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Mayer bei ÖSV-Dreifach-Triumph in Saalbach ganz vorne

Mayer bei ÖSV-Dreifach-Triumph in Saalbach ganz vorne

Mayer bei ÖSV-Dreifach-Triumph in Saalbach ganz vorne

Saalbach-Hinterglemm – Im WM-Ort von 1991 wurde heute die siebte Herren-Abfahrt der Saison 2014/15 ausgetragen. Dabei siegte Olympiasieger Matthias „Mothl“ Mayer aus Österreich in einer Zeit von 1.49,83 Minuten. Im ORF-Interview meinte der Kärntner, der seinen zweiten Weltcupsieg in einer Abfahrt feierte: „Nach dem bisherigen Jahr tut es sehr gut. Ich habe heuer ziemlich gekämpft, es war nie selbstverständlich. Da ist es sehr cool – vor allem mit zwei Teamkollegen am Stockerl zu stehen, ist etwas Besonderes. Heute sind die Hundertstel zurückgekommen – es tut mir natürlich Leid für den Max. Man braucht bei dieser Sicht sehr viel Courage, dass man das so durchzieht. Man sieht keine Wellen, da schlagt es einem die Skier nur so um die Ohren.“

Mayers Teamkollege Max Franz belegte mit nur zwei Hundertstelsekunden Rückstand den zweiten Rang. Im TV-Gespräch sagte er: Ich hätte die bessere Sicht gehabt – habe es aber nicht runtergebracht. Der Mothl hat eine Super-Fahrt runtergezaubert. Er hätte ruhig die zwei Hundertstel langsamer sein können. An der Welle oben habe ich jeden Tag den gleichen Blödsinn gemacht – das hat sicherlich gekostet. Aber was soll’s, es ist vorbei …“

Den ÖSV-Dreifachsieg komplettierte Hannes Reichelt (+0,21). Auf seine heutige Fahrt angesprochen, meinte der 34-jährige Salzburger: Die jungen Hunde haben heute ganz schön Mut bewiesen. Vor allem der Mothl. Die Sicht war oben schon sehr schlecht – und er ist gefahren wie ein Gestörter. Mein Wunsch war es, dass Mothl und ich mal gemeinsam am Podium stehen. Ich hoffe, heute ist es endlich so weit.“

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Saalbach-Hinterglemm

Carlo Janka (+0,47) aus der Schweiz belegte den vierten Rang. Ein gutes Rennen zeigten auch die Franzosen David Poisson (+0,60) und Adrien Théaux (+0,75) auf den Positionen fünf und sieben. Dazwischen schob sich, mit der hohen Startnummer 40, der Österreicher Vincent Kriechmayr auf Rang sechs.. Den achten Platz teilten sich Benjamin Thomsen aus Kanada, der mit Startnummer 26 noch für etwas Spannung sorgte, und der Südtiroler Peter Fill (je +0,83). Die besten Zehn der Abfahrt wurde vom Tiroler Romed Baumann (+1,08) komplettiert gefolgt von Guillermo Fayed (11. Platz – +1,10), einem Angehörigen der Equipe Tricolore.

Aleksander Aamodt Kilde (+ 1.14) konnte auch beim heutigen Rennen, wie bereits im Training, mit der hohen Startnummer 50 für eine Überraschung sorgen. Der Norweger klassierte sich auf einem ausgezeichneten zwölften Platz.

Der Schweizer Patrick Küng, vor kurzer Zeit noch strahlender Weltmeister in Vail/Beaver Creek, fuhr als Dreizehnter um gerade einmal neun Hundertstelsekunden an den Top-10 vorbei. Der Norweger Kjetil Jansrud (+1,19) belegte den vierzehnten Platz und konnte nicht viele Zähler auf Marcel Hirscher, dem Führenden im Gesamtweltcup, gutmachen. Der Wikinger resümierte: „Ich bin nicht so gefahren, wie geplant. Von Startnummer 11, 12 weg, war es auch viel dunkler. Es war schwierig, die Wellen zu sehen. Ich bin aber auch nicht gut gefahren, daher der Rückstand. Man weiß, dass die Strecke schwierig ist – nach so einem Vorfall wie gestern macht es das noch schwerer. Im Weltcup macht es das heutige Ergebnis natürlich noch schwieriger, vielleicht schon unmöglich. Aber Marcel muss auch seine Rennen fahren.“

Küngs Teamkollegen Didier Défago (+1,29) und Beat Feuz (+2,09) beendeten ihren Arbeitstag auf den Rängen 15 und 21. Georg Streitberger aus dem ÖSV-Team schob sich mit Startnummer 30 und einem Rückstand von 2,32 Sekunden auf Sieger Mayer auf Position 23. Der Salzburger Lokalmatador analysierte seinen Arbeitstag im ORF-Interview wie folgt: „Die Nummer wäre wurscht gewesen. Aber oben runter habe ich nichts gesehen – keine Welle. Es war komplett weiß. Es hat auch nichts zusammengepasst. Dass man die Strecke kennt, nützt da auch nichts – man muss einfach die Übergänge sehen. Im Mittelteil war es besser vom Kontrast. Die Trainings waren gut, daher zipft es mich schon an.“

Der Deutsche Josef Ferstl (+2,54) belegte noch vor dem Südtiroler Werner Heel (+2,61) den 25. Platz. Der österreichische Routinier Klaus Kröll (+2,70) musste sich mit der 29. Position begnügen. Der junge Swiss-Ski-Athlet Ralph Weber (+4,25) landete außerhalb der besten 30 des Klassements. Santa Catarina-Sieger Travis Gangong war nicht am Start. Die selektive Strecke in Saalbach-Hinterglemm forderte einige Opfer. So sahen etwa Mauro Caviezel und Nils Mani aus der Schweiz, Dominik Paris aus dem Ultental und Gröden-Sieger Steven Nyman aus den USA nicht das Ziel.

Für die ÖSV-Herren war der heutige Dreifachsieg mehr als nur Balsam für die geschundene Abfahrer-Seele. Wenige Tage nach der herben Schlappe in der WM-Abfahrt zeigten die Österreicher auf heimischen Boden, dass sie schnell aus der empfindlichen Niederlage von Vail/Beaver Creek gelernt haben und eine geschlossene Leistung zeigen konnten. Nächste Woche findet die nächste Abfahrt statt. Austragungsort ist dieses Mal Garmisch-Partenkirchen.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Herren in Saalbach-Hinterglemm

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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