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Marcel Hirscher gewinnt den Riesentorlauf von Beaver Creek souverän

Marcel Hirscher gewinnt den Riesentorlauf von Beaver Creek souverän

Marcel Hirscher gewinnt den Riesentorlauf von Beaver Creek souverän

Beaver Creek – Am heutigen Sonntag wurde der zweite Herren-Riesentorlauf der alpinen Saison 2015/16 ausgetragen. Dabei triumphierte der Salzburger Marcel Hirscher. In einer Zeit von 2.32,58 Minuten deklassierte der gestrige Super-G-Sieger die Konkurrenz. Im ORF-Interview sagte der 26-Jährige: „Training und Rennen sind glücklicherweise zwei paar Schuhe. Es freut mich, dass Leiti und Schörgi ihre Trainingsleistungen zeigen konnten. Es war heute schon sehr anstrengend, aber ich bin sehr happy. 100 Punkte in Summe wären schon schön gewesen, dass es jetzt 200 sind, ist genial. Jetzt heißt es, gut daheim ankommen und das Momentum mitnehmen. Oben hatte ich kurz vor dem Flachstück einen Innenski, fast draus gelegen. Aber cool. Das ist es, was das Rennfahren ausmacht!“

Zweiter wurde der Franzose Victor Muffat-Jeandet, der fast genau eine Sekunde Rückstand auf den Österreicher aufriss. Auf Platz drei reihte sich der Norweger Henrik Kristoffersen (+1,31), der in einem nordeuropäischen Duell den Schweden André Myhrer um eine winzige Hundertstelsekunde auf Rang vier verwies.

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Beaver Creek

Felix Neureuther (+1,49) aus Deutschland wurde als Bester des DSV-Teams sehr guter Fünfter. Der Eggentaler Florian Eisath (+1,53) kam auf Position sechs. Mathieu Faivre (+1,61) aus Frankreich kann mit seinem siebten Platz zufrieden sein. Ein gutes Resultat zeigte der Bozner Riccardo Tonetti (+1,62), der mit der Startnummer 48 auf Rang acht fuhr. Die Top-10 wurden von den beiden ÖSV-Startern Philipp Schörghofer (+1,65) und dem jungen Roland Leitinger (+1,67) abgerundet. Letzterer fuhr nach Sölden wieder unter die Top-10 und kann in Zukunft weiter auf sich aufmerksam machen. Schörghofer sagte im TV-Gespräch: „Nach dem Training in Vail hat es eigentlich nicht gut ausgeschaut. Aber ich habe mich echt gut gesteigert. Von dem her kann ich mit einem Lachen nach Hause fahren. Im ersten Lauf war es oben sehr gut, aber unten nicht. Schade, dass es nicht zur Führung gereicht hat – aber trotzdem cool.“

Bester Schweizer wurde Gino Caviezel (+2,09) auf Position elf. DSV-Athlet Fritz Dopfer (+2,41) war mit der Nummer 1 ins Rennen gestartet und wurde nach dem elften Rang zur Halbzeit noch auf Platz 17 zurückgereicht. Er reihte sich noch vor dem Ötztaler Christoph Nösig ein, der als 18. lediglich sieben Hundertstelsekunden hinter Dopfer lag.

Der Gadertaler Manfred Mölgg (+2,84) reihte sich auf Platz 22 ein. Er landete noch vor Stefan Luitz (+2,90) aus Deutschland. Letzterer war als Zweitbester in den Finaldurchgang der besten 30 gegangen und war fast bis zum Ende des zweiten Laufs klar in Richtung eines Spitzenplatzes unterwegs, doch ein Steher und ein Ritt aus der Balance machten alles zunichte. Bleibt noch der Eidgenosse Manuel Pleisch (+3,69). Er wurde beim heutigen Riesenslalom 26. Der große Favorit, Riesenslalom-Weltmeister Ted Ligety, der das Auftaktrennen in Sölden gewann und die letzten fünf Weltcup-Riesentorläufe in Beaver Creek für sich entscheiden konnte, schied nach einem Fahrfehler bereits im ersten Lauf aus. Somit kann der US-Amerikaner bei seinem Heimrennen erst frühestens im nächsten Jahr das halbe Dutzend an Erfolgen vollmachen.

Das gleiche Schicksal ereilte die beiden französischen Mitfavoriten Thomas Fanara und Alexis Pinturault. Der nächste Riesentorlauf findet in einer Woche in Val d’Isère. Dabei wollen die heute ausgeschiedenen Athleten der Equipe Tricolore mehr als nur einiges gutmachen. Marcel Hirscher ist natürlich der große Favorit. Mit dem 15. Erfolg in einem Riesenslalom ist er der beste ÖSV-Athlet der Geschichte, sein Sieg heute ist der 33. Sieg bei einem Weltcuprennen.

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Beaver Creek

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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