eines Tages auf der „Streif“ fahren

Schladming – Der österreichische Skirennläufer Manuel Feller ist ein sehr guter Athlet. Die Konstanz ist noch nicht ganz da, denn in Wengen und Kitzbühel wäre er, wenn er nicht ausgeschieden wäre, durchaus unter die besten Fünf gefahren. Der 23-Jährige, der zuletzt mit einem lilafarbenen Schnurrbart unterwegs war, weiß, dass er gut ist. Er hat sich über den Ausfall auf dem Ganslernhang nicht geärgert. Feller schaut nun fokussiert nach Schladming. Irgendwie geht es immer weiter, und es ist gut, dass auf dem Kalender gleich der Ritt auf der Planai steht.

Kitzbühel hat für den Tiroler einen höheren Stellenwert als ein Großereignis. Aber er gibt selbst zu, dass er den größten Druck sich selber gemacht hat. Zudem betont Feller, dass es ihm peinlich ist, dass er noch nie auf der „Streif“ gefahren ist, obwohl sie quasi vor der Haustüre liegt. Ein weiteres Ziel für den jungen ÖSV-Starter ist es, eines Tages die goldene Gams in die Höhe zu stemmen. Dazu heißt es üben, üben und üben. Mit der notwendigen Praxis kann man weniger anfällig für Ausfälle sein. Zudem holt sich Feller Ratschläge von seinem erfolgreichen Teamkollegen Marcel Hirscher. Und just Hirscher war es, der ihm gesagt hat, dass man Zeit braucht. Mit diesem Faktor bekommt man Routine und Stabilität. Zudem ist die Möglichkeit, mit so einem guten Skirennläufer in den eigenen Reihen zu trainieren, ein Schneeball-Effekt. Man pusht sich gegenseitig zu guten Leistungen.

Außerdem besticht das rot-weiß-rote Slalomteam der Herren durch ein Gefühl der Zusammenarbeit. Das Teamgefüge stimmt, und die Athleten halten wie Pech und Schwefel zusammen. Alle Charaktere haben Platz. Dazu zählen Leader Hirscher, Routinier Reinfried Herbst, der ruhige Marco Schwarz und natürlich auch Feller. Der Tiroler betont, dass man mit ihm Spaß haben kann. Der Mittelweg zwischen Gaudi und konzentrierter und intensiver Arbeit ist der richtige. Zudem will der Tiroler auch punkten, indem er seine Meinung kundtut.

Und wenn wir zurück nach Schladming blicken, will Feller die Wahnsinnsstimmung ausnutzen und den, gegenüber Kitzbühel, nicht so hohen Druck standhalten.  Dann ist alles möglich.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.laola1.at

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