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Mikaela Shiffrin, die harte und talentierte Arbeiterin

© Gerwig Löffelholz  /  Mikaela Shiffrin (USA)

© Gerwig Löffelholz / Mikaela Shiffrin (USA)

Vail/Colorado – Dass die US-amerikanische Slalomspezialistin ein Jahrhunderttalent ist, weiß spätestens nach ihren Triumphen bei der WM in Schladming 2013 und bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi ein Jahr später jeder Ski-Laie. Sie steht sicher auf dem Ski und trotz harter Arbeit hat sie Spaß an der Sache. Die 19-Jährige wurde vom FIS-Portal interviewt. Wir geben die wichtigsten Aussagen detailgetreu wider.

Über die Kindheit und Jugend…

Meine ersten sieben Lebensjahre wuchs ich in Vail auf, ehe ich mit meinen Eltern nach New Hampshire umzog. Ab dem 12. Lebensjahr bin ich wieder in Colorado. Dennoch besuchte ich die High School in Vermont. Ich bin dankbar, dass ich so glücklich aufgewachsen bin und mir meine Eltern so viel ermöglicht haben. Ich konnte viel Reisen, viel sporteln und habe durch Musik und Kunst auch andere Sachen kennengelernt.

Über das mögliche „etwas Verpassen“ in der Jugend…

Ich hatte so viel von meiner Kindheit, wie ich haben möchte. So konnte ich auch mit Freunden ausgehen oder mal ins Kino gehen. Aber lieber war ich bei meinen Lieben zuhause. Ich habe es genossen. Mir fehlte im Nachhinein betrachtet nichts.

Über die Freude, wenn man nachhause kommt…

Die Zeit ist schön, wenn ich in Vail bin. Sowohl im Winter als auch in der warmen Jahreszeit kann man da viel Spaß haben und viele Sportarten ausüben, schlicht das Leben genießen. Ich bin gerne beim Starthaus der Rennpiste. Da hat ja auch alles begonnen, u.a. das Leben als Skirennläuferin.

Ob das Leben nach dem Olympiagold sich verändert hat…

Die Anzahl der Fans ist größer geworden. Mehr Leute haben Interesse an meinen Worten und meinem Handeln. Es ist nicht übertrieben. Dennoch hatte ich auch die Chance, etwas Abstand von dem ganzen Rummel nach Sotschi zu erhalten.

Über das „sich-etwas-Gönnen“ nach Sotschi…

Ich wollte nie etwas Besonderes oder Spezielles unternehmen. Das Gefühl des Sieges löst in mir den Wunsch, die Ambition des „noch mehr Gewinnens“ aus. Der Weg, um das zu erreichen, ist oft hart.

Über das mögliche Heimweh bei Rennen fernab der Heimat…

Zugegeben, nach Sotschi hatte ich ein wenig Heimweh. Ich konnte nach dem Rennen auf Video die Emotionen meiner Familie sehen. Das machte mich glücklich und traurig, weil ich in Russland alle umarmt hätte. Mir hilft der Gedankengang, dass ich an einem friedlichen Ort bin und durch die Tore fahren muss.

Über die möglichen Anforderungen an die eigene Person…

Es ist alles dabei. Skitraining, Trockentraining, Sponsorentreffen, Medien… Es macht mir eine Freude, die Abwechslung macht es aus; außerdem ist es wichtig, wenn man sich die Zeit gut einteilt. Abwechslungsreiches Training ist auch wichtig; eine Überlastung ist daher nicht möglich.

Über das Trainingspensum pro Tag…

Fünf bis sechs Stunden stehe ich schon auf der Piste. Außerhalb der Rennsaison ist das Training gleich lang.

Über eine mögliche Pause…

Zu Mittag mache ich nach jedem Morgentraining ein Nickerchen. So lade ich wieder meine Batterien auf. Auch die richtige Ernährung ist wichtig; dann ist das Nachmittagstraining auch gut. Das mit dem Nickerchen ist mein Geheimnis.

Über die Vorbildrolle für Jugendliche…

Ich werde als Wegbegleiter gesehen. Ich mag nicht, dass bei den Menschen ein Gefühl aufkommt, nämlich jenes des Unerreichbar seins. Trifft das zu, geht die Inspiration verloren.

Über die Ziele bei der Heim-WM im Februar 2015…

Das Slalom-Gold möchte ich klarerweise verteidigen. Außerdem möchte ich meine Heimatstadt stolz und schnell repräsentieren.

Über die Konkurrenz…

Alle, die im Weltcup fahren, sind schnell. Jede verdient es, in Vail zu starten, und jede kann gewinnen. Unterschätzen werde ich keine Konkurrentin.

Über Freundschaften im Sport…

Ja, die gibt es! Die größten Konkurrentinnen auf der Piste sind die besten Freundinnen neben der Piste. Wir wollen alle auf diesem Niveau gut und schnell fahren!

Über den Showfaktor im Skirennsport?

Man soll ruhig, geerdet und bescheiden bleiben. Lauthals schimpfende Fahrer gefallen mir genauso wenig wie jene, die die Stöcke zerbrechen. Man soll Stärke zeigen, auch wenn es einmal nicht so rund läuft. Die innere Waage zwischen Ruhe und Emotionalität sollte gehalten werden. Das wäre wichtig.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fis-ski.com

 

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