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Rekord-Saison für die HEAD World Cup Rebels

© HEAD / Lara Gut (SUI)

© HEAD / Lara Gut (SUI)

Die große Kristallkugel bei den Damen, vier kleine Kristallkugeln, 39 Siege in 84 Weltcup-Rennen und weitere 42 Platzierungen am Podium. Mit einem beeindruckenden Rekord an Weltcup-Siegen beendeten die HEAD World Cup Rebels die Saison 2015/16. Trotz zahlreicher Verletzungen bei Stars wie Anna Fenninger, Lindsey Vonn, Aksel Lund Svindal oder auch Ted Ligety konnte das HEAD-Team seine Position als klare Nummer eins im alpinen Skisport damit eindrucksvoll bestätigen. Und durch Andre Myhrer den ersten Slalom-Sieg bei den Herren seit 28 Jahren feiern.

„Von den Resultaten war es eine Traumsaison für uns. Dass Lara Gut nach ihrem Wechsel zu HEAD gleich den Gesamt-Weltcup holt, war ein echter Hammer. Bis zur Verletzung von Aksel Lund Svindal sah alles auch danach aus, dass wir bei den Herren unser großes Ziel, den Gesamt-Weltcup, bewerkstelligen können. Wie gut Aksel unterwegs war, sieht man auch daran, dass er sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G fast bis zum Ende in den Disziplinen-Wertungen geführt hat – und das mit viel weniger Rennen als seine Konkurrenten. Eine Sternstunde für uns war der Slalom-Sieg von Andre Myhrer beim Finale in St. Moritz. Den letzten Sieg im Slalom der Herren gab es für HEAD durch Paul Frommelt vor 28 Jahren. Wir haben vor zwei Jahren das Projekt gestartet, damit wir auch im Slalom wieder um Siege mitfahren können. Dieser Sieg war für mich deshalb auch ein sehr emotionaler Moment, gleichzusetzen mit der großen Kristallkugel bei den Damen. Einen maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hat auch Servicemann Thomas Rehm“, erklärt HEAD-Rennsportleiter Rainer Salzgeber. „Die Serie von Alexis Pinturault im Riesenslalom war ebenfalls beeindruckend. Das hat mich auch deshalb sehr gefreut, weil der Herren-Riesenslalom materialtechnisch die größte Herausforderung ist. Sensationell war auch, welche Entwicklung Wendy Holdener gemacht hat. Man hat in dieser Saison gesehen, dass die guten jungen Athletinnen und Athleten alle einen großen Schritt nach vorne gemacht haben und im Stande waren und sind, Rennen zu gewinnen. Wir hatten auf Weltcup-Niveau 18 Ausfälle in dieser Saison. Diese Ausfälle kann man nur mit einem großen Team kompensieren. Die Erfolge haben gezeigt, dass das gesamte Team mit dem Material sehr gut zurechtkommt. Ein paar wenige Läuferinnen und Läufer kann man schnell mit gutem Material ausrüsten, bei einem so großen Team ist das aber nicht selbstverständlich. Das rückt auch die intensive und engagierte Arbeit unseres gesamten Teams, das im Hintergrund an diesen Erfolgen arbeitet, positiv in den Vordergrund.“

Große und kleine Kristallkugel für Lara Gut

Den größten Erfolg in ihrer noch jungen Karriere feierte eine Läuferin, die erst vor dieser Saison ins Team der HEAD World Cup Rebels wechselte: Lara Gut. Die Schweizerin holte sich mit 1.522 Punkten erstmals den Gesamt-Weltcup. Als Draufgabe fixierte die 24-Jährige im letzten Rennen der Saison die kleine Kristallkugel im Super-G und feierte insgesamt sechs Weltcup-Siege, womit Gut ihre Gesamt-Bilanz auf 18 Siege erhöhte. „Die Zutaten für den Gesamtweltcup-Sieg in dieser Saison waren meine Leidenschaft, die vielen Stunden beim Training, die schnellsten Skier der Welt und die tolle Beratung von meinem unglaublichen Team. Auch meine Familie, die immer hinter mir steht, war eine riesige Stütze. Vor allem aber musst du gesund und verletzungsfrei bleiben“, resümierte Lara Gut.

Ein weiteres Kapitel Ski-Geschichte schrieb Lindsey Vonn. Mit neun Weltcup-Siegen in dieser Saison hält die US-Amerikanerin jetzt bei 76 vollen Erfolgen. Die 31-Jährige ist damit die erfolgreichste Rennläuferin aller Zeiten. Einen neuen Rekord an Weltcup-Siegen stellte sie in der Disziplin Abfahrt auf: In Cortina d’Ampezzo feierte Lindsey Vonn ihren 37. Erfolg in der Abfahrt, in Garmisch-Partenkirchen folgte Sieg Nummer 38. Obwohl sie die Saison vorzeitig beenden musste – sie zog sich im Februar in Soldeu eine Knieverletzung zu – war ihr die kleine Kristallkugel in der Abfahrt nicht mehr zu nehmen. „Diese Kugel bedeutet mir sehr viel“, sagte Lindsey Vonn, die trotz Verletzung zum Weltcup-Finale nach St. Moritz reiste, um die Auszeichnung in Empfang zu nehmen. Zu ihren vier Gesamtweltcup-Kugeln gesellen sich damit bereits acht kleine Kugeln in der Abfahrt.

