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Patrick Küng: „In Lake Louise greife ich wieder an“

© PHOTOPRESS Samuel Truempy  /  Patrick Küng

© PHOTOPRESS Samuel Truempy / Patrick Küng

Der Schweizer Speedspezialist Patrick Küng hat in seiner Karriere als bestes Resultat einen zweiten Platz bei der Abfahrt in Bormio Ende 2011 zu verbuchen. Anfang März 2012 fand seine Saison ein jähes Ende, als er auf den letzten Metern des Super G’s auf heimischem Terrain in Crans Montana zu Sturz kam und sich einen Kreuzbandriss zuzog. www.FISAlpine.com besuchte den Eidgenossen in Saas Fee und unterhielt sich mit ihm über seinen Genesungsverlauf und mehr.

Patrick, du stehst jetzt wieder seit etwa zwei Wochen auf den Skiern. Wie geht es dir?

Ja, ich bin am 1. September wieder auf den Skiern gestanden und übte mich acht Tage im freien Skifahren. Es ging gut, auch wenn das anfängliche Gefühl noch etwas seltsam war. Aber dem Knie geht es gut, und ich bin glücklich, dass es kaum noch Schmerzen bereitet.

Der Weg zurück zum Skifahren war lang und hart. Dieses Mal teilte Marc Gisin das gleiche Schicksal. Was war das Schwierigste an der Verletzung?

Sechs Monate Rehabilitation sind eine lange Zeit. Am Ende war es auch frustrierend, aber wir wurden gut betreut. Da wir uns ja am gleichen Wochenende die schwerwiegende Verletzung zuzogen, hatten wir den ähnlichen Heilungsprozess. Wir teilten uns während der Reha das Zimmer, und natürlich ist es einfacher, wenn wir die Schmerzen quasi teilen konnten. Um ehrlich zu sein, war die Verletzung so etwas wie ein schwerer Rückschlag für mich. Ich brauchte einige Zeit, um das Ganze zu begreifen und dass der Heilungsprozess seine Zeit in Anspruch nehmen wird.

Das war aber nicht deine erste größere Verletzung…

Nein, 2006 brach ich mir das Schien- und das Wadenbein. Aber ich muss sagen, dass ich mit der zweiten Verletzung besser umgehen konnte. Sechs Monate harte Arbeit haben sich gelohnt, um wieder auf die Beine zu kommen.

© Gerwig Löffelholz  /  Patrick Küng

© Gerwig Löffelholz / Patrick Küng

Kurze Zeit nach deinem sehr guten zweiten Platz in Bormio ereilte dich das Verletzungspech. Ist es dein Ziel, wieder auf dem gleichen Niveau wie vor Crans Montana zu kommen?

Natürlich hoffe ich, dass ich wieder an die Spitze zurückkehre. Ich habe bestimmte Ziele, die ich mir gesteckt habe. So ist auch Schladming ein Ziel. Auf jedem Fall muss ich mich noch für das WM-Team qualifizieren, denn unsere Herrenmannschaft ist sehr stark besetzt. Die Rücktritte von Ambrosi Hoffmann und Didier Cuche haben einige Lücken gerissen, aber der Erwartungsdruck an uns ist hoch. Ich denke, dass ich wieder in Lake Louise an den Start gehen kann. Das ist ein realistisches Nahziel. Ich brauche jedoch noch etwas Zeit, um mich langsam wieder heranzutasten. Wenn ich eine gute Zeit und ein gutes Ergebnis erreiche, werde ich froh sein. Ich habe hart an meiner Fitness gearbeitet und auch ein gutes Gefühl. Die nächsten Wochen in Zermatt sind sehr wichtig, zumal einige Abfahrts- und Super G-Trainingsläufe auf dem Programm stehen werden.

Was hast du im Sommer gemacht? Dachtest du etwa an das Studieren oder hast du auch ein wenig Golf gespielt oder etwas geradelt?

Ich habe die Chance ergriffen, viele Leute zu treffen, die ich lange nicht mehr gesehen hatte. Wegen der Knieverletzung war an den Golfsport nicht zu denken. Aber ich verbrachte jede Menge Zeit in der Turnhalle und im Sommer auf dem Rennrad. Insgesamt war die Zeit der Reha mehr als intensiv.

Dein Motto lautet: In der Ruhe liegt die Kraft. Was bedeutet das für dich?

Dieses Motto habe ich mir ausgesucht, als ich beim Schweizerischen Heer im Einsatz war. Es bedeutet, dass man gewisse Dinge nicht übertreiben soll. Man wird dadurch nur stärker. Der Satz passt sehr gut. Aber auch „Take it easy“ ist ein guter Spruch. Man muss konsequent seinen Weg gehen und die Ergebnisse werden sichtbar.

Drei Worte, die deinen Charakter beschreiben, wären …

Ich würde sagen, dass ich fröhlich, gesellig und zielorientiert bin. Das heißt, dass ich ein fröhlicher Mensch, auch abseits der Skipiste, bin. Glücklich bin ich, weil ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. So konnte ich mich auf meine Ziele konzentrieren und denken, dass sie sich erfüllen.

Patrick, was wirst du uns sagen, wenn im März 2013 die nächste Saison vorbei ist?

Das ist nicht so einfach. Am liebsten möchte ich über eine gute Saison – trotz Verletzung – sprechen.

Apropos Lake Louise: Da Fabienne Suter verletzungsbedingt auf den Weltcupauftakt in Sölden verzichtet, wird auch sie erst in Lake Louise in das Saisongeschehen eingreifen.

Den Originalbericht lesen Sie unter:
http://www.fisalpine.com/news/patrick-kung-back-racing-lake-louise,2011.html

Übersetzung und Zusammenfassung für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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