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Regina Sterz im Skiweltcup.TV Interview: „Beginne jeden Tag mit einem Lächeln“

© Kraft Foods  /  Regina Sterz (AUT)

© Kraft Foods / Regina Sterz (AUT)

Erpfendorf – Regina Sterz erblickte am 23. März 1985 das Licht der Welt. Die Österreicherin ist vor allem in der Abfahrt und im Super-G unterwegs. In der letzten Saison ließ sie mit sehr guten Trainingsläufen aufhorchen und konnte in Cortina d’Ampezzo und in Méribel mit je einem fünften Platz ihren Stempel aufdrücken. Im Interview mit Skiweltcup.TV spricht die Tirolerin u.a. über die vergangene WM-Saison, das bereits begonnene Training für die kommende Olympia-Saison, das Attentat beim Marathon in Boston, die Taktik und die mentale Stärke in den schnellen Disziplinen und ihre Freundin Margret Altacher.

skiweltcup.tv: Regina, vor kurzem ging die WM-Saison 2012/13 zu Ende. Welche Lehren ziehst du aus ihr, und mit welchen Erwartungen gehst du in die kommende Olympiasaison 2013/14?

Regina Sterz: Ich hatte eine sehr erfolgreiche Saison, die mir sehr viel Motivation für das kommende Jahr gab. Ich konnte einige Ergebnisse erreichen, die mir zeigten, dass ich den richtigen Weg gehe und mit guten Läufen mit der Weltspitze mitfahren kann.

skiweltcup.tv: Nach dem verdienten Urlaub steht in absehbarer Zeit das Sommertraining auf dem Programm. Was gefällt dir bei den Trainingseinheiten am besten und was gar nicht?

Regina Sterz: Mit Radfahren auf Mallorca habe ich ersten Konditionskurs mittlerweile schon hinter mir. Wir hatten sehr, sehr gute Bedingungen und konnten so einige Kilometer auf dem Rennrad abspulen. Mir macht das Training sehr viel Spaß. Ich mag es, mich zu überwinden und zu sehen, welche Fortschritte ich dabei erziele.

Natürlich sind auch Tage dabei, bei denen die Motivation nicht die Beste ist. Aber genau an solchen Tagen muss man den „inneren Schweinehund“ überwinden. Nach dem Training ist man umso stolzer, wenn man das Training dennoch absolviert hat.

© Kraft Foods  /  Regina Sterz (AUT)

© Kraft Foods / Regina Sterz (AUT)

skiweltcup.tv: Wie wichtig sind neben der Taktik und einer guten Technik gerade in deinen Disziplinen die mentale Stärke und die schmale Gratwanderung zwischen dem Ausloten der eigenen Grenzen und dem Fahren am Limit?

Regina Sterz: Der Kopf spielt eine große Rolle bei den Rennen. Man kann Training und Rennen nicht vergleichen, bei den Rennen andere Faktoren auftreten, die man beim Training nicht hat. Beim Training holt man sich die guten Teilabschnitte heraus und probiert, die Passagen, welche nicht so gut gelungen sind, im Rennen besser zu erwischen. Beim Rennen hat man dessen ungeachtet bloß eine Chance, den ganzen Lauf gut zu meistern. Nur dann ist man vorne dabei. So überschreitet man beim Rennen hin und wieder das eigene Limit, da man versucht, so schnell wie möglich zu sein. Doch dieses Risiko fährt immer mit und auf diese Weise ist meiner Meinung nach immer die Spannung bei den Rennen vorhanden.

skiweltcup.tv: Maria Höfl-Riesch und Lindsey Vonn verstehen sich auch abseits der Piste gut. Hast du auch, fernab des Kampfes um gute Platzierungen und Hundertstelsekunden, gute Freundinnen im Skiweltcupzirkus?

Regina Sterz: Man ist das ganze Jahr über mit der Gruppe unterwegs. Da entwickeln sich auch Freundschaften abseits der Piste. Mit einigen Mädels verstehe ich mich echt super, und weiß auch, dass sie, falls ich Probleme habe oder einfach nur reden möchte, ein offenes Ohr für mich haben. Leider musste meine Zimmerkollegin und sehr gute Freundin Maxi (Margret, Anm. d. Red.) Altacher den Leistungssport durch gesundheitliche Probleme aufgebe, wodurch ich leider im Skizirkus eine Freundin verloren habe, jedoch die Freundschaft abseits der Pisten weiterhin bestehen bleibt.

