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Niklas Köck im Skiweltcup.TV-Interview: „Es ist unheimlich viel wert, mit Marcel Hirscher zu trainieren!“

Niklas Köck im skiweltcup.tv-Interview: „Es ist unheimlich viel wert, mit Marcel Hirscher zu trainieren!“ (Foto: Niklas Köck / privat)

Niklas Köck im skiweltcup.tv-Interview: „Es ist unheimlich viel wert, mit Marcel Hirscher zu trainieren!“ (Foto: Niklas Köck / privat)

St. Jakob in Haus – Der 24-jährige ÖSV-Athlet Niklas Köck ist unser nächster Interviewpartner. Nach seinem einjährigen, krankheitsbedingten Ausfall feierte er ein gelungenes Ski-Comeback. Außerdem konnte er sich bei der Super-Kombi in Kitzbühel mit Platz 22 über die ersten Weltcupzähler freuen. Positiv und negativ verlief hingegen der EC-Super-G in Saalbach-Hinterglemm. Zum einen wäre er der Schnellste gewesen, zum anderen wurde das Rennen wegen Problemen mit der Zeitnahme annulliert.

Trotzdem schaut der Tiroler, der viele FIS-Rennen gut bestreiten konnte, positiv nach vorne. Im Gespräch mit skiweltcup.tv spricht Köck über seine um zwei Jahre jüngere Schwester Hannah, den Schneeball-Effekt im Training mit Marcel Hirscher, die nächsten Ziele und vieles mehr.

skiweltcup.tv: „Niklas, eine private Frage zu Beginn: Warum ist deine ebenfalls auf Skiern erfolgreiche Schwester Hannah mehr als eine Schwester, fast schon eine Freundin, die mit dir angesichts der gleichen Leidenschaft durch dick und dünn geht und dich immer wieder aufs Neue unterstützt und aufbaut?“

Niklas Köck: „Ich würde sagen, dass die Frage eigentlich schon zugleich die Antwort ist. Wir haben uns im Grunde immer schon gut verstanden und da auch bei uns, sowie im Leben, nicht immer die Sonne scheint, haben wir uns natürlich, wenn es sportlich oder gesundheitlich nicht so gut lief, immer wieder gegenseitig unterstützt und aufgebaut.“

skiweltcup.tv. „Manuel Feller sagt, dass, wenn man mit Marcel Hirscher trainiert, gewisse Sachen abschauen und nur profitieren kann. Er bezeichnet das als einen Schneeball-Effekt. Wie würdest du das interpretieren?“

Niklas Köck: „Da bin ich voll und ganz seiner Meinung. Es ist unendlich viel wert, wenn man mit dem besten Skifahrer der Welt in einer Gruppe trainieren kann. Man sieht, was alles möglich ist und kann sich natürlich das eine oder andere abschauen.

Wenn man anfangs beispielsweise zwei bis drei Sekunden Rückstand hat, dann will das keiner einfach so auf sich sitzen lassen und man will unweigerlich schneller werden. Das würde sich auch bei den Mädels zu einem gewissen Leistungsniveau auswirken. Würden sie beispielsweise mit den Jungs trainieren, würden sie alleine durch das Zuschauen um einiges schneller werden.“

Nicht nur Geschwister sondern auch echte Freunde: Niklas und Hannah Köck (Foto: Privat)

Nicht nur Geschwister sondern auch echte Freunde: Niklas und Hannah Köck (Foto: Privat)

skiweltcup.tv: „Vor nicht allzu langer Zeit hat dich eine mysteriöse Krankheit eine ganze Saison außer Gefecht gesetzt und ein Training auf hohem Leistungssportniveau quasi unmöglich gemacht. Wie geht es dir heute?“

Niklas Köck: „Es war ein hartes Jahr. So gab es viele Untersuchungen, keine eindeutigen Diagnosen und immer eine Art Ungewissheit. Aber ich habe auch viel gelernt, so etwa, wie komplex unser Körper ist, dass er sich eine Auszeit nimmt, wenn man überpowert, wenn wir beispielsweise eine leichte Grippe übergehen, oder wie bestimmte Mängel das Blut beeinflussen und dass kleinste Veränderungen in der Ernährung sich sofort auf das Blutbild auswirken. Mittlerweile passt alles wieder sehr gut. Seit Mai 2015 bin ich wieder ganz normal im Training und seither fühle ich mich körperlich wieder sehr gut.“

skiweltcup.tv: „Aus welchem Grund trägt deine Sportart zu Sozial- und Selbstkompetenzen wie beispielsweise Team-, Konfliktfähigkeit, Leistungsbereitschaft und Werten wie Rücksichtnahme, Verantwortungsbereitschaft und Zuverlässigkeit bei?“

Niklas Köck: „Für mich ist Sport Religion. Ich glaube, dass sich der Sport allgemein auf all die angeführten Eigenschaften positiv auswirkt. Auf der einen Seite ist Skifahren eine Einzelsportart, aber auf der anderen Seite ist man das ganze Jahr mit seinen Mannschaftskollegen unterwegs und man lernt dadurch unweigerlich mit Konflikten umzugehen, Rücksicht zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen. Aber nicht nur der Sport, sondern auch das soziale Umfeld und die Erziehung spielen dabei eine wichtige Rolle.“

skiweltcup.tv: „Welche sportlichen und persönlichen Ziele verfolgst du, wenn du realistisch bleibst, in der Zeit bis zu einer möglichen Teilnahme an den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang im Jahr 2018?“

Niklas Köck: „Nächste Saison will ich über den Europacup im Super-G einen Fixplatz für die Weltcupsaison 2017/18 holen. Dafür muss ich am Ende der Saison in der EC-Super-G-Wertung unter den Top-3 sein. Zusätzlich hoffe ich natürlich auf den einen oder anderen Weltcupeinsatz, aber das hängt davon ab, wie es im nächsten Winter laufen wird.

Bericht und Interview für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Niklas Köck / Foto privat

Niklas Köck / Foto privat

Die Skiweltcup.TV Sommer-Interviews 2016 – und alle zwei Tage werden es mehr!

Pernilla WibergBoštjan KlineRamona SiebenhoferAnton GrammelKathi GallhuberPhilipp SchörghoferEdit MiklósAndré MyhrerManuela MölggFritz DopferAlexander FröisIlka ŠtuhecHannes ReicheltBernadette SchildMarcel HirscherFederica BrignoneGünther Nierlich jun.Kira WeidleManfred MölggSki-Entwickler Mathieu FauveFabio RenzHermann MaierMatthias HüppiNicole SchmidhoferGeorg StreitbergerMarlene SchmotzOliver Polzer  – Tina WeiratherRiccardo Tonetti Aris DonzelliAndreas SanderAnnemarie Moser-PröllAna DrevNadia DelagoRoland LeitingerMirjam Puchner  – Marco SchwarzConny Hütter Dominik ParisPeter Fill  – Stephanie Venier

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