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Pinturault kam, sah und siegte – Sensationeller Super-G-Triumph des Franzosen

© Ch. Einecke (CEPIX) / Super G der Herren in Lenzerheide

© Ch. Einecke (CEPIX) / Super G der Herren in Lenzerheide

© Ch. Einecke (CEPIX)  /  Alexis Pinturault

© Ch. Einecke (CEPIX) / Alexis Pinturault

Lenzerheide – Heute ging in Lenzerheide das letzte Super-G-Rennen der Männer in der Olympiasaison 2013/14 über die Bühne. Dabei siegte der Franzose Alexis Pinturault, der als 26. und letzter ins Rennen ging, in einer Zeit von 1.13,71 Minuten. Er verdrängte seinen lange Zeit führenden Teamkollegen Thomas Mermillod Blondin um 56 Hundertstelsekunden auf Platz zwei. Dritter des heutigen Rennens wurde der US-Amerikaner Bode Miller, der lediglich eine Hundertstelsekunde hinter dem Zweiten lag.

Pintu meinte über seinen Sieg: „Ich habe meine Chance genützt. Es war sehr technisch, ich hatte dadurch eine große Chance. An den Gesamtweltcup denke ich nicht, Marcel ist zu weit weg. Vielleicht passiert da noch etwas, aber eher zwischen Aksel und Marcel. Ich werde nächste Saison auch Super-G fahren, vielleicht auch die eine oder andere Abfahrt.“

Miller sprach: „Es war eine harte Saison. Ich wollte heute 100 Prozent geben. Ich habe gewusst, ich werde Fehler machen auf diesem Kurs. Aber das Skifahren war gut, die Schwünge waren gut. Wir reden gerade über die Zukunft. Mit der WM in Beaver Creek plane ich schon, zu fahren.“

Auf Platz vier klassierte sich der beste Österreicher. Matthias Mayer, der am Vortag noch bei der Abfahrt siegreich war, hatte 95 Hundertstelsekunden Rückstand auf Pinturault, der heute sein erstes Speedrennen gewann. Der Kärntner sagte zu seinem Rennen: „Es war eine Super-Fahrt. Gratulation an die ersten Drei. Vor allem an Alexis, der gezeigt hat, dass auch mit hoher Nummer noch alles drin war. Mit Alexis habe ich nicht so gerechnet, weil er eine hohe Nummer hatte. Da ist es noch spezieller, dass er vorne reingebrannt ist. Es hat mich schon überrascht, dass Aksel hinter Marcel ist. Er war oben schnell, aber unten hat er es nicht mehr da fahren.“

Die Entscheidung um den Gesamtweltcup scheint zugunsten  von Marcel Hirscher gefallen zu sein. Zwei Rennen vor Schluss liegt der 25-jährige Österreicher nur noch 19  Zähler hinter dem Norweger Aksel Lund Svindal. In den technischen Disziplinen ist der Salzburger besser als der Wikinger. Und da letzterer im Slalom bekanntlich nicht fährt, wird wohl die dritte große Kristallkugel in Folge an Hirscher gehen. Das ist bei den Herren bis heute nur Gustav Thöni aus Südtirol und Ingemar Stenmark gelungen. Svindal wird wohl oder übel mit zwei kleinen Kristallkugeln in den Speddisziplinen zufrieden sein müssen.

Hinter Mayer klassierten sich die zwei routinierten Athleten Ted Ligety (+1,09) aus den USA und Christof Innerhofer (+1,14) aus Südtirol auf den Positionen fünf und sechs. Siebter wurde mit Carlo Janka (+1,15) der beste Schweizer, der gerade um 0,02 Sekunden schneller war als Kjetil Jansrud, der wiederum als bester Norweger den heutigen Super-G beendete. Die besten Zehn der heutigen Entscheidung wurden von den zeitgleichen Travis Ganong aus den USA und Jungspund Otmar Striedinger aus Österreich (je +1,24) beendet.

Peter Fill aus Südtirol, der gestern um winzige zwei Hundertstelsekunden am Podium vorbeischrammte, wurde mit einem Rückstand von 1,34 Sekunden auf Sieger Pinturault Elfter. Wichtige Punkte im Kampf um die große Kristallkugel konnte sich der Salzburger Marcel Hirscher (+1,73) auf Rang zwölf sichern. Der zweifache Gesamtweltcupsieger meinte anschließend: „Aksel hat Fehler gemacht, dann ist die Zeit weg. Damit hat man aber nicht rechnen können. Es ist ein unglaublicher Ausgang dieses Rennens. Wenn ich am Samstag vor Aksel bin, dann ist sehr viel möglich. Auf den Alexis darf man natürlich nicht vergessen. Wenn ich mich zwei Mal hinlege, dann kann er mit 160 Punkten Rückstand auch noch was machen. „s ist sehr viel möglich, nach dem Ausgang bin ich wieder im Vorteil. Aber ich kann die Situation derzeit noch nicht richtig einschätzen.“

© Ch. Einecke (CEPIX) / Aksel Lund Svindal (NOR)

© Ch. Einecke (CEPIX) / Aksel Lund Svindal (NOR)

Werner Heel (+1,79), seines Zeichens ein Teamkollege von Innerhofer und Fill, musste sich mit Position 13 begnügen. Die beiden Eidgenossen Didier Défago und Patrick Küng rissen schon fast einen Rückstand von zwei Sekunden auf und mussten sich mit den Rängen 14 und 15 zufrieden geben. Keine Weltcuppunkte gab es für den großen Favoriten Aksel Lund Svindal (+2,16), der heute nur auf Platz 16 noch vor dem ÖSV-Duo Max Franz (18.; +2,45) und Joachim Puchner (19.; +3,48) abschwang. Der Wikinger Svindal hatte bereits im Vorfeld die Super-G-Kristallkugel für sich entschieden.

So meinte der Norweger: „Oben war es okay, der Mittelteil war schwierig. Unten hatte ich einige Rutscher, weil ich immer wieder zu spät dran war. Da war ich nicht überrascht über die Zeit, als ins Ziel gekommen bin. Ich habe es sicher nicht heute verloren. Aber ich hatte heute eine Möglichkeit und es ist schon enttäuschend. Der Gesamtweltcup ist die größte Sache, die man gewinnen kann. Es ist nicht schön, wenn man die Chance verliert. Es ist noch nicht vorbei, aber ich müsste Riesen-Glück und Marcel Riesen-Pech haben.“

Das österreichische Duo Georg Streitberger und Romed Baumann verzichtete heute auf einen Start. Teamkollege Vincent Kriechmayr schied aus. Der strahlende Sieger des heutigen Super-G’s heißt also Alexis Pinturault. Er strahlte mit der Sonne um die Wette. Traumhafte Wetterbedingungen und eine sehr gute Piste machten nicht nur für die Athleten das Rennen zum Erlebnis.

Offizieller FIS ENDSTAND:  SUPER G der Herren Weltcupfinale in Lenzerheide

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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