Für eine weitere kleine Kristallkugel sorgte Wendy Holdener. Die Schweizerin war in dieser Saison mit 198 Punkten aus drei Rennen die Nummer eins in der Kombination. Ihr erstes Saison-Highlight erlebte die 22-Jährige aber bereits im Februar beim City-Event in Stockholm, wo sie ihren ersten Weltcup-Sieg einfahren konnte. „Das war genial. Davor hat schon der eine oder andere gesagt, dass das mein Rennen ist. Der erste Weltcup-Sieg ist ein großartiges Gefühl“, erklärte Wendy Holdener, die mit dem Sieg in der Kombination in Lenzerheide sogar noch einen zweiten Sieg nachlegte. Grund zur Freude hatten auch drei weitere Damen aus dem Team der HEAD World Cup Rebels, die ihr erstes Weltcup-Podium erreichten: Die Österreicherin Ramona Siebenhofer in der Abfahrt von Lake Louise, die Französin Anne-Sophie Barthet in der Kombination in Soldeu und die Italienerin Elena Curtoni in der Abfahrt von St. Moritz.

Kombinations-Kristall, Riesenslalom-Seriensiege und ein historischer Slalom-Erfolg

Bei den Herren kam im Laufe der Saison Alexis Pinturault immer besser in Fahrt. Der Franzose zauberte eine beeindruckende Siegesserie im Riesenslalom in den Schnee: In Naeba, zwei Mal in Hinterstoder und in Kranjska Gora stand der 25-Jährige vier Mal hintereinander ganz oben auf dem Podium. Sechs Saisonsiege stehen zu Buche, womit Alexis Pinturault jetzt insgesamt 15 Weltcup-Siege vorweisen kann. Seine großartige Saison krönte der Franzose mit der kleinen Kristallkugel in der Kombination, die er in Chamonix fixierte. „Das bedeutet sehr viel für mich. Vor allem hier zuhause in Frankreich zu gewinnen“, freute sich Alexis Pinturault über seinem Erfolg.

Eine 28 Jahre lang dauernde Durststrecke beendete Andre Myhrer beim letzten Herren-Rennen der Saison: Der Schwede siegte beim Slalom in St. Moritz. Ein historischer Erfolg, denn zuletzt stand Paul Frommelt vor beinahe drei Jahrzehnten zum letzten Mal in einem Slalom für HEAD ganz oben am Podium.

Die meisten HEAD-Siege bei den Herren fuhr aber mit sieben Aksel Lund Svindal ein. Der Norweger zeigte sich nach seinem Comeback wieder in einer beeindruckenden Form. Nur ein Sturz bei widrigen Bedingungen in Kitzbühel konnte den 33-Jährigen einbremsen. Mit der Diagnose Kreuzbandriss musste Svindal die Saison vorzeitig beenden. Obwohl er nahezu die Hälfte der Rennen verpasste, reichte es fast zum Sieg in der Abfahrts-Wertung. Der Norweger belegte den finalen zweiten Rang mit nur 26 Punkten Rückstand.

Vier Weltcup-Siege trug Svindals Landsmann Kjetil Jansrud bei. Und das in vier verschiedenen Disziplinen: Der Norweger war die Nummer eins beim Parallel-Riesenslalom in Alta Badia, in der Kombination in Wengen, in der Abfahrt in Jeongseon und im Super-G in Kvitfjell. Sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G kämpfte der 30-Jährige bis zum Schluss um die Kristallkugel mit.

Ein „Finale furioso“ in seiner Heimat feierte Beat Feuz: Beim Weltcup-Finale in St. Moritz holte sich der Schweizer die Siege in der Abfahrt und im Super-G. Im Sommer verletzte sich der 29-Jährige an der Achillesferse. Erst im Jänner gab er am Lauberhorn sein Renn-Comeback. Nur eine Woche später stand Feuz schon wieder am Podium in Kitzbühel. Beim Weltcup-Finale in St. Moritz konnte er sich über seinen sechsten Weltcup-Sieg in der Abfahrt freuen. 1.495 Tage nach seinem letzten Abfahrts-Erfolg in Sotschi 2012 gewann er wieder in der Königsdisziplin. Einen Tag später folgte als Draufgabe Weltcup-Sieg Nummer sieben im Super-G.

Weitere zwei Athleten aus dem Team der HEAD World Cup Rebels trugen sich in die Siegerliste ein: Der US-Amerikaner Ted Ligety, der sich ebenfalls einen Kreuzbandriss zuzog, war beim Auftakt-Riesenslalom in Sölden erfolgreich. Der Franzose Adrien Theaux siegte in der Abfahrt von Santa Caterina. Seinen ersten Platz am Podium sicherte sich der Franzose Matthieu Faivre beim Riesenslalom in Naeba. Für weitere Podestplätze sorgten neben den Siegern auch der Österreicher Matthias Mayer, der Franzose Guillermo Fayed, der US-Amerikaner Andrew Weibrecht, die Französin Taina Barioz und der Kanadier Erik Guay.

Quelle:  www.Head.com

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