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Mit 17 hat man noch Träume – Mikaela Shiffrin (USA) erfüllt sich Traum von WM-Gold in Schladming

Mikaela Shiffrin (USA)

Mikaela Shiffrin (USA)

Schladming – Das US-amerikanische Wunderkind Mikaela Shiffrin hat den letzten Damenbewerb der Ski-WM in Schladming für sich entschieden. Die 17-jährige siegte in einer Gesamtzeit von 1:39,85 Minuten und verwies die Salzburgerin Michi Kirchgasser (+0,22), die von den sechsten Platz im ersten Lauf auf den zweiten Rang raste, und die Halbzeitführende Frida Hansdotter aus Schweden (+0,26) auf die weiteren Plätze.

Mikaela Shiffrin: „Es war heute verrückt. So viele Emotionen, wunderbar. Im ersten Durchgang waren meine Beine so schwer, so dass ich nicht meine Kapazitäten abrufen konnte. So war ich nicht ganz wach. Zudem wusste ich nicht, wie ich die Lage in Griff bekommen soll.“

Michi Kirchgasser: „Ich bin froh. Es ist geil! Ich habe mir gedacht: Hoffentlich werde ich nicht noch einmal Vierte. Für Tanja (Poutiainen, Anm. d. Red.) tut es mir leid. Zuerst habe ich gar nicht realisierte, dass ich Zweite wurde.“

Frida Hansdotter: „Superglücklich bin ich. Zwei gute Läufe und eine Medaille, was will man mehr. Ich war gar nicht nervös. Mehr noch: Ich sagte mir, ich muss meine Trainingsleistungen im Rennen umsetzen. Und es ist aufgegangen!“

Michaela Kirchgasser (AUT)

Michaela Kirchgasser (AUT)

Es war ein sehr spannendes Rennen. Auf dem unglücklichen vierten Rang landete die routinierte Finnin Tanja Poutiainen, die schon 61 Hundertstelsekunden Rückstand auf die Siegerin hatte. Hinter der Nordeuropäerin landete Tina Maze aus Slowenien (+0,76). Auf dem sechsten Rang konnte sich mit Maria Pietilä-Holmner (+1,06) die zweitbeste Schwedin klassieren, die vor Veronika Velez Zuzulova (SVK, +1,33) und Sarka Zahrobska (TCH, +1,37) ins Ziel kam.

Die Siegerin der Herzen ist zweifelsohne die entthronte Titelverteidigerin Marlies Schild. Die Salzburgerin Marlies Schild feierte knapp 60 Tage nach ihrer schlimmen Verletzung ein mehr als großartiges Comeback und beendete das Rennen nach zwei souveränen Läufen auf Rang neun (+1,58) und verwies Teamkollegin Kathrin Zettel auf den zehnten Rang. Letztere hatte einen Rückstand von 1,67 Sekunden.

Marlies Schild: „Natürlich bin ich schon einmal besser gefahren. Das Fahren auf Rennniveau ist halt anders als im Training. Das letzte Quäntchen Risiko konnte ich noch nicht eingehen. Die Fahrt hinunter ist mir wesentlich lieber als auf der Tribüne zu sitzen.“

Kathrin Zettel: „Mit der Kraft ist es keineswegs perfekt. Trotzdem geht es mir ein klein wenig besser. Auch wenn ich alles versucht habe, war nicht mehr drin für mich. Schade ist es, da ich die Energie in den heutigen Slalom stecken wollte. Leider fahre ich von dieser WM ohne Edelmetall heim.“

Frida Handdotter (SWE)

Frida Handdotter (SWE)

Sehr stark bei ihrem WM-Debüt war die junge Salzburgerin Bernadette Schild, die jüngere Schwester von Marlies Schild, unterwegs. Sie erreichte mit einer beherzten Fahrt in beiden Läufen am Ende den sehr guten zwölften Platz (+1,81). Sie klassierte sich unmittelbar hinter der besten Schweizerin, die wieder einmal Wendy Holdener heißt (+1,77).

Bernadette Schild: „Im Mittelteil hatte ich ein echt cooles Gefühl. Hier merkte ich, dass etwas weitergeht und sich bewegt. Im Ziel abgeschwungen, wollte ich gar nicht weg. So viele Leute sind da.“

ÖSV-Dame Niki Hosp riskierte im Finaldurchgang etwas zu viel und kam mit einer leicht fehlerhaften Fahrt im zweiten Abschnitt nur auf den 15. Platz.

Nicole Hosp: „Ich wollte im Flachen alles riskieren. Dann habe ich einen Fehler gemacht. Dennoch kann ich mit zwei WM-Medaillen nach Hause fahren. Das freut mich, die WM verlief sehr gut.“

Ausgeschieden von den Favoritinnen ist die DSV-Athletin Maria Höfl-Riesch. Im zweiten Lauf riskierte sie im Flachen eine Spur zu viel, verlor die Ideallinie und fädelte ein. Dennoch kann die Kombi-Weltmeisterin erhobenen Hauptes aus Schladming abreisen.

Maria Höfl-Riesch: „Es schmerzt sehr. Es ist bitter so kurz vor dem Ziel auszuscheiden, aber es ist schon vorbei. Sicher wäre eine Medaille möglich gewesen aber es hilft nichts jetzt noch weiter darüber nachzudenken. Es hat nicht sein sollen und war trotzdem eine super WM für mich. Die erste Woche lief viel, viel besser als erwartet für mich und so war ich auch motiviert und voller Selbstvertrauen um so ärgerlicher dass mir so kurz vor dem Ziel der Fehler unterlaufen ist.“

Bleibt das Fazit: Die würdige Siegerin heißt Mikaela Shiffrin. Die US-Dame hat alles riskiert und alles gewonnen. Die drei Saisonsiege kommen nicht von irgendwo. Im Finaldurchlauf, der vom schwedischen Trainer vor allem im Steilhang direkter gesetzt wurde, war das Tempo höher. Und für die 17-Jährige kann nichts zu schnell gehen. Kurzum ist der Name Mikaela Shiffrin ein Name, den wir uns für die nächste Zeit merken müssen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

© Ch. Einecke (CEPIX) / Slalom WM 2013 Damen Podium

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