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Rudi Soulard: Wir wollen ein paar Weltcupsiege erreichen

© Nicklas Blom  /  Rudi Soula

© Nicklas Blom Skidor.com / Rudi Soula

Auch in Schweden wird es langsam Frühling. Doch genau in einem halben Jahr fängt in Sölden die Weltcup-Saison 2013/14 an. Rudi Soulard, der neue schwedische Trainer im technischen Bereich, stand im Interview mit der FIS Rede und Antwort und sprach über seine Pläne und Ziele.

Rudi, bereits bei den schwedischen Damen arbeiteten Sie im Slalom und Riesentorlauf. Nun betreuen Sie die Herren in den gleichen Disziplinen. Wie wird Ihre Arbeit hier aussehen?

Zu Beginn stecke ich ein Ziel mit der Gruppe ab, mit dem ich die Rennen bestreiten will. Dieses Ziel muss erörtert und auch analysiert werden. Wir wollen hart arbeiten und uns verbessern. Das gilt nicht nur im technischen, sondern auch im taktischen Bereich. Es ist wichtig, eng zusammenzuarbeiten. Dennoch soll jeder Athlet seine Freiheit haben, seine Wünsche auszudrücken. Unsere Skirennläufer sind gut. Im Slalom haben wir vier Athleten unter den besten 15. Wir wollen Weltcuprennen gewinnen. Dies kann mit einem Training auf hohem Niveau gelingen. Die Zutaten des Erfolges liegen im Vertrauen, der Kreativität, dem Enthusiasmus, der Kompetenz und dem Talent.

Was glauben Sie, wird der größte Unterschied in der Arbeit mit den Männern sein im Gegensatz zu den Frauen sein?

Früher arbeitete ich mit unseren Herren für vier Jahre im Europa- und Weltcup. Ferner arbeitete ich in der Saison 2009/10, also auch während der Olympischen Spiele in Vancouver, die US-Herren wie etwa Bode Miller und Ted Ligety. Ich erkenne keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern, denn Coaching ist Coaching. Als Trainer muss man erkennen, was möglich ist und was nicht. Keineswegs möchte ich den Wert der Damen schmälern, aber die Herren sind schneller, kräftiger und so manche Einzelheiten im Bereich wie beispielsweise der optimalen Abstimmung des Materials spielen oft eine größere Rolle als das erzielte Ergebnis.

Wie können die schwedischen Herren im Riesentorlauf gleich erfolgreich wie im Slalom werden?

Gute Frage! Der Riesentorlauf ist die schwierigste Disziplin. Dennoch denke ich, dass wir bessere Riesentorläufer haben können. So haben André Myhrer und Matts Olsson große Fortschritte in den letzten Jahren gemacht. Wichtig ist es, eine Richtung vorzugeben, an die Athleten zu glauben und sie zu im taktischen und technischen Bereich zu verbessern.

Was wird Ihre größte Herausforderung?

Die wohl größte Herausforderung ist es, in einem Team zu arbeiten, in dem sich jeder Athlet gut und auch individuell betreut sieht. Zudem ist es auch eine Herausforderung, die Weiterentwicklung jedes Rennfahrers in den Bereichen Technik, Taktik und mentale Stärke zu erkennen und demzufolge auch auszubauen.

Wie planen Sie die Entwicklung neuer Talente?

Die jungen Athleten müssen bewusst trainieren und immer ein klar abgestecktes Ziel vor Augen haben. Das muss in jeder Jahreszeit und bei jedem trainingslauf der Fall sein. Das ist meine Philosophie. Des Weiteren müssen sie jedes Gelände kennenlernen und die Skier auf verschiedene Schneeverhältnisse anpassen. Das Wichtigste ist ein topmotiviertes und dynamisches Umfeld, das ihre Talente erkennt und demnach auch richtig fördert.

Bleibt die Frage nach Ihrem Ziel für die bevorstehende Saison 2013/14!

Im Februar 2014 stehen im russischen Sotschi die Olympischen Winterspiele auf dem Programm. Jeder möchte eine Medaille erreichen. Wir werden daran arbeiten, für die Spiele ein positives Gefühl aufzubauen. Das beginnt jedoch nicht während, sondern schon vor dem Beginn der Saison. Das Rennen in Sotschi selbst kann kein rennen wie jedes andere sein. Man muss sehr hungrig und positiv eingestellt sein, wenn man die Goldene erreichen möchte. Im Weltcup wollen wir mehrere Rennen gewinnen. Wenn alle Athleten einen Schritt nach vorne setzen, haben wir gute Chancen, bereits im bevorstehenden Winter unsere Ziele zu erfüllen.

Bericht und Übersetzung für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.FISalpine.com

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