© Gerwig Löffelholz  /  Regina Sterz (AUT)

© Gerwig Löffelholz / Regina Sterz (AUT)

skiweltcup.tv: Bleiben wir kurz bei Vonn: Die US-Amerikanerin durchtrennte sich beim Öffnen einer Sektflasche einmal die Beugesehne des Daumens. Ist dir auch einmal so ein kurioses Hoppala passiert? Wenn ja, welches?

Regina Sterz: Im Moment kann ich mich nicht an ein Hoppala erinnern.

skiweltcup.tv: Bei den Trainingsläufen bist du meist bei den Schnellsten dabei oder gar die Allerschnellste. Was muss nach deinen Augen passieren, damit auch im Rennen konstant der sprichwörtliche Knopf aufgeht?

Regina Sterz: Dass ich bei den Trainings zu den Schnellsten gehörte, durfte ich heuer das erste Mal erleben. Ich musste erst lernen, mit dieser Situation umzugehen. Aber ich glaube, dass ich während der Saison mentaler immer stärker wurde und auch meine Trainingsleistungen im Rennen umsetzen konnte und so auch sehr gute Platzierungen erreichte. An einem Renntag muss auch alles stimmen, und um ganz vorne zu sein, auch die äußerlichen Bedingungen auf deiner Seite sein.

skiweltcup.tv: Regina, du konntest uns in Cortina d’Ampezzo und Méribel mit zwei fünften Plätzen erfreuen. Was sind die Unterschiede, was die Gemeinsamkeiten dieser doch unterschiedlichen Strecken?

Regina Sterz: Die „Tofana“ in Cortina d’Ampezzo zählt zu meinen Lieblingsstrecken, denn ich fühle mich dort immer wohl. Und in Méribel fuhr ich heuer zum ersten Mal. Warum ich gerade auf diesen Strecken so schnell war, ist schwierig zu sagen. Vielleicht ist der Grund in den ähnlichen Schneebedingungen, die hüben wie drüben herrschten, zu suchen…

© Gerwig Löffelholz / Regina Sterz (AUT)

© Gerwig Löffelholz / Regina Sterz (AUT)

skiweltcup.tv: Seit sechs Jahren bist du bereits im Weltcup dabei. Was hat sich in den letzten Jahren, gerade im Speed-Bereich, verändert?

Regina Sterz: Es wird von Jahr zu Jahr geschaut, wie man gerade im Speedbereich die Sicherheit noch besser gewährleisten kann. Denn vor dem Erfolg steht immer noch die die Sicherheit des Athleten an erster Stelle.

skiweltcup.tv: Nicht nur die Sportwelt ist tief erschüttert über das feige Attentat beim Boston-Marathon. Glaubst du, dass so etwas auch bei den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi passieren könnte?

Regina Sterz: Ausschließen kann man, so glaube ich, so etwas nie. Aber es wird sicher bestens für unsere Sicherheit gesorgt. Jedoch zeigt uns gerade der Vorfall mit Tina Maze in Garmisch, was alles passieren kann.

skiweltcup.tv: Bewegung und Fitness sind zwei Worte, die sich eigentlich jeder Mensch zu Herzen nehmen sollte. Wie würdest du jemanden motivieren, etwa bei Regen doch die Laufschuhe zu schnüren?

Regina Sterz: Sport ist für viele Bereiche im Leben sehr wichtig. Neben dem gesundheitlichen Aspekte macht alleine die Bewegung in der frischen Luft fit für den ganzen Tag. Und durch das Laufen bekommt man wieder einen klaren und freien Kopf.

skiweltcup.tv: Hat Regina Sterz abschließend einen Leitgedanken, der sie prägt, und den sie auch der skibegeisterten Jugend ihres Heimatvereins SC Erpfendorf-Wald mit auf den Weg geben möchte?

Regina Sterz: „Beginne jeden Tag mit einem Lächeln“ ist mein Spruch, den ich jeden weitergeben möchte. Denn wenn man nach dem Aufstehen einmal kurz in den Spiegel lächelt, beginnt der Tag schon mit viel mehr Motivation. Und was ich jedem empfehlen möchte, ist, dass man nie den Spaß an einer Sache verlieren sollte.

Interview für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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