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Mikaela Shiffrin siegt auch beim zweiten Aspen-Slalom ganz souverän

Mikaela Shiffrin siegt auch beim zweiten Aspen-Slalom ganz souverän

Mikaela Shiffrin siegt auch beim zweiten Aspen-Slalom ganz souverän

Aspen – Am heutigen Sonntag wurde im US-amerikanischen Aspen der zweite Torlauf der Frauen ausgetragen. Dabei siegte erneut die 20-jährige Hausherrin Mikaela Shiffrin in einer Zeit von 1.40,18 Minuten. Sie analysierte ihre Leistung im TV-Gespräch: „Ich habe oben vom Platzsprecher gehört, dass Frida einen ‚Killer-Lauf‘ hatte und habe mir gedacht: Was mache ich jetzt. Ich war zu direkt dran, hatte zu kämpfen. Aber mein Kopf hat danach nur noch ‚go, go, go‘ gesagt. Es war heute mit dem Sieg von gestern doch etwas leichter. Aber es kann immer etwas passieren.“

Zweite, wie so oft in ihrer Karriere, wurde die Schwedin Frida Hansdotter. Ihr Rückstand von 2,65 Sekunden betrug aber schon eine halbe Ewigkeit.  Dritte wurde die Slowakin Šárka Strachová (+2,90), die rund eine halbe Sekunde schneller als die viertplatzierte Kanadierin Erin Mielzynski war. Beste ÖSV-Athletin wurde die Kärntnerin Carmen Thalmann (+3,64), die als heutige Fünfte ihre Teamkollegin Michaela Kirchgasser um 0,22 Sekunden in die Schranken wies.

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Damen in Aspen

Thalmann sagte im ORF-Interview: „Ich bin so froh, dass ich jetzt zwei Läufe ganz okay erwischt habe. Das ich jetzt einmal im Ziel bin, ist sehr wichtig. Der untere Teil war sehr okay, ich bin ganz zufrieden. Ich weiß, dass ich im Slalom gut drauf bin. Nach dem Einfädler gestern war schon Nervosität da, daher bin ich froh, dass es gut ausgegangen ist.“

Kirchgasser beschrieb ihre Gefühlslage wie folgt: „Taktisch habe ich das Wochenende ja nicht schlecht gemacht, weil ich Kraft gespart habe. Es war natürlich nicht so geplant, ich wollte alle drei Rennen stark fahren. Es ist aber jetzt ein versöhnlicher Abschluss. Bei mir ist es nichts Neues, dass die Saison wacklig anfängt.“

Die mit der Startnummer 25 ins Rennen gegangene Slowakin Petra Vlhová (+3,98) lag zur Halbzeit noch auf Position vier, jedoch verlor sie im zweiten Lauf noch drei Ränge. Achte wurde die Norwegerin Nina Løseth (+4,01), die ebenfalls drei Plätze im Finaldurchgang einbüßte. Ein gute Leistung bot die junge Schweizerin Charlotte Chable (+4,02), die Neunte wurde. Die besten Zehn wurden von den zeitgleichen Anne-Sophie Barthet aus Frankreich und Shiffrins Teamkollegin Resi Stiegler (+je 4,07) abgerundet.

Zweitbeste Eidgenossin wurde Michelle Gisin (+4,16), die sich auf Position zwölf einreihte. Sehr gut waren auch die beiden jungen Österreicherinnen Katharina Huber (+4,59) und Julia Grünwald (+4,69) unterwegs, die auf den Plätzen 17 und 18 abschwangen und sich mit den hohen Startnummern 51 und 41 noch für das Finale der besten 30 qualifizieren konnten.

Huber konnte ihr Glück nicht fassen und erzählte vor laufender Kamera: „Für mich ist das noch so unglaublich. Ich glaub das ganze wohl erst, wenn ich daheim bin. Für mich war es schon extrem cool, dass ich da herfahren durfte.“

Grünwald sagte im Fernsehinterview: „Ich hoffe, dass mir der Durchbruch gelingt. Mir geht es gesundheitlich gut. Auch technisch habe ich einen Schritt gemacht.“

Wendy Holdener, eine weitere Vertreterin des Swiss-Ski-Teams, riss als 20. genau fünf Sekunden auf die überlegene US-amerikanische Tagessiegerin auf. Ihre Teamkollegin Denise Feierabend (+5,15) klassierte sich auf Position 22; eine weitere Schweizerin, in persona Rahel Kopp, wurde mit 6,46 Sekunden Rückstand 25. und Letzte. Dazwischen landete die Südtirolerin Manuela Mölgg (+5,21) auf Platz 23. Im Finale schieden fünf Damen aus, so auch die mit der sehr hohen Startnummer 62 in die heutige Entscheidung gegangene ÖSV-Athletin Stephanie Brunner oder ihre, an diesem Wochenende sehr enttäuschend agierende Mannschaftskollegin Bernadette Schild.

In der Slalomwertung führt – wer sonst – die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Der nächste Torlauf der Damen findet am 13. Dezember, also am dritten Adventsonntag in Åre/Schweden statt. Vielleicht findet die heutige Zweitplatzierte in ihrem Heimrennen ein Patentrezept, um den Rückstand auf die überlegene Siegerin der beiden Bewerben in Aspen halbwegs zu verkürzen. Passend dazu wäre vielleicht die Twitter-Botschaft von Maria Höfl-Riesch: „Mir gehen die Superlative aus… Gratulation an Mikaela Shiffrin für dieses tolle Wochenende!“ Dem ist nichts mehr hinzufügen.

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Damen in Aspen 

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Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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