Schönfelder: Es ist zum Verzweifeln
Rainer Schönfelder fuhr mit großen Erwartungen zur Hallen EM in das französische Amneville. Einen „Titel für die Ewigkeit“ wollte er holen und damit sein Comeback im Slalom Weltcup starten.
Doch dann kam alles anders als erwartet. „Schöni“ scheiterte bereits in der Qualifikation und war nur noch Zuschauer bei den Finalläufen. Zwar fehlten ihm am Ende, nach zwei Qualiläufen nur 5 Hundertstel Sekunden aber der Weg ins Achtelfinale blieb ihm verwehrt.
“Der nächste Rückschlag, es ist zum Verzweifeln”, zeigte sich der Kärntner danach maßlos enttäuscht.
“Die Strecke war bei mir extrem rutschig, erst mit höheren Nummern ist es griffiger geworden. Ich hingegen hatte einfach keinen Grip”, bemängelte Schönfelder seine Startnummer aber auch seine Skiabstimmung bzw. die vielen kleinen Steine auf dem von seinem Slalomcoach Christian Höflehner gesetzten Qualifikations-Kurs.
Trotz des Ausscheidens war Schönfelder vom Experiment EM-Slalom begeistert und war auch schon wieder zu Scherzen aufgelegt. “Es sollte jetzt eine WM in einer Glas-Halle in Dubai geben, dann können die Zuschauer und die Medien von außen in der Badehose zuschauen”, scherzte der Wahl-Wiener.




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