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ÖSV-Podiumsplätze ohne Ende beim FIS-Torlauf in Treble Cone

© facebook  /  ÖSV Ladies Skiteam Austria

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Treble Cone – Bei einem von vielen Ausfällen geprägten Rennen siegte die junge Österreicherin Christina Ager in einer Gesamtzeit von 1.44,07 Minuten beim ersten FIS-Slalom im neuseeländischen Treble Cone. Sie verwies ihre um zwei Jahre ältere Teamkollegin Ricarda Haaser um gerade einmal sieben Hundertstelsekunden auf den zweiten Rang. Mit einem Respektabstand von knapp drei Sekunden komplettierte die Vorarlbergerin Nina Ortlieb das rot-weiß-rote Podium.

Unter den Top-10 klassierten sich auch einige Exotinnen. So bewiesen die Australierin Emily Bamford, die Dänin Yina Moe-Lange und die Koreanerin Sun-joo Kim, das mit ihnen auch zu rechnen ist. Sie belegten die Ränge vier, sechs und sieben.

Bei den Burschen gab es im ersten Torlauf einen ÖSV-Dreifachtriumph zu bejubeln. Michael Matt siegte in einer Zeit von 1.40,25 Minuten vor Marco Schwarz (+0,25) und Johannes Strolz (+1,78). Auch hier gab es einige Überraschungen. Der Koreaner Sung-hyun Kyung, dessen Name sich wie ein Zungenbrecher liest, belegte nur wenige Zehntelsekunden hinter Strolz den sehr guten vierten Rang. Doch auch ein Neuseeländer, ein Spanier und ein Monegasse klassierten sich unter den Top-10.

Beim zweiten Torlauf der Burschen siegte der 1991 geborene US-Jungspund Mark Engel. Er benötigte für beide Läufe zusammen 1.35,54 Minuten. Die beiden Österreicher Manuel Wieser und Roland Leitinger rundeten das Podium ab. Sie hatten am Ende 26 Hundertstelsekunden bzw. 1,04 Sekunden Rückstand auf Engel.

Beachtlich schlug sich erneut der oben erwähnte Sung-hyun Kyung, der hinter dem Italiener Francesco Romano und dem Eidgenossen Simon Steimle auf den sechsten Rang fuhr. Olivier Jenot aus dem Fürstentum Monaco zeigte erneut eine fürstliche Leistung und verbesserte sich sogar um einen Platz und wurde Neunter.

Bleibt abschließend noch der Blick auf den zweiten Torlaufbewerb der Mädls. Hier siegte Hanna Köck in einer Zeit von 1.45,01 Minuten. Ricarda Haaser belegte hier auch den zweiten Rang, hatte jedoch mit 1,15 Sekunden Rückstand auf die strahlende Siegerin einen Respektabstand aufzuweisen. Hinter Haaser vervollständigte die Russin Ksenia Alopina das Siegerfoto der ersten Drei.

Dieses Rennen war geprägt von großen Zeitabständen. So hatte die auf den zehnten Platz gelandete Hausherrin Melissa Jones schon 16,39 Sekunden Rückstand auf Köck. Lediglich zwischen dem dritten Rang von Alopina und der sechstplatzierten ÖSV-Dame Kerstin Nicolussi ging es etwas enger zu. Dazwischen nicht nur zwei Läuferinnen, sondern auch ein Zeitfenster von 99 Hundertstel.

Da die Riesentorlaufbewerbe durch einen weiteren Slalom ersetzt wurde, gab es somit vier Torläufe, je zwei bei den Mädels und zwei bei den Burschen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

 

 

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