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ÖSV-Starter Roland Leitinger überzeugt mit Platz 6 in Sölden

Roland Leitinger überzeugt mit Platz 6 in Sölden

Roland Leitinger überzeugt mit Platz 6 in Sölden

Sölden – Dass am Ende drei Athleten in Sölden beim ersten Riesentorlauf der Saison 2015/16 den sechsten Rang teilten, stört den Österreicher Roland Leitinger nicht. Im Gegenteil: Für den Athlet aus dem Salzburger Land, der auch im Shortcarving und beim Firngleiten erfolgreich ist, ist die heutige Platzierung ein Beweis dafür, dass mit ihm zu rechnen ist und dass er uns bei den nächsten Entscheidungen sicherlich viel Freude bereiten wird.

Neben zahlreichen FIS-Rennen und rot-weiß-roten Jugendmeisterschaften erreichte er in seiner ersten Europacup-Saison drei Top-10-Platzierungen. Dadurch wurde er für das Aufgebot der Junioren-WM im schweizerischen Crans Montana nominiert und bestätigte seine gute Form mit dem vierten Platz im Riesentorlauf. Das war im Jahr 2011. Bedingt durch dieses mehr als befriedigende Resultat durfte er auch etwas Weltcupluft schnuppern, konnte sich in der gleichen Disziplin beim Rennen in Hinterstoder mit dem 38. Halbzeitrang jedoch nicht für den zweiten Lauf qualifizieren.

Bitter verlief der Skiwinter 2011/12, als er beim ersten Europacuprennen im norwegischen Trysil das Sprungbein brach. Nach einer langen Reha riss er sich ein Jahr später beim Training für den Weltcup-Riesentorlauf auf der Gran Risa in Alta Badia/Hochabtei das Kreuzband im linken Knie. Doch der sympathische Salzburger biss die Zähne zusammen und kämpfte sich wieder zurück. Sehr gut verlief der Europacup-Riesentorlauf im finnischen Levi im November 2014. Dort belegte er den dritten Rang, was zur Folge hatte, dass der 1991 geborene Skirennläufer erstmals in der kontinentalen Rennserie auf das Podest fuhr.

Im Januar 2015 konnte er im Riesenslalom in Lélex das zweite Mal auf das Podest klettern. Dadurch sicherte er sich den ersten Rang in der Disziplinenwertung. Diese Position bescherte ihm ein Fixticket für den heurigen Weltcupwinter. Und mit Rang sechs überraschte er nicht nur sich, sondern die rot-weiß-roten Fans, die ihm mit der Nummer 39 ins Ziel peitschten. Dass er mit Siegertypen wie Felix Neureuther und Henrik Kristoffersen diesen Platz teilen musste, fiel nicht ins Gewicht. Nun hoffen alle, dass der Salzburger diese gute Position halten kann und nach den zwei, bedingt durch eine Verletzung, verlorenen Jahren möglicherweise zur Nummer zwei hinter Marcel Hirscher avancieren kann. Für die Moral sind gute Ergebnisse immer gut, für das Selbstvertrauen sowieso.

Offizieller FIS Endstand – Riesenslalom der Herren in Sölden

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Endstand – Riesenslalom der Herren in Sölden

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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