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SASLONG NEWS: Ein Gespräch mit FIS-Renndirektor Markus Waldner

© saslong.org  / Foto (von links): Armando Carenini (TV-Produktion/Infronstsports),Walter Mussner (Catering), Horst Demetz (Pistenchef), Hannes Trinkl (FIS-Renndirektor), Markus Waldner (FIS-Chef-Renndirektor), Rainer Senoner (Rennleiter/Präsident Saslong Classic Club), Michele Boniello (TV-Produktion Infronsports)

© saslong.org / Foto (von links): Armando Carenini (TV-Produktion/Infronstsports),Walter Mussner (Catering), Horst Demetz (Pistenchef), Hannes Trinkl (FIS-Renndirektor), Markus Waldner (FIS-Chef-Renndirektor), Rainer Senoner (Rennleiter/Präsident Saslong Classic Club), Michele Boniello (TV-Produktion Infronsports)

Markus Waldner ist seit 2014 FIS Chef-Renndirektor. Der 53-jährige Südtiroler war Ende Juli in Gröden, um gemeinsam mit seinem Assistenten, Hannes Trinkl (AUT), Saslong Classic-Präsident und Rennleiter Rainer Senoner, Pistenchef Horst Demetz und den Verantwortlichen der TV-Produktion Infront auf der Saslong einen Lokalaugenschein im Hinblick den Super-G und die Abfahrt im Dezember durchzuführen.  www.saslong.org hat bei dieser Gelegenheit mit Waldner ein kurzes Gespräch geführt.

Herr Waldner, wie ist die Inspektion verlaufen?

Markus Waldner: Die Inspektion ist gut verlaufen. Da und dort wurden kleinere Anpassungen vorgenommen, größere Eingriffe auf der Piste waren nicht notwendig. Wichtig ist, dass jedes Jahr etwas geschieht.

Wie blicken Sie auf die Rennen im Dezember zurück?

Markus Waldner: Man darf nicht vergessen, was 2015 geleistet wurde, um die beiden Rennen über die Bühne zu bringen. Das war ein kleines Wunder. Trotz warmer Temperaturen herrschten perfekte Rennbedingungen, wie übrigens auch schon 2014. Dafür gebührt dem Veranstalter ein großes Lob. Es wird im Weltcupzirkus leider oft sehr schnell vergessen, was im Jahr zuvor geleistet wurde.

Was war ausschlaggebend, damit die Rennen stattfinden konnten?

Markus Waldner: Die planmäßige Durchführung der Rennen war nur möglich, weil in den letzten zehn Jahren die richtigen Arbeiten gemacht wurden. So hat die Liftgesellschaft in neue Technologien investiert, die auch bei hohen Temperaturen eine einwandfreie  Schneeproduktion ermöglichen. Das hat  sich jetzt bezahlt gemacht. Wenn man also die richtigen Schritte einleitet, kann man auch im Skirennsport dem Klimawandel begegnen.

FIS-Renndirektor Markus Waldner

FIS-Renndirektor Markus Waldner

Was bedeutet die Grödner Erfahrung für den FIS Ski-Weltcup?

Markus Waldner: Gröden hat der FIS bisher immer die Garantie gegeben, Rennen auch unter widrigsten Bedingungen durchführen zu können. Deshalb ziehe ich Gröden im Gespräch mit anderen Veranstaltern oft als Beispiel heran. So sind im vergangenen Winter einige renommierte Rennen ausgefallen. Dies hätte vermieden werden können, wenn frühzeitig und überzeugt in neue Technologien investiert worden wäre, um bei der Produktion von Maschinenschnee auf den letzten Stand zu kommen. Die Veranstalter werden als ´Folge davon für die kommende Saison aufrüsten. Absagen schmerzen ökonomisch und setzen auch den Wert der Tour herab.

Welchen Niederschlag fanden die Grödner Rennen im Fernsehen?

Markus Waldner: Mit 195 Mio. Zuschauern waren die Einschaltquoten so hoch wie nie zuvor. Wir haben festgestellt, dass die Grödner Rennen in den Analysen unter den Abfahrtsrennen hinter Kitzbühel und Wengen auf Rang drei aufscheinen. Das ist  gewaltig und spricht für die reibungslose Organisation und den hohen Qualitätsstandard.

Zu einem anderen Thema: Wie wird sich die neue Startreihenfolge auf die Grödner Rennen auswirken (*)?

Markus Waldner: Die Topstars werden aufgrund der Wetterbedingungen in Gröden interessante Startnummern wählen. Dies wird sich auch auf die Einschaltquoten im Fernsehen auswirken.  Durch die Sonneneinstrahlung wird die Strecke nach hinten nämlich immer schneller. Bei anderen Abfahrtsklassikern wählen die Athleten gewöhnlich niedere Nummern. In Gröden können es auch Höhere sein und damit wird das Interesse der -Kommentatoren und des Fernsehpublikums hoch bleiben. .

Welche Zukunft haben die schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G?

Markus Waldner: Die FIS hat derzeit mehrere Ideen im Kopf  Diese werden zunächst aber mit den Organisationskomitees diskutiert, dann von den Gremien überprüft und vom FIS-Vorstand abgesegnet. Diese Änderungen werden sich aber frühestens im Kalender 2020/21 niederschlagen. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen. Das Produkt Skirennsport wird auf alle Fälle interessanter und hoffentlich auch neue Zuschauerschichten ansprechen.

(*) Beim FIS-Kongress im Juni in Cancun (Mexiko) wurde für die schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G eine neue Startreihenfolge beschlossen. Diese sieht vor, dass die zehn besten Skirennläufer der Weltrangliste eine ungerade Nummer zwischen 1 und 19 wählen können. Für die Athleten zwischen dem 11 und 20 Platz wird eine Nummer zwischen 2- und 20 ausgelost, dann eine Nummer von 21 bis 30.

Quelle:  www.Saslong.org

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