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Mathieu Faivre gewinnt Heim-Riesenslalom in Val d’Isère

Mathieu Faivre gewinnt Riesenslalom von Val d'Isère

Mathieu Faivre gewinnt Riesenslalom von Val d’Isère

Val d’Isère – Dass ein Heimrennen im wahrsten Sinn des Wortes einen Athleten beflügeln kann, unterstrich am heutigen Sonntag der Franzose Mathieu Faivre. Er gewann in Val d’Isère, also vor heimischer Kulisse, den Riesenslalom. Er benötigte für seinen ersten Weltcupsieg seiner Karriere eine Zeit von 2.25,01 Minuten. Er sagte zu seinem Erfolg: „Es ist mein erster Weltcupsieg. Das ist sehr speziell vor dem Heimpublikum. Ich bin einfach glücklich, dass das hier vor den eigenen Fans passiert ist.“

Zweiter wurde der Österreicher Marcel Hirscher (+0,49), der nach dem ersten Durchgang noch die Führung innehatte. Er sagte: „Ich habe alles riskiert, alles gegeben. Ich habe oben mitgekriegt, was Matthieu gezeigt hat. Er ist schon lange fällig, und das heute war gewaltig. Mehr wie Rang zwei war da nicht drinnen. Ich muss immer alles geben, egal wie die Ausgangsposition ist. Die Franzosen haben die Saison so aufgehört und so geht es weiter. Die fahren eine sensationelle Technik – aber mannschaftlich so stark, das hat mich schon überrascht. Ich möchte nächste Woche auf jeden Fall zurückschlagen. Jetzt geht es mal zwei, drei Tage heim zum Regenerieren. Recht viel besser im zweiten Durchgang kann ich aber nicht fahren.“

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Val d’Isére

Auf den Rängen drei bis fünf landeten drei weitere Athleten der Equipe Tricolore, nämlich Sölden-Sieger Alexis Pinturault (+1,11), Thomas Fanara (+1,52) und Victor Muffat Jeandet (+1,80). Auch sie konnten das herrliche Bad in der Menge mit blau-weiß-roten Fahnen genießen. Der Italiener Luca De Aliprandini (+2,13) zeigte eine starke Leistung und durfte sich über den sechsten Platz freuen. Zweitbester Österreicher des Tages wurde heute Philipp Schörghofer (+2,36) auf Position sieben. Der Salzburger analysierte seine Fahrt: „Sölden war nicht das, wie ich dastehe – da habe ich es nicht hingebracht. Heute war es phasenweise super, phasenweise habe ich doch etwas nachgelassen. Das werde ich noch wegbringen. Mit dem Ergebnis geht es beim nächsten Rennen sicher besser.“

Der Wikinger Henrik Kristoffersen (+2,38) landete auf Rang acht. Einen großen Sprung nach vorne machte der Kanadier Erik Read (+2,50), der mit der hohen Startnummer 52 ins Rennen ging und vom 24. Platz im ersten Lauf sich noch um 15 Positionen verbessern konnte. Die besten Zehn des heutigen Tages wurden vom Südtiroler Riccardo Tonetti (+2,58), der nach dem ersten Lauf noch auf Position fünf lag, abgerundet.

Knapp an den besten Zehn schrammte der Nordtiroler Manuel Feller vorbei. Mit der 22. Laufzeit im Finale reichte es für ihn für Position zwölf. Sein Rückstand auf Tagessieger Faivre betrug aber schon 2,65 Sekunden. Zu seinem Rennen sagte er: „Die erste Ausfahrt ins Flachstück war nicht gut – unter anderem, es waren kleine Fehler dabei. Nach dem ersten Durchgang hätte ich mir mehr erwartet. Aber wenn mir vor dem Rennen wer gesagt hätte, ich werde Zwölfter, dann hätte ich es auch genommen. Ich bin einfach noch nicht voll da. Ich habe die letzten zwei Wochen sehr gut trainieren können, da ist etwas weitergegangen.“

Der Eidgenosse Justin Murisier (+2,95) schwang auf Platz 15 ab und klassierte sich direkt vor Felix Neureuther (+3,04). Der Deutsche konnte mit seinem heutigen Auftritt alles andere als zufrieden sein. Florian Eisath (+3,20) aus Südtirol fuhr auf Rang 20. Murisiers Teamkollege Gino Caviezel, nach dem ersten Lauf noch auf dem recht guten zehnten Platz zu finden, rutschte im Finale mit der drittschlechtesten Zeit noch auf Rang 21 zurück. Er hatte am Ende 3,27 Sekunden Rückstand auf den französischen Tagessieger. Der Schweizer Loïc Meillard (+3,53), der Bruder der in Levi überzeugenden Mélanie Meillard, kam auf Position 24 und klassierte sich noch vor dem routinierten Gadertaler Manfred Mölgg (+3,67).

Im Finale schieden u.a. Roland Leitinger aus Österreich und Carlo Janka aus der Schweiz aus. Die Skiweltcup-Herren sind bereits am nächsten Wochenende wieder zu Gast in Val d’Isère. Dabei steht am Samstag (11.12.2016) ein Riesentorlauf und am Sonntag (12.12.2016) ein Slalom auf dem Programm. Die Rennen finden dann jedoch auf der steilen und technisch anspruchsvolleren Face de Bellevarde statt. An beiden Tagen wird der erste Durchgang um 9.30 Uhr, das Finale um 12.30 Uhr gestartet.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand: Riesenslalom der Herren in Val d’Isére

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