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Saslong Super-G Kurssetzer Franz Gamper: „Pistenverbreiterung ein Vorteil“

© facebook privat / Franz Gamper

© facebook privat / Franz Gamper

Franz Gamper, Trainer der norwegischen Mannschaft, hat den heutigen Super G gesetzt und traf dabei auf eine Neuerung: bei den Kamelbuckeln wurde die Saslong verbreitert. Er stammt aus Ulten, Südtirol, will nicht sagen wie alt er ist, behauptet aber der älteste aller Weltcup-Trainer zu sein. Die FIS Startliste und den FIS Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben!

Franz Gamper hat in verschiedenen Funktionen für den italienischen Verband gearbeitet und war danach Trainer in Deutschland, Kanada und der Schweiz. Seit zehn Jahren ist er für die norwegische Mannschaft im Einsatz. In folgendem Gespräch erklärt er, was es bedeutet, den Kurs für einen Super G zu setzen:

Wann haben Sie den Lauf für das heutige Rennen gesetzt?

Das habe ich gestern, gleich nach dem Abfahrtstraining gemacht und es dauerte etwa eine halbe Stunde, wobei wir uns schon die letzten Tage darauf vorbereitet haben. In der Regel setzt jedes Team in jeder Disziplin einen Lauf pro Saison unter Berücksichtigung der Anzahl Fahrer in der ersten Gruppe.

Ist es eine schwierige Aufgabe, einen Lauf zu setzen?

Es ist nicht so einfach, wie man es sich vielleicht vorstellen möchte. Die Saslong bietet ein schwieriges Gelände für einen Super G, weil es viele Hang-Neigungen gibt. Man muss bestimmte Minimal- und Maximalwerte befolgen, um die Tore in korrektem Abstand zueinander zu setzen. Gleichzeitig muss man Acht geben, dass der Lauf nicht zu eckig oder zu schnell wird. Ein kleines Problem hatten wir beispielsweise beim Abfahrts-Zielsprung, der etwas zu breit aufgebaut war. Den Super G mussten wir ganz knapp rechts neben dem Sprung vorbei führen.

Wie wirkt sich die Verbreiterung der Kamelbuckel auf den Super G aus?

Das wirkt sich sehr positiv aus, weil man jetzt mehr Varianten hat. Der Super G kann jetzt den Kamelbuckel-Sprung einfacher umfahren und es gibt dafür ausreichend Sturzraum. Das kann auch ein Vorteil für die Abfahrt sein. Wenn es zu windig ist und der Sprung zu gefährlich ist, kann man die Stelle problemlos entschärfen.

Was können wir uns vom heutigen Super G aus technischer Sich erwarten?

Der Lauf hat 44 Tore und fordert 36 Richtungswechsel. 35 ist die Mindestanzahl und das bedeutet, dass das Rennen recht schnell sein wird. Das ist auch gut so, denn der Super G wurde eingeführt, um den Abfahrern entgegen zu kommen. Es gibt den Super G seit 1982 und davor hatten die Techniker den Weltcup beherrscht. Sie hatten mit Slalom und Riesentorlauf in zwei Disziplinen Punkte sammeln können und damit mehr Chancen auf den Gesamt-Weltcup. Deshalb finde ich es nicht gut, wenn der Super G dem Riesentorlauf zu ähnlich sieht.

Was sagen Sie zum Vorwurf, dass der Kurssetzer die eigenen Läufer bevorteilen will? Geht das überhaupt?

Das ist sehr schwierig. Der Trainer setzt den Lauf, wie er es für richtig hält und versucht natürlich, den eigenen Läufern zu helfen. Als erfahrener Trainer kann ich mit diesen Vorwürfen leben.

Quelle:  www.Saslong.org

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