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Maria Pietilä-Holmner: Mein Ziel in Schladming ist eine Medaille

Maria Pietilä-Holmer - Nach Kreuzbandriss wieder zurück

Maria Pietilä-Holmer - Nach Kreuzbandriss wieder zurück

Sechs Monate ohne Ski sind eine lange Zeit. Nun kribbelt es im Bauch von Maria Pietilä-Holmner. Die 26-jährige Schwedin strotzt vor Selbstbewusstsein und Motivation. Im www.fisalpine.com-Interview spricht die Skifahrerin über die bevorstehende Saison und betont, dass die Weltmeisterschaft in Schladming das große Ziel ist. Hier möchte sie die 2011 bei der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen verteidigen.

Originalinterview für www.FISAlpine.com: Ulrika Svensson

Maria, wie fühlst du dich nach dem dritten Trainingslager auf Skiern, und vor allem wie geht es deinem verletzten Knie?

Ich fühle mich großartig, und genieße die Fähigkeit, endlich wieder Skifahren zu können. Anfangs fühlte ich mich auf Schnee noch etwas unsicher, da ich nicht wusste, ob das Knie halten würde. Nach ein paar Tagen des freien Skifahrens und einiger Übungen kann ich ein härteres Training riskieren. So pushe ich mich jeden Tag ein klein bisschen mehr auf. Nichtsdestotrotz möchte ich mich nicht überanstrengen. Das Training wird persönlich abgestimmt, und einige Pausen müssen eingehalten werden. Das körperliche Training wird mit Reha-Übungen ergänzt, und ich hoffe, bald wieder „normal“ trainieren zu können

Du sagst, dass diese unfreiwillige Pause viel mehr Motivation und viel mehr einen Skihunger gegeben hat. Wie hast du dich gefühlt, als du die Skischuhe angezogen hast?

Dieses halbe Jahr war sehr gut für mich. Seit fast zehn Jahren habe ich von August bis Mai immer gleich gelebt. Der Alltag könnte zur Routine werden. Neben der erhöhten Motivation hat mir auch die Pause geholfen, mir ein paar Gedanken zu machen, wie ich noch besser werden kann. Und da ich ein positiv orientierter Mensch bin, fühle ich mich großartig und möchte diese neu gesteckten Ziele erreichen.

© Kraft Foods / Maria Pietilä-Holmner

© Kraft Foods / Maria Pietilä-Holmner

Du warst im Frühjahr nicht auf der Tour. Welche Veränderungen hast du festgestellt?

Ich war für mehr als 14 Tage am Stück zuhause. So war die erste Zeit nach der Verletzung eine Veränderung auf allen Ebenen. Schnell erkannte ich, dass nun viel Arbeit auf mich warten würde. Aber die Reha daheim und mein langsameres Leben „auf Krücken“ haben mich eingespannt, und die Zeit verflog im Nu. Natürlich war es hart, und ich fühlte mich einsam, da ich nicht mit meinen Teamkolleginnen – wie allgemein üblich – unterwegs war. Aber ich war glücklich, viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden daheim verbracht zu haben, die mich für einen so langen Zeitraum nicht sehen konnten.

Bist du nun auf einer Ebene angelangt, wo die Sicherheit beim Skifahren zurückkommt und du körperlich fit bist?

Natürlich musste ich durch die Verletzung das Training und das Skifahren verzichten. Das Positive ist, dass ich neben meiner Reha an meiner Ausbildung arbeiten konnte. Aus diesem Gründen bin ich in anderen Bereichen stärker als normal. In knapp eineinhalb Monaten beginnt der Weltcup und ich habe noch viel zu tun.

Zusätzlich nimmst du eine Hilfe von Oscar Andersson, einem ehemaligen Europacupfahrer, in Anspruch. Was verbirgt sich dahinter?

Ich bin wirklich froh, Oscar zu haben. Ich kann einen neuen Zeitplan stecken und das machen, was das Beste für mich ist. Um Oscar ist viel positive Energie, und er lacht viel. Wenn du dich gut fühlst, kannst du eine bessere Leistung abrufen. Er kontrolliert die Technik und die Ausrüstung, und ist ein Garant für neue Ideen.

Und die neuen Skier, funktionieren die?

In den ersten Rennen mit den neuen Riesentorlaufskiern hatte ich einen kleinen Schock! Der raue Schnee ließ mich etwas unkontrolliert fahren. Aber nach ein paar Tagen fühle ich mich wohl, und es gibt keine Probleme mit den Brettern. Ich mag die Herausforderung, etwas Neues zu probieren.

Maria, welche Gedanken hast du, die neue Saison betreffend?

Ich hatte noch nie so eine Verletzung wie diese. Daher ist es schwer zu wissen, wie es sich anfühlt, wenn ich wieder zu 100 Prozent fit bin. Momentan habe ich nur eine große Freude daran, wieder motiviert Skifahren zu können und bald an den Level zu kommen, an dem ich war. Ich hoffe, dass alles gut verläuft, und ich in Sölden an den Start gehen kann. Das große Ziel ist die Weltmeisterschaft im Februar in Schladming.

Bleiben wir bei Schladming. Welches Ziel hast du dir hier gesteckt, schließlich hast du eine Bronzemedaille von Garmisch 2011 zu verteidigen…

Die Weltmeisterschaft in Schladming ist eindeutig mein Ziel, das große Ziel in dieser Saison. Und gewisse werde ich dort an den Start gehen und um eine Medaille kämpfen.

Den Originalbericht finden Sie unter: http://www.fisalpine.com/news/maria-pietila-holmner-schladming-the-goal-medal,1993.html

Originalinterview für www.fisalpine.com: Ulrika Svensson

Übersetzung und Bearbeitung für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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