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Marcel Hirscher zähmt die Gran Risa im ersten Riesenslalom-Lauf

Marcel Hirscher zähmt die Gran Risa im ersten Riesenslalom-Lauf

Marcel Hirscher zähmt die Gran Risa im ersten Riesenslalom-Lauf

Alta Badia/Hochabtei – Heute bestreiten die Herren einen Riesentorlauf auf der selektiven und steilen Gran Risa im Südtiroler Alta Badia. Der Österreicher Marcel Hirscher führt auf seinem Lieblingshang in einer Zeit von 1.16,81 Minuten. Die Startliste und den Liveticker für den Finallauf finden sie in der Menüleiste oben.

Im ORF-Interview sagt er: „Ich habe beim Schuh etwas umgestellt, das hat gut funktioniert. Mich ärgert, dass Philipp (Schörghofer/Anm.) sich etwas verkalkuliert hat – das ist schade! Es ist ungewohnt, dass im Riesentorlauf ein Sprung drin ist.“

In allen fünf Technikrennen dieses Winters konnte Marcel Hirscher auf das Podest klettern. In Levi holte sich der Salzburger seinen 40. Sieg bei einem Weltcuprennen. Mit einem vollen Erfolg am heutigen vierten Adventsonntag könnte sich der ÖSV-Star zum alleinigen König von Alta Badia krönen. Die letzten drei Riesentorläufe auf der Gran Risa konnte er für sich entscheiden. Ferner gesellt sich ein Slalomtriumph aus dem Jahr 2011 dazu. Des Titels des Rekordsiegers teilt sich Hirscher zurzeit noch mit dem azurblauen Ski-Idol Alberto Tomba, der an Ort und Stelle ebenfalls vier, wenngleich nur Riesenslalomsiege feierte. Will Hirscher im Riesentorlauf besser als der exzentrische und frivole Italiener sein, muss er heute und im nächsten Jahr gewinnen.

Oder gewinnt der Franzose Mathieu Faivre (+0,21)? Acht der letzten neun Rennen endeten mit französischen Siegen (6 x Pinturault, 1 x Fanara, 1 x Faivre). Saisonübergreifend kam Pinturault neunmal in Serie auf das Podest. Mit seinem achten Sieg im Riesenslalom ist Pinturault nun Frankreichs erfolgreichster Riesentorlauf-Fahrer der Weltcup-Geschichte – bisher teilte er sich die Bestmarke mit Jean-Claude Killy. Insgesamt hält Pinturault bei 17 Weltcupsiegen – einer fehlt ihm noch auf die Legende Killy, der als bester Franzose bei 18 Siegen hält.

Fakt ist, dass Faivre, der das erste Rennen in Val d’Isère in der gegenwärtigen Saison für sich entschieden hatte, auf Platz zwei liegt. Der Südtiroler Florian Eisath (+0,81) hat vor heimischer Kulisse einen guten ersten Durchgang gezeigt und befindet sich auf dem dritten Zwischenrang. Er kann vom Sprung auf das Podest träumen. Der Norweger Henrik Kristoffersen (+0,93) hat den vierten Platz inne.

Hinter dem Wikinger reiht sich das DSV-Duo, bestehend aus Felix Neureuther (+1,07) und Stefan Luitz (+1,11), auf den Positionen fünf und sechs ein. Alexis Pinturault, der den letzte – und zweiten – Riesenslalom in Val d’Isère mit einem gebrochenen Handknochen und 100 Punkten im Gepäck siegreich beendete, ist um eine winzige Hundertstelsekunde langsamer als Luitz.

Der Tiroler Manuel Feller hat auch einen guten ersten Lauf gezeigt; er sitzt dem erfolgreichen Franzosen im Nacken und kann die sechs Hundertstelsekunden, die er hinter ihm liegt, durchaus aufholen. Zan Kranjec (+1,44) aus Kroatien und André Myhrer (+1,56) aus Schweden runden die besten Zehn des ersten Durchgangs ab.

Roland Leitinger (+1,61) vom ÖSV-Team avisiert als Zwölfter einen einstelligen Rang. Bester Schweizer ist Justin Murisier (+1,70). Er liegt auf Rang 13 und hofft, dass er sich bei einem aggressiven zweiten Lauf noch in die Top-10 schieben kann. Landsmann Gino Caviezel (+2,55) hat den ersten Durchgang verpatzt; Hausherr Manfred Mölgg (+2,37) will den heutigen Tag mit einem viel besseren Finallauf halbwegs zufriedenstellend beenden.

Der Ötztaler Christoph Nösig (+2,21) ist keineswegs in den Top-15 des ersten Laufs zu finden. Vielleicht gelingt dem gegenwärtig auf Position 18 liegenden Routinier im zweiten Durchgang ein kleiner Sprung nach vorne. Zu wünschen wäre es ihm allemal. Sein Kollege Philipp Schörghofer ist im ersten Lauf ausgeschieden. Dieses Schicksal ist auch US-Boy Ted Ligety und dem Eidgenossen Carlo Janka passiert.

Schörghofer, der eine sehr gute Fahrt bis zu seinem Sprung ins Tor zeigte, spricht im TV-Interview: „Ich wollte einfach nicht zu rund fahren, das habe ich versucht. Unten war ich aber einfach zu gerade und bin ins Tor gesprungen. Ich bin froh, dass nichts passiert ist. Es ist ärgerlich, weil ich gut drauf bin. Ich fahre aber gut, das ist das Ziel. Wenn man nicht voll attackiert, ist man nicht ganz oben. Das möchte ich aber.“

Beim ersten Riesenslalom-Durchgang ging es am Sonntagmorgen nicht nur um eine gute Ausgangsposition für den Finallauf am frühen Nachmittag, sondern auch um die Qualifikation für den Parallel-Riesenslalom am Montag. Hier dürfen am Montag die 16 besten Athleten der WCSL des Riesentorlaufs, die vier Besten der Gesamtwertung und die zwölf Besten des ersten Durchgangs vom 18. Dezember in Alta Badia an den Start gehen.

Weitere Informationen zum Parallel-Riesenslalom am Montag folgen am Nachmittag.

Den Verantwortlichen in Alta Badia kann man nur ein Lob aussprechen. Auch wenn die Gran Risa bei bewölktem Himmel sich wieder einmal als eisiges Monster präsentierte, konnte man an der Pistenpräparation nichts aussetzen, bot sie doch allen Fahren faire Bedingungen.

Offizieller FIS Zwischenstand: Riesenslalom der Herren in Alta Badia – wird nachgereicht

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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