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Olympia-Super-G der Herren in Sotschi – Vorbericht, Startliste und Liveticker – Neue Startzeit 7.00 Uhr

Topfavorit Aksel Lund Svindal (NOR)

Topfavorit Aksel Lund Svindal (NOR)

Aufgrund der warmen Witterung und extrem milden Temperaturen wurde der olympische Super-G der Herren um eine Stunde vorverlegt. Statt um 8 Uhr (MEZ) wird der Start nun um 7 Uhr (MEZ) erfolgen. (Die offizielle FIS Startliste – gleich nach Veröffentlichung – und den Liveticker finden Sie im Menü oben)

Sotschi – Die Speedbewerbe der Alpinen gehen mit dem Super-G der Herren am Sonntag, dem 16. Februar zu Ende. Auf der Piste Rosa Khutor wollen die schnellen Männer noch einmal Vollgas geben, und da viele in den technischen Disziplinen nicht dabei sind, gibt es hier nun die allerletzte Chance auf olympisches Edelmetall. Nicht nur wegen dem Überraschungsabfahrtsolympiasieger Matthias Mayer aus Österreich sind die Aussichten für eine spannende Entscheidung mit offenem Ausgang günstig. Schon um 7 Uhr (MEZ) wird der erste Athlet aus dem Starthaus gelassen.

Aksel Lund Svindal aus Norwegen und der US-amerikanische Altmeister Bode Miller wollen eine Medaille erreichen. Beide sind nach den durchwachsenen Platzierungen sowohl in der Abfahrt als auch in der Super-Kombination enttäuscht und haben sich ihren bisherigen Olympiaverlauf gewiss anders vorgestellt. Im Kaukasusgebirge stieg das Quecksilber in den letzten Tagen mitunter auf zweistellige Werte; aus diesem Grund werden sich alle die Frage stellen, ob die Piste hält und für alle Starter einigermaßen faire Bedingungen gewährleistet werden können.

Blicken wir auf die Favoritenliste. Aksel Lund Svindal konnte seiner Favoritenrolle in der Abfahrt nicht gerecht werden und stand als Vierter neben dem Podest. Im Super-G startet der 31-jährige Norweger erneut als großer Favorit, er konnte sechs der letzten neun Weltcup-Super-G’s für sich entscheiden. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin erreichte der 196 cm große Hüne den fünften Platz, vier Jahre später stand er ganz oben. Auch in Sotschi könnte er seinen Sieg wie die Deutsche Maria Höfl-Riesch in der Super-Kombination verteidigen, vorausgesetzt er wird seiner Rolle des Favoriten gerecht.

Der Schweizer Patrick Küng hat trotz seiner 30 Lenze in diesem Jahr den Durchbruch geschafft. In der Saison 2013/14 erlangte er durch fantastische Fahrten und gute Platzierungen, aber auch durch seinen Triumph in Beaver Creek, die Rolle des Mitfavoriten auf olympisches Edelmetall. Auch wenn seine Landsfrauen im Super-G keine Medaille holten, sind die eidgenössischen Alpinen heuer sehr stark unterwegs. Dieser kollektive Freudentaumel könnte Küng zusätzlichen Auftrieb verleihen, so dass dieser durchaus unter die besten Drei fahren und aufs Podium klettern kann.

Bode Miller ist ein Fuchs. In den Trainings überzeugte er, in den Rennen enttäuschte er. Trotzdem möchte er auf der Rosa Khutor im Super-G unbedingt eine Medaille holen. Nach einer sehr langen Pause verletzungsbedingter Natur blüht der US-Amerikaner in dieser Saison wieder auf. Direkt vor den Olympischen Winterspielen erreichte er wieder die Form früherer Tage. In Kitzbühel unterlag er im Super-G nur dem Schweizer Didier Défago. Miller ist trotz seines etwas vorangeschrittenen Alters nach wie vor ein mehr als heißes Eisen auf eine olympische Medaille. Er wird alles daransetzen, um sie zu holen.

