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Schweizer Ski Alpin Damen gehen zuversichtlich in den Winter

© Gerwig Löffelholz / Lara Gut

© Gerwig Löffelholz / Lara Gut

Nachdem die Bilanz der vergangenen Saison bei den Damen alpin eher zwiespältig ausgefallen ist, und insbesondere die Speedspezialistinnen die Resultate des Vorjahres nicht zu bestätigen vermochten, ist Mauro Pini, Cheftrainer Damen alpin, zuversichtlich, dass das Damenteam diese Saison wieder einen Schritt vorwärts machen wird. Die Zeichen dafür stehen gut: Sowohl die Speedspezialistinnen wie auch die Technikerinnen konnten sich bisher optimal auf die Saison, die am 22. Oktober mit dem Riesenslalom in Sölden (AUT) startet, vorbereiten. 

Ideale Saisonvorbereitung in Neuseeland und in der Schweiz

Während das Speedteam sein Sommertraining vorwiegend auf den heimischen Gletschern absolvierte, verbrachten die Technikerinnen unter der Leitung von Lionel Finance drei Wochen in der Sierra Nevada sowie einen ganzen Monat in Neuseeland. Dank der ausgezeichneten Bedingungen konnten die Athletinnen dabei optimal trainieren. Mauro Pini ist mit dem Entscheid, auf ein Speed-Trainingslager in Übersee zu verzichten, sehr zufrieden: „Die Bedingungen, die wir vