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Norweger Kristoffersen feiert seinen ersten Weltcupsieg beim Nachtslalom von Schladming

Henrik Kristoffersen (NOR)

Henrik Kristoffersen (NOR)

Schladming – Der viel umjubelte Sieger des heutigen Nachtslaloms heißt Henrik Kristoffersen aus Norwegen. Der 19-Jährige benötigte für seinen ersten Sieg bei einem Weltcuprennen 1.47,43 Minuten und meinte zu seinem Triumph: „Es ist unglaublich. Heute bin ich sehr zufrieden. In Kitzbühel Zweiter. Jetzt hatte ich hier Nummer 1 und einen sehr guten ersten Lauf. Aber es war so eng. Der zweite Lauf war im unteren Teil wirklich gut. Ich denke nicht zu viel an Olympia. Weltcup ist in diesem Jahr für mich wichtiger.“

Zweiter wurde ÖSV-Star Marcel Hirscher, der in der Summe 18 Hundertstelsekunden hinter dem Wikinger ins Ziel kam. Der 24-jährige Salzburger sagte anschließend: „Es war eine Super-Fahrt von mir. Aber vor dem Ziel ist mir fast ein bisserl die Kraft ausgegangen, da habe ich einige Fehler produziert. Der Henrik Kristoffersen ist einfach ein sensationeller Skifahrer. Es war super-cool, dem Felix zuzuschauen. An dem habe ich mich orientieren können. Bis zehn Tore vor dem Ziel ist es auch aufgegangen. Ich bin auch happy, das Gesamtpaket stimmt.“

Dritter wurde Felix Neureuther aus Deutschland, der vor allem im zweiten Lauf eine bravouröse Fahrt hinlegte und nur um eine winzige Hundertstelsekunde langsamer als sein Freund Hirscher war. Der DSV-Athlet sagte: „Ich hab nach dem ersten Lauf schon gesagt, es ist alles möglich. Den zweiten Lauf habe ich schon sehr gut erwischt, aber nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt habe. Marcel war aber bis zum Fehler sehr schnell, es passt schon. Der lauf war schwieriger, als im ersten Durchgang – das ist mir entgegengekommen. Aber der junge Bursch, der Kristoffersen – habe die Ehre.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Herren in Schladming

Vierter wurde Neureuthers Teamkollege Fritz Dopfer, der am Ende nur 29 Hundertstelsekunden auf einen Sieg fehlten. Im Endklassement war der 26-Jährige nur vier Hundertstelsekunden langsamer als der junge Franzose Alexis Pinturault, der den fünften Rang belegte. Sechster wurde der Schwede Mattias Hargin, dessen Rückstand auf Sieger Kristoffersen schon fast eine Sekunde betrug.

Auf Platz sieben landete der Südtiroler Manfred Mölgg (+1,56), der vor Hargins Landsmann Markus Larsson (+1,72) ins Ziel kam. Der Franzose Steve Missilier (+1,84) und ÖSV-Routinier Reini Herbst (+1,87) rundeten die Top-10 des heutigen Slaloms auf der Planai ab. Letzterer sagte zu seinem Rennen: „In letzter Zeit ist es bei mir öfter so. Ich habe von oben weg zu kämpfen gehabt, habe nie das Gefühl gehabt, dass es ein guter Lauf ist. Dadurch wollte ich unten noch mehr riskieren, habe mich zu viel verleiten lassen.“

Auf den Positionen 16 und 17 landeten die Tiroler Benjamin Raich und Manfred Pranger. Beide lagen nur um lächerliche zwei Hundertstelsekunden auseinander, aber schon rund 2,8 Sekunden hinter dem siegreichen Jungspund von heute.

Als zweitbester Südtiroler klassierte sich der Bozner Riccardo Tonetti auf den 26. und vorletzten Platz. Er war mit der zweithöchsten Nummer (48, Anm. d. Red.) ins Finale der besten 30 gegangen, patzte dort ein wenig und riss einen beachtlichen Rückstand auf Kristoffersen auf.

Im zweiten Durchgang ausgeschieden war der Südtiroler Patrick Thaler, der nach einem etwas schwächeren ersten Lauf voll attackierte und dann einfädelte. André Myhrer aus Schweden sah auch nicht das Ziel. Ein weiterer Pechvogel des heutigen Abends war der Halbzeitführende Mario Matt aus Österreich, der bereits nach dem dritten Tor im Finale einfädelte und somit keine Punkte holte.

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Herren in Schladming

Mario Matt: „Es hat oben ziemlich gedreht, beim zweiten Tor schon eingefädelt – da gibt es nicht viel dazu zu sagen. Das Aus in Kitzbühel war schon bitter, aber das heute war noch bitterer. Wenn man hier in Schladming in Führung liegt und ausscheidet. Jetzt mache ich mal Pause, stelle die Skier eine Woche lang ins Eck.“

Wenn wir die Disziplinenwertung näher betrachten, liegt Hirscher mit 420 Punkten voran. Er hat vor den letzten beiden Rennen in Kranjska Gora und Lenzerheide 50 Zähler Vorsprung auf Kristoffersen und Neureuther. Im Kampf um die große Kristallkugel ist der Salzburger dank seinem zweiten Rang heute bis auf 22 Punkte an den führenden Norweger Aksel Lund Svindal herangekommen. Es bleibt weiter spannend.

Ein Wort noch zum heutigen Rennen: Der Nachtslalom von Schladming ist in jeglicher Hinsicht eine Werbung für den Skisport. Ein freudetrunkenes Publikum und engagiert-draufgängerische Athleten runden das positive Gesamtbild der heutigen Veranstaltung ab. Man hat in beiden Durchgängen viel geboten bekommen und kommt zur Einsicht, dass die TV-Krimis nicht immer am Freitag um 20.15 Uhr, also zur Hauptsendezeit ausgestrahlt werden müssen. Diesen Krimi mit vielen Hauptdarstellern hätte Hitchcock nicht besser schreiben können, denn er bringt der norwegischen Skination den ersten Sieg beim Nachtslalom auf der Planai. Auf den elften Triumph eines ÖSV-Läufers müssen wir warten. Mindestens noch ein Jahr.

Zudem ist mit dem Sieg des Wikingers Kristoffersen es gar nicht mehr so sicher, dass bei den bevorstehenden Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi die Goldene zwischen Hirscher und Neureuther ausgefochten wird. Denn, wenn sich zwei streiten, freut sich (bekanntlich auch im Skisport) der Dritte.

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Herren in Schladming

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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