Matthias Mayer aus Österreich siegte in der Abfahrt und versetzte seine skiverrückte Heimat in einen kollektiven und überschwänglichen Rausch der Freude. Im Super-G ist er noch stärker als in der Abfahrt. Im Verlauf der diesjährigen Olympiasaison überzeugte der 23-jährige durch sehr konstante Ergebnisse. Somit ist es nicht auszuschließen, dass der ÖSV-Jungspund auch im Super-G eine Medaille holt. Ferner fühlt sich der rot-weiß-rote Skirennläufer auf der Rosa Khutor sehr wohl, sodass alles möglich ist und das angesprochene Edelmetall nicht utopisch ist.

Didier Défago aus der Schweiz konnte den Super-G von Kitzbühel für sich entscheiden. Er zeigte eine anständige und nahezu fehlerfreie Fahrt. Punkt genau zum Saisonhöhepunkt in Russland scheint der Eidgenosse in Form gekommen zu sein. Vor vier Jahren überraschte der am 2. Oktober 37 Jahre alt werdende Schweizer mit Gold in der Spezialabfahrt. Auch in Sotschi könnte er mit einer Medaille im Super-G für eine weitere Überraschung sorgen. Sowohl die Klasse als auch die Routine könnten dem sympathischen Skirennläufer hilfreich zur Seite stehen.

Der Norweger Kjetil Jansrud schnappte Landsmann Aksel Lund Svindal die Abfahrtsmedaille weg und verwies letzteren auf Rang vier. Jansrud ist ein sehr kompakter und technisch versierter Fahrer und versteht es, im entscheidenden Moment und pünktlich zu Großereignissen seine Klasse unter Beweis zu stellen. Im kanadischen Vancouver vor vier Jahren freute er sich über die Silbermedaille im Riesenslalom. Überdies ist im Super-G eine Medaille drin, zumal er sich ja auf der Piste in Krasnaja Poljana wohlfühlt und dies sowohl in den Probeläufen als auch in der Abfahrt eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.

Christof Innerhofer aus Südtirol konnte schon zwei olympische Medaillen in Sotschi abstauben. In der Abfahrt lag er nur 0,06 Sekunden hinter Sieger Mayer und erreichte die Silber-, in der Super-Kombination freute sich der Pusterer über die Bronzemedaille. Bei der WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen gewann Innerhofer die Goldmedaille im Super-G. Sollte ihm dieser Erfolg hier auf der Piste Rosa Khutor gelingen, darf er sich wie in Bayern über einen kompletten Medaillensatz freuen. Auszuschließen ist das nicht, zumal ihm die Piste liegt und er sich in einer guten Form befindet.

Georg Streitberger aus Österreich ist ein solider Super-G-Fahrer. Vor einigen Jahren verpasste er um Haaresbreite die kleine Kristallkugel. Er erzielt durchaus gute Ergebnisse, was er auch mit dem dritten Platz zum Beginn der Saison 2013/14 im kanadischen Lake Louise unter Beweis stellte. Auch wenn seine Formkurve etwas nach unten zeigte, muss er zeigen, was er kann. Die jungen Wilden innerhalb des eigenen Teams wie etwa Max Franz und Otmar Striedinger rücken immer näher. So gesehen zählen alle drei, also Streitberger wie auch Franz und Striedinger als Geheimfavoriten. Ein Platz unter den Top-5 kann durchaus als Erfolg angesehen werden.

Auch wenn die letzten Medaillen in den alpinen Speedbewerben im Rahmen der XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi vergeben werden, können wir uns dennoch auf ein spannendes Rennen freuen. Die Liste der potentiellen Sieganwärter und Favoriten ist groß. Svindal möchte eine Medaille holen, Miller hat wohl fast die letzte Chance, sie zu erreichen. Aber auch Innerhofer, der schon zweimal Edelmetall erhalten hat, will es noch einmal wissen. Selbst Abfahrtsolympiasieger Matthias Mayer aus Österreich ist ein heißes Eisen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

 

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