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Mona Loeseth und ihr langer und mühsamer Weg zurück in die Weltspitze

© Gerwig Löffelholz / Mona Loeseth

© Gerwig Löffelholz / Mona Loeseth

Eine Reihe von Verletzungen und zwei nahezu ausgelassene Saisonen: das ist die traurige Bilanz von Mona, der jüngsten von drei Loeseth-Schwestern. Doch der Wunsch, nicht aufzugeben, besteht weiterhin. Die erst 21-jährige Norwegerin hat die wohl härteste Zeit ihrer Karriere hinter sich, und arbeitet hart, an ihren Leistungstand von 2010 anknüpfen zu können. In diesem Jahr gewann sie bei der Junioren-WM die Goldmedaille im Riesentorlauf.

Mona erzählt, dass sie viele Athleten gesehen hat, die nach schweren Verletzungen zurückgekommen sind. Das hat ihr viel geholfen und ihr zu verstehen gegeben, dass nichts unmöglich sei und half ihr über sehr schwere Momente hinweg.

Wenn man die Liste ihrer Verletzungen anschaut, reicht diese für eine oder zwei Karrieren. Aber auch diese konnten ihren Ehrgeiz nicht stoppen. Am Ende der letzten Saison fuhr sie im Europacup wieder und ging bei den norwegischen Meisterschaften an den Start. Sie bestieg dabei einmal, nachdem sie den Slalomhang bezwang, auch das Podium. Die im April 21 Jahre alt gewordene Athletin verweist auf 20 Starts im Weltcup; ein zwölfter Platz im Riesenslalom im slowenischen Marburg 2010 sticht als beste Platzierung in den Ergebnislisten hervor. Im März desselben Jahres bestritt sie ihr letztes Rennen im Konzert der Großen.

Doch sie gibt nicht auf, trainiert eisern und glaubt an das Ziel, und das Ziel ist mit der Rückkehr in den Weltcupzirkus klar gesteckt. Mona spricht offen über ihre Verletzungen und auch davon, dass das Training und der Weg zurück oft schmerzhaft waren. Alles musste quasi von vorne begonnen werden, und sie leugnet nicht, dass es schwere Zeiten waren.

Auch jene Verletzung im Februar des letzten Jahres hat sie nicht aus der Bahn geworfen. Das Trainingslager im Sommer verlief gut, die Kontinuität zeichnet sie aus und gab ihr die notwendige Sicherheit. Slaloms und Riesentorläufe wechselten sich ab, und hie und da war der Rausch der schnellen Disziplinen dabei.

So möchte Mona den Schwung vom Training mitnehmen und zunächst im Europacup wieder Fuß fassen, jedoch den Weltcup nicht aus den Augen verlieren. Ob das Ziel die WM in Schladming ist, ist sekundär. Wichtig ist, dass die Schrauben und Platten entfernt werden und die junge Wikinger-Athletin das Vertrauen in sich und ihr Material zurückgewinnt.

Ein erster Schritt ist mit dem gemeinsamen Trainingsaufenthalt mit dem wohl größten Talent im norwegischen Kader, Lotte Smiseth Sejersted, in Zermatt gesetzt. 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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