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Junges US-Skigirl Mikaela Shiffrin ist das große Talent

© Gerwig Löffelholz  /  Mikaela Shiffrin

© Gerwig Löffelholz / Mikaela Shiffrin

Vail – In einem Alter, in dem die meisten Skirennläufer noch bei ihren Vorbildern höflich um ein Autogramm bitten, fährt die junge US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin der Konkurrenz um die Ohren. Die erst 17-Jährige fuhr beim Torlauf im finnischen Levi auf Platz Drei und stand mit den Routiniers Maria Höfl-Riesch und Tanja Poutiainen auf dem Siegertreppchen. In erst zwölf Slalomstarts erreichte sie auf diese Weise zum zweiten Mal das Podium. Wirklich beeindruckend! So beeindruckend, dass ihr die Denver Post einen eigenen Artikel widmete!

Wenn Shiffrin vom Podium in Levi erzählt, glaubt man, in eine surreale Welt einzutauchen. Sie kann es noch nicht glauben, als großer Fan selbst mit den Großen des „weißen Sports“ auf dem Treppchen zu stehen. Es ist in ihren Augen das coolste Gefühl. Mehr noch: Es ist einfach unbeschreiblich.

Was die junge US-Amerikanerin in ihrer erst kurzen Skilaufbahn erreicht hat, ist bemerkenswert. Man muss bedenken, dass sie eigentlich erst NorAm-Rennen fahren sollte, doch der Weltcup passt ihr auch gut. Und gut ist gar kein Ausdruck. Sehr gut eben! Das derzeit beste Slalom-Ass, in persona Marlies Schild aus Österreich, war schon 21 Jahre alt, als sie erstes Podium erreicht hat. Und die vierfache Gesamtweltcupsiegerin Lindsey Vonn, Shiffrins Landsfrau, fuhr mit 19 das erste Mal unter die besten Drei.

Shiffrin ist etwas Besonderes. Unbekümmert und cool eben. Sie will immer nur schnell fahren und mit den besten Skiern unterwegs sein. Für Levi erwartete sie sich nichts. Sie wollte fahren und mit Spaß dabei sein. Der dritte Platz ist dann der positive, wenn nicht geniale Nebeneffekt des auf der Piste forsch auftretenden Teenagers.

© Kraft Foods  /  Mikaela Shiffrin

© Kraft Foods / Mikaela Shiffrin

Eileen Shiffrin, Mikaelas Mutter, folgte mit dem US-Team ihrer Tochter nach Europa. Mikaela reiste mit dem Team, und ihre Mutter half ihr, wenn sie etwas benötigte. Egal ob es Liebe war oder bei den Hausaufgaben. Die junge Amerikanerin hat noch keinen Führerschein und die Hausaufgaben werden via E-Mail gemacht. Das Funkeln in den Augen unterstreicht ihr Charisma und ihre Bodenständigkeit, auch wenn ihr bereits viele Fans zu Füßen liegen.

In mancherlei Hinsicht ist Shiffrin für ihre Jugend eine reife Frau, auch wenn sie für ihre Mutter natürlich noch mehr die Tochter ist. Man merkt, dass sich Mikaela und ihre Mutter gut verstehen und ein eingespieltes Team ist. Mikaela streut ihrer Mutter Rosen. Sie schätzt ihre Mutter sehr.

Auch über den Techniktrainer im US-Team, in persona Roland Pfeifer, spricht Shiffrin, dass er ein außergewöhnlich harter Arbeiter ist. Er verkörpert die Leidenschaft, die die 17-Jährige beim Skifahren dann an den Tag legt. Jeder einzelne Tag ist dazu da, um sich zu verbessern. Sie nimmt sich dieses Motto zu Herzen.

Nebenbei möchte sie nur schnell fahren. Sie liebt die Schnelligkeit und den Balanceakt, um das nächste Tor zu erwischen und dann am Ende nach einem guten Lauf die Ziellinie zu überqueren. Und dann kommt wieder das tolle Gefühl, eben wie jenes, wenn sie mit ihren Idolen am Podium – wie in Levi – steht und sie abseits des Blitzlichtgewitters und dem Ansturm der Presse still und heimlich, fast schon jugendlich-schüchtern Autogramme für ihre Fans unterschreibt.

© Kraft Foods / Podest Slalom der Damen 2012 in Levi

© Kraft Foods / Podest Slalom der Damen 2012 in Levi

Wir von skiweltcup.tv werden aufmerksam die noch lange Karriere des jungen Skistars aus den Vereinigten Staaten von Amerika verfolgen und wünschen ihr ein gutes Händchen in ihren Entscheidungen. Hoffen wir auch, dass sie angesichts ihrer Unbekümmertheit und ihrer Jugend nicht verheizt wird.

Dass sie (schnell) Skifahren kann, muss sie niemanden mehr beweisen. Spätestens seit dem Torlauf in Lappland ist sie in der Weltspitze angekommen, die skifahrerischen Hausaufgaben hat sie mit Bravour bestanden.

Einen ausführlichen Bericht zu Mikaela Shiffrin in englischer Sprache finden sie in der Denver Post

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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