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Schweizer reagieren sauer auf Stephan Keppler Interview

5 Februar 2010 1.172 views bisher 1 Kommentar

Der deutsche Abfahrer Stephan Keppler hat mit einem Interview beim deutschen Internetsportdienst „spox.com“ viel Staub aufgewirbelt.

Seine Aussage die Olympiaabfahrt der Herren sei von der Schwierigkeit eine Damenabfahrt sorgt bei den Eidgenossen für Verwunderung.

Sein Urteil über die Lauberhornabfahrt dagegen verärgerte die Schweizer.

 

Stephan Keppler motzt über Vancouver
«Olympia-Abfahrt ist was für Frauen»

Quelle: www.Blick.ch

Stephan Keppler zählt wahrlich nicht zur Weltspitze. Trotzdem motzt er über die Olympia-Abfahrt, bei der er Didier Cuche in der Favoritenrolle sieht.  

Ein achter Platz in der Abfahrt von Lake Louise 2006, ein 12. Platz im Super-G in Kvitfjell im gleichen Jahr, Deutscher Meister in der Abfahrt 2006 und im Super-G 2006 und 2007. Stephan Kepplers Vita als Skirennfahrer liest sich nicht gerade wie eine echte Erfolgsstory. Das hindert den 27-Jährigen aber nicht daran, über die Olympia-Abfahrt zu motzen.

«Diese leichte Abfahrt liegt mir gar nicht. Da kann man Frauenrennen drauf machen, aber für Männer ist das nichts. Es geht eine Minute lang flach dahin, bis endlich mal ein paar Kurven kommen», wettert Keppler im Interview mit spox.com.

Und der Möchtegern-Abfahrtsstar schiesst auch noch Giftpfeile in Richtung Lauberhorn: «Lang ist es schon, aber Wengen ist bis auf zwei, drei Kurven recht leicht zu fahren. Am Schluss wird es zwar streng, aber Kitzbühel ist viel härter.»

Pikant: Kepplers bestes Resultat in einer Lauberhornabfahrt ist ein 26. Rang 2007, 3,77 Sekunden hinter Sieger Bode Miller.

Immerhin lobt er Abfahrts-Weltcup-Leader Didier Cuche. «Er ist schon seit Jahren top. Wir nehmen jede seiner Fahrten auf, um zu analysieren, was er anders macht als wir. Wenn man so fährt wie er, dann ist man schnell», so Keppler.

Sein Kronfavorit auf Olympia-Gold ist Super-Didi aber nicht. Keppler: «Manuel Osborne-Paradis kennt den Hang in- und auswendig. Die wissen genau, wie man bei welchem Wetter wachsen muss. Dazu kommt noch sein Selbstvertrauen nach zwei Siegen in dieser Saison. Ihn muss auch ein Cuche erstmal schlagen.»

Quelle: www.Blick.ch

 

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Ein Kommentar »

  • Herbert schreibt:

    Ja mei der Herr Keppler, bravo! Wieder einer dieser Athleten, dessen Start bei Olympia eher durch pures Glück, statt sportliches Können gerechtfertigt werden kann. Aber statt dankbar zu sein, ist mal lieber hochnäsig und arrogant und meint,sich alles erlauben zu können.Komisch nur, dass von anderen Nationen, vorallem erfolgreichen Nationen, keine Klagen über die doch so vermeintlich “leichte” Strecke zu hören sind. Aber die scheinen ja alle keine Ahnung zu haben, NUR der Herr Keppler, der wohl auch noch nie was über Sicherheit im Skisport gehört hat, DER scheint die Weißheit mit Löffeln gefressen zu haben…Herr Keppler, warum sind sie nicht einfach mal dankbar, dass sie am wichtigsten und größten Sportevent teilnehmen können. Wissen sie was, wenn sie nichts können, dann bleiben sie lieber zuhause, dann ersparen sie dem deutschen Steuerzahler sowohl einen Haufen kosten als auch negative Schlagzeilen, aber bitte rechtfertigen sie nicht jetzt schon ihr kommendes schlechtes Abschneiden!!!

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