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ÖSV-Dame Anna Fenninger gewinnt olympisches Gold im Super-G

Anna Fenninger (AUT)

Anna Fenninger (AUT)

Sotschi – Die Österreicherin Anna Fenninger darf sich über die Goldmedaille im olympischen Super-G von Sotschi freuen. Die 24-jährige Salzburgerin war mit der Startnummer 18 ins Rennen gegangen und benötigte für Ihren Sieg eine Zeit von 1.25,52 Minuten.

Die strahlende ÖSV-Dame sagte: „Das Rennen ist immer noch nicht vorbei. Ich habe das Gefühl, ich darf mich noch nicht freuen, weil es noch nicht aus ist. Es ist sehr emotional. Ich habe den Lauf schwer einschätzen können, was es wert ist. Im Nachhinein war es taktisch zu hundert Prozent richtig. Ich glaube schon, dass es reicht. Aber es ist halt noch nicht vorbei. An der entscheidenden Stelle steht Jürgen Kriechbaum Der hat gefunkt, wir sollen driften und nicht auf Zug fahren. Das war wichtig, weil man sonst beim nächsten Schwung unten steht. Nach dem Ausfall in der Abfahrt war es schon schwierig: ich habe viel über mich selber nachgedacht, was für mich wichtig ist. Im Endeffekt hatte ich mir aber nichts vorzuwerfen und ich habe mir gedacht: Vielleicht kommt es ja heute zurück.“

Maria Höfl-Riesch (+0,55) darf sich als Zweite über ihr zweites Edelmetall in Sotschi freuen. Das gilt auch für die Drittplatzierte, die Tirolerin Nicole Hosp, die mit 0,66 Sekunden Rückstand auf ihre Mannschaftskollegin Fenninger ins Ziel kam.

Offizieller FIS ENDSTAND:  Olympia Super G der Damen in Sotschi

Höfl-Riesch meinte über ihren zweiten Platz: „Bei dem Fehler habe ich die Medaille abgehakt. Ich war kurz vor dem Abschwingen. Ich hätte nie gedacht, dass ich so schnell war, dass ich bei der letzten Zwischenzeit in Führung war. Ich habe die Wellen im Mittelteil sehr gut erwischt, hatte auch einen super-schnellen Ski. Als ich dann im Ziel Zweite war, habe ich es fast nicht glauben können. Das war von der Emotion her fast schöner, als Kombi-Gold. Die Kurssetzung war schon okay, man muss da ein bisschen raussetzen. Aber der Sprung ging weit. Da hätte man etwas mehr Richtung gebraucht. Aber alles egal, ich habe eine Medaille.“

Höfl-Riesch, Fenninger, Nicole Hosp

Höfl-Riesch, Fenninger, Nicole Hosp

Bronzemädel Hosp sagte zu ihrem Rennen: „Bei Olympischen Spielen gibt es halt immer andere Gesetze. Es kommen noch viele Mädels, sicher bin ich erst, wenn alle herunten sind Es war extrem schwierig. Ich hab im Fernsehen oben ein paar Läufe gesehen, was ich normal nicht tue. Da habe ich gleich mal drei Läuferinnen gesehen, die oben gescheitert sind. Aber unsere Trainer haben super gearbeitet und uns Infos gefunkt. In den Zielhang rein haben wir fast einen Touristenschwung gemacht. Aber das war wichtig, damit wir im Zielhang gut fahren konnten.“

Die Schweizerin Lara Gut (+0,73), die noch während der Saison drei von fünf möglichen Super-G’s gewonnen hatte und folglich als Topfavoritin ins Rennen ging, kam nur auf den vierten Rang und musste sich mit „Blech“ begnügen. Fünfte wurde Abfahrtsolympiasiegerin Tina Maze aus Slowenien, die drei Hundertstelsekunden hinter Gut abschwang. Auf den guten sechsten Platz kam Guts Landsfrau Fränzi Aufdenblatten (+1,27), die mit der Nummer 30 ins Rennen gegangen war.

Siebte wurde eine weitere Eidgenossin, nämlich Fabienne Suter. Ihr Rückstand auf Fenninger war mit 1,37 Sekunden schon verhältnismäßig groß. Sie reihte sich eineinhalb Zehntelsekunden vor der US-Amerikanerin Julia Mancuso, die Siebte wurde, ein. Auf Rang acht fuhr die DSV-Athletin Viktoria Rebensburg (+1,56), die sich unmittelbar vor Nadia Fanchini (+1,68), der besten Italienerin, einreihte. Die besten Elf wurden durch das zeitgleiche Duo Verena Stuffer aus dem Grödnertal und ÖSV-Dame Regina Sterz abgerundet. Beide hatten schon einen Rückstand von genau zwei Sekunden auf Fenninger.

