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Marcel Hirscher freut sich beim Slalom von Kranjska Gora über Sieg, Kristall geht an Henrik Kristoffersen

Marcel Hirscher freut sich beim Slalom von Kranjska Gora über Sieg

Marcel Hirscher freut sich beim Slalom von Kranjska Gora über Sieg

Kranjska Gora – Am heutigen Sonntag wurde im slowenischen Kranjska Gora der vorletzte Slalom der Herren im alpinen Ski-Winter 2015/16 ausgetragen. Eine besondere Ehre kam dabei Reinfried Herbst, der seine lange Karriere beendete, zu teil. Der österreichische Routinier durfte mit einer FIS-Sondergenehmigung als Vorläufer den zweiten Durchgang, für den er sich leider sportlich nicht qualifizierte, eröffnen. Am Ende jubelten ihm sowohl die vielen Fans als auch seine Familie zu. Der neunfache Sieger eines Weltcuprennens sagte im ORF-Interview: „Die Zufriedenheit und Dankbarkeit über die vielen Jahre überwiegt. Natürlich werden mir die Jungs abgehen – bei den diversen Kursen. Ich hoffe, dass die Jungen jetzt große Erfolge einfahren. Es war eine coole Zeit. Im Sommer wird es mir vielleicht abgehen.“

Sieger des Rennens wurde Marcel Hirscher. Der Salzburger, der gestern bereits im Riesenslalom gewonnen hatte, benötigte für seinen 39. Erfolg bei einem Weltcuprennen eine Zeit von 1.46,24 Minuten. Er sprach im TV-Gespräch: über Kristoffersen: „Verdienter Sieger im Weltcup. Und das unter der Drucksituation. Ich habe das Meinige im ersten Durchgang dazu beigetragen. Aber er hat standgehalten und das zeichnet einen Champion aus. Mich freut der Sieg – jetzt ist Friede, Freude, Eierkuchen. Es ist eine ganz andere Situation. Man steht am Start und es geht nur um den Spaß am Sport. Das vergisst man oft, wenn es um die Kugel geht. Ein bisschen habe ich schon die Rechnerei im Hinterkopf gehabt, aber ich kann mich immer mehr mit dem Gesamtweltcupsieg anfreunden. Für mich ist das eine neue Situation – Ich kann locker zum Weltcupfinale fahren.“

Henrik Kristoffersen gewinnt Riesenslalom Weltcupkugel

Henrik Kristoffersen gewinnt Riesenslalom Weltcupkugel

Zweiter wurde der Norweger Henrik Kristoffersen (+0,81), der sich die kleine Kugel im Slalomweltcup sicherte. Er sagte im ORF-Interview: „Es ist unglaublich! Das war heute am Limit, aber wirklich cool. Ein Rennen vor dem Finale – das ist ein bisschen Hirscher-Style. Es ist ein Traum, der in Erfüllung geht. Es war eine unglaubliche Slalom-Saison: 6x Erster, 2x Zweiter, 1x Siebenter – was ist da los? Jetzt haben wir noch ein Rennen – und das dann ohne Druck. Es geht nur um das Rennen.“

Dritter wurde der Italiener Stefano Gross (+1,11). Dahinter klassierte sich der Deutsche Fritz Dopfer, der nach einem Fehler im Finale mit 1,26 Sekunden Rückstand den vierten Rang erreichte. Marco Schwarz (5.; +1,27) aus Österreich sagte im TV-Interview: „Es ist schon schwieriger, weil es jetzt schmiert. Aber ich habe ihn jetzt wieder runtergedrückt und kann nur noch warten, was runterkommt. Wenn ich wüsste, warum ich im zweiten immer schnell bin, würde ich es im ersten auch schon machen.“

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Herren in Kranjska Gora

Der Franzose Alexis Pinturault (+1,46) klassierte sich auf Position sechs. David Chodounsky aus den USA und der Schwede Mattias Hargin (+je 1,59) teilten sich den siebten Platz. Hargins Mannschaftskollege André Myhrer (+1,83) und der Südtiroler Manfred Mölgg (+1,94) komplettierten die besten Zehn des heutigen Slaloms. Dominik Stehle (+2,03) aus Deutschland wurde Zwölfter und war am Ende vier Hundertselsekunden schneller als die das zeitgleiche ÖSV-Duo Marc Digruber und Michael Matt. Bester Schweizer wurde Daniel Yule (+2,08), der sich auf Platz 16 einreihte. Dahinter klassierte sich der Deutsche Linus Straßer (+2,14). Enttäuschend lief das Rennen für die beiden Eidgenossen Ramon Zenhäusern und Luca Aerni, die nicht unter die besten 20 kamen.

Im Finale sahen Patrick Thaler aus Südtirol und Christian Hirschbühl aus Vorarlberg nicht das Ziel. Das gleiche Schicksal ereilte auch dem DSV-Starter Felix Neureuther, der auf dem Weg zu einem guten Rang unterwegs war und am Skischuh ausrutschte. Auch der zur Halbzeit auf Position zwei gelegene Franzosen Julien Lizeroux schied aus, denn er fädelte im ersten Tor ein. Der letzte Torlauf der Saison wird beim Saisonkehraus in St. Moritz über die Bühne gehen. Er ist nicht jedoch unbedeutend, da sich Kristoffersen die kleine Kugel in der Slalomwertung sicherte.

Offizieller FIS Endstand: Slalom der Herren in Kranjska Gora

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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