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Matthias Mayer gewinnt auch den Super-G von Saalbach-Hinterglemm

Matthias Mayer gewinnt auch den Super-G von Saalbach-Hinterglemm

Matthias Mayer gewinnt auch den Super-G von Saalbach-Hinterglemm

Saalbach-Hinterglemm – Einen Tag nach seinem Erfolg in der Abfahrt siegte der Österreicher Matthias „Mothl“ Mayer auch im Super-G von Saalbach-Hinterglemm. Der Kärntner holte sich in einer Zeit von 1.31,53 Minuten das Double und sagte im ORF-Interview: „Ich habe ein bisserl gebraucht, in die Saison reinzukommen. Ich hatte schon immer wieder gute Läufe, aber ich habe Probleme gehabt, es durchzuziehen. Es war sicherlich auch wegen der Verletzung, die ich vor der Saison hatte. Ein Sieg in Österreich ist sicherlich das Ultimative im Weltcupsport. Von der Atmosphäre ist es unvergleichlich.“

Zweiter wurde der Franzose Adrien Théaux (+0,23), der mit der Startnummer 15 ins Rennen gegangen war. Der Athlet der Equipe Tricolore beschrieb seine Gefühlswelt wie folgt: „Ich bin sehr zufrieden. Es ist ein schwieriger Kurs, es war nicht einfach. Als ich ins Ziel gekommen bin, habe ich nicht gewusst, wofür das reichen wird – aber jetzt bin ich sehr zufrieden.“

Der Norweger Kjetll Jansrud (+0,27) belegte den dritten Rang. Der Wikinger bilanzierte im TV-Gespräch: „Ich bin heute viel mehr zufrieden. Ich habe Gas gegeben. Ein paar Fehler hatte ich drin – daher war ich nicht so zufrieden im Ziel. Aber mit dem Platz bin ich zufrieden. Im Gesamtweltcup wird es natürlich schwieriger – aber es gibt noch viele Rennen und man weiß nicht, was kommt. Man muss immer hart kämpfen. Es war kein optimales Wochenende – aber das ist schon Geschichte. Marcel ist richtig gut gefahren. Daher muss er auch nach Kvitfjell kommen und Super-G fahren.“

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Saalbach-Hinterglemm

Carlo Janka (+0,45) aus der Schweiz fuhr auf Platz vier. Der Franzose Alexis Pinturault (+0,51) belegte den fünften Rang. Der Italiener Matteo Marsaglia (+0,66) kam auf Position sechs und war genau um eine Zehntelsekunde schneller als der Wikinger Aleksander Aamodt Kilde, der mit der Startnummer 1 den heutigen Super-G eröffnete. Die Top-10 wurden von Pinturaults Teamkollegen Brice Roger (+0,78), Travis Ganong aus den USA (+0,94) und dem Österreicher Joachim Puchner (+1,05) abgerundet.

Romed Baumann aus der Biathlonhochburg Hochfilzen schrammte als Elfter gerade einmal um elf winzige Hundertstelsekunden an einem Platz unter den besten Zehn vorbei. Sein Mannschaftskollege Vincent Kriechmayr (+1,12), der bei der gestrigen Abfahrt überraschen konnte, holte als heutiger Zwölfter jede Menge Punkte. Ebenfalls auf Rang zwölf fuhr Max Franz, der in der Entscheidung vom Samstag noch als Zweiter vom Podest aus in die Menge jubeln konnte.

Dem Südtiroler Dominik Paris (+1,23) unterlief ein großer Fehler, und er belegte schließlich den 14. Platz. Der eidgenössische Routinier Didier Défago (+1,35) schwang als 16. ab. Der Salzburger Marcel Hirscher (+1,48) zeigte eine anständige Fahrt und kam noch vor seinen Teamkollegen Otmar Striedinger (+19.; 1,79) und Georg Streitberger (21.; +1,82) auf Rang 17.

Hirscher sagte im ORF-Interview: „Es war nicht einfach. Es war eine neue Strecke – das hat vielleicht aber auch für etwas Ausgleich gesorgt. Weil ich normal einen Nachteil habe auf Speed-Strecken. Ich bin heute mit Abfahrts-Ski gefahren – es war ein Poker, der aufgegangen ist. Ich bin superhappy, dass es geklappt hat. Es war heute super-cool. Auch die Abfahrt gestern war spektakulär – ich bin froh, dass ich da nicht runterfahren musste. Im Weltcup wird es so sein: Wer von uns keine Fehler mehr macht, der wird sich durchsetzen. Es wird sicher wieder spannend – und wieder ein Norweger.“

Mauro Caviezel (+1,49) aus der Schweiz sprengte als 18. die Top-20. Sein Teamkollege Patrick Küng (+1,81) klassierte sich genau zwischen Striedinger und Streitberger auf Position 21. Der Kastelruther Spatz Peter Fill hatte mit der Entscheidung nichts zu tun und landete mit über zwei Sekunden Rückstand auf Mayer nicht unter den besten 20. Der kanadische Vizeweltmeister Dustin Cook (+2,24) konnte seinen Erfolgslauf von Vail/Beaver Creek nicht wiederholen und klassierte sich auf Position 27.

Josef Ferstl aus Deutschland belegte den 31. Rang und verpasste somit den Sprung in die Top-30. Sein Rückstand von 2,65 Sekunden war jedoch sehr groß. Der Südtiroler Werner Heel riss noch eine weitere Sekunde auf und landete auch nicht auf einem Platz, der ihm Weltcupzähler gebracht hätte.

Pech hatte der Schweizer Beat Feuz, der Opfer der Nebelsuppe wurde. Nach mehr als sehr guter Fahrt und nur neun Hundertstelsekunden Rückstand auf Mayer nach der zweiten Zwischenzeit verlor er den Überblick und schied aus. Auch Hannes Reichelt aus Österreich und DSV-Athlet Klaus Brandner sahen nicht das Ziel.

Blicken wir auf die Super-G- und die Gesamtwertung: In der Super-G-Wertung ist Jansrud als Dritter heute doch ein Gewinner. Er baut seinen Vorsprung auf Paris auf 73 Punkte aus. Mayer liegt als Dritter 102 Punkte zurück. Nur noch zwei Super G sind zu fahren – Jansrud könnte sich also bereits in der Heimat die kleine Kristallkugel sichern.

Und im Kampf um die große Kugel sieht es wie folgt aus: Jansrud hat zwar Boden gut gemacht – allerdings unter dem Strich nur 46. Damit hat Hirscher vor den letzten zehn Rennen 116 Punkte Vorsprung. Pinturault liegt als Dritter bereits 329 Punkte zurück.

Das nächste Super-G-Rennen der Herren findet am 8. März im norwegischen Kvitfjell statt. Auch hier können wir uns auf eine spannende Entscheidung freuen.

Offizieller FIS Endstand: Super-G der Herren in Saalbach-Hinterglemm

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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