Die Ungarin Edit Miklós, die als Siebte in der Abfahrt alle überraschte, konnte heute nicht mehr alle Kräfte mobilisieren und im heutigen Super-G in Krasnaja Poljana schwang als 15. ab. In einem von vielen Ausfällen geprägten Rennen (von den ersten acht Damen kam nur eine ins Ziel) schieden u.a. die Spanierin Carolina Ruiz Castillo, die Italienerin Daniela Merighetti, die Schwedin Kajsa Kling, die Schweizer Abfahrtsolympiasiegerin Dominique Gisin und die Österreicherin Lizz Görgl aus.

Letztere sprach über ihren Ausfall: „Das ist eine schwere Stelle. Ich habe es eigentlich mit dem Trainer nochmal genau durchgesprochen. Ich habe rausgenommen, habe aber auf der Kante nicht die nötige Richtung zusammengebracht. Es wäre vielleicht eh so gegangen, wie ich es besichtigt habe. Das muss ich mir nochmal genau anschauen. Es war vom Timing her knifflig, war es schon in der Abfahrt. Meine Fahrt war gut. Ich bin mit Reserve losgefahren, bin aber immer besser geworden.“ Görgl war sehr enttäuscht, vor allem, weil sie nach dem Zeitenstudium sicherlich in Erfahrung gebracht hatte, dass eine Medaille in Reichweite war.

Offizieller FIS ENDSTAND:  Olympia Super G der Damen in Sotschi

Titelverteidigerin Andrea Fischbacher aus Österreich war nicht am Start, zumal sie sich gar nicht für die Olympischen Winterspiele in Sotschi qualifizieren konnte. Die 24-jährige Tina Weirather, allemal eine Favoritin auf Edelmetall, musste auch auf einen Start verzichten. Der Sturz im vierten Abfahrtstraining macht ihr immer noch zu schaffen, und somit werden wohl die Spiele in Russland ohne die liechtensteinische Fahnenträgerin zu Ende gehen.

Mit Gold und Bronze können die rot-weiß-roten Skimädls zufrieden sein. Auch die Silberne für Maria Höfl-Riesch geht völlig in Ordnung. Dominierten die eidgenössischen Damen noch die Abfahrt mit den Plätzen 1, 3 und 5, so bleiben für sie heute nur die Ränge 4, 6 und 7. Bei einem Weltcuprennen wären sie mit dem kompakten Ergebnis zufrieden, doch wie alle wissen, zählen bei Olympischen Spielen oder Welttitelkämpfen lediglich die Medaillen. Vor allem hätte sich Frontfrau Lara Gut nach drei Saisonsiegen im Super-G einen Stockerlplatz verdient.

Bleibt das Schlusswort ÖSV-Trainer Florian Winkler, dessen Kurssetzung teamintern für Gold und Bronze reichte: „Ich habe keine Zweifel an meiner Kurssetzung gehabt. Ich habe gewusst, dass es fahrbar ist. Man muss halt mit Köpfchen fahren. Wir wollten es schon etwas schwierig machen. Weil wenn es nur so schnell dahingeht, dann wissen wir, dass viele schnell sein können. Oben beim Übergang in den letzten Hag ist Jürgen gestanden, der Chef. Man hat gleich gesehen, dass man ein bisschen verzögern muss, Tempo rausnehmen. Es war für mich unten auch nicht so einfach. Weil die Vorläufer sind alle raus, die ersten Läuferinnen sind raus. Wir haben dann die Taktik festgelegt, wie man das fahren muss. Und sie haben das sehr gut umgesetzt. Anna ist bekannt, dass sie sehr genau Ski fährt. Oft auch zu genau, wenn es gar nicht so ist. Aber heute war das ein großer Vorteil. Niki ist ein alter Fuchs. Sie haben das heute super gemacht. Es ist ein Wahnsinn! Ich kann gar nicht viel sagen. Ich bin runtergekommen und mir sind Tränen gekommen. Man ist so viel unterwegs, investiert brutal viel Zeit und Arbeit – und dann haut es hin. Das macht Spaß. Wir sind immer positiv geblieben. Wir haben eine auf die Hupen gekriegt. Aber am nächsten Tag haben wir wieder trainiert, zack und es geht weiter.“

Offizieller FIS ENDSTAND:  Olympia Super G der Damen in Sotschi

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

 

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