Home » Herren News

Marco Büchel: «Ich gebe weiterhin alles»

7 Februar 2010 9 views bisher keine Kommentare

Skiass Marco Büchel wird zum letzten Mal an den Olympischen Winterspielen teilnehmen. Welche Wünsche und Ziele ihn begleiten, erzählte der Liechtensteiner der «Liewo».

Die Olympischen Winterspiele in Vancouver werden Marco Büchels sechste und letzte Teilnahme an Olympia sein. Zwar ist der Liechtensteiner nicht der grösste Fan von Olympia, der Gedanke, der dahintersteckt, findet er jedoch faszinierend, so wie die Wettkämpfe auch. «Ich bin neugierig, offen und gespannt, was mich in Kanada erwarten wird. Ich werde das Abenteuer Olympia zum letzten Mal geniessen», so Büchel.

Erwartungen und Wünsche

«Natürlich wünsche ich mir eine Medaille. Dieses Ziel ist sicher realistisch und durchaus möglich zu erreichen.» Doch natürlich könne er nur sein Bestes geben und hoffen, dass es reicht. Zwar zähle er nicht zu den Favoriten, aber es sei bekannt, dass in der Vergangenheit oft auch nichtfavorisierte Athleten auf dem Podest gestanden hätten. «Ich werde unvoreingenommen dorthin reisen und auch wenn es nicht für eine Medaille reicht, bin ich einer der glücklichsten Menschen.» Wichtig sei ihm, dass er gesund wieder nach Hause komme.

Abfahrt und Super-G

Welche Chancen er sich bei der Abfahrt und dem Super-G einräumt, kann «Büxi» nicht genau sagen. Realistisch gesehen seien seine Chancen auf eine Podestplatzierung bei etwa 20 Prozent. «Eine bessere Prognose kann ich erst nach den ersten Trainings in der Abfahrt abgeben.» Er müsse zuerst schauen, wie der Schnee auf seine Abstimmung passe, ob er mit der Piste zurechtkomme und ob er ein gutes Gefühl dabei habe.

Grösstes Ziel erreicht

Einen Druck, nach dem sensationellen dritten Platz in Wengen, unbedingt nochmals aufs Podest zu fahren, verspüre er nicht. «Mit dem Podestplatz in Wengen habe ich mein grösstes Saisonziel erreicht.» Er gehe nun locker an die Wettkämpfe in Vancouver heran, denn schliesslich müsse er nichts beweisen. Vielleicht sei dies genau die richtige Einstellung, um schlussendlich vorne mit dabei sein zu können. Zwar hätten die Klassiker in Wengen und Kitzbühel für ihn einen grösseren Stellenwert als die Olympischen Spiele, doch das heisse nicht, dass der Liechtensteiner nicht weiterhin alles geben werde. «Ich bin gut in Form und weiss, was ich kann. Mein Ehrgeiz und mein Wille, ganz vorne mitzumischen, sind gross», so Büchel entschlossen.

Das Ende rückt immer näher

Das Ende seiner Karriere zeichnet sich immer mehr ab. So begleitet «Büxi» immer öfters die Wehmut. «Es ist nicht einfach, bei jedem Rennen meine Gesundheit zu riskieren, im Wissen, dass es Mitte März vorbei sein wird», so Büchel. Er habe nun 20 Weltcupsaisons unbeschadet überstanden. Das solle auch bis zum Schluss so bleiben. Doch das stehe im Gegensatz zum enormen Risiko, das er bei jedem Rennen eingehe. «Aber ich bin erfahren genug, um die Situation gut abzuschätzen.» Nebst diesen Bedenken, die ihn während seiner letzten Saison besonders stark begleiten, sei es auch extrem schön, alles nochmals geniessen zu können. Sich überall verabschieden zu können und alles noch einmal eine Spur intensiver erleben zu dürfen.

Quelle: www.vaterland.li

Von Julia Gstöhl

Bitte verfassen Sie Ihren Kommentar!

Fügen Sie Ihre Anmerkung hinzu, oder Trackback von Ihrer Seite. Sie können auch Kommentar abschicken via RSS.

Seien Sie nett. Bitte keinen Spam verfassen!

Sie können diesen Code verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Das ist ein Gravatar ermöglichter Weblog. Um Ihren eigenen Avatar zu bekommen, schreiben Sie sich bitte dabei ein Gravatar.

Sedo - Domains kaufen und verkaufen das Projekt Skiweltcup.TV steht zum Verkauf Besucherstatistiken von Skiweltcup.TV etracker® Web-Controlling statt Logfile-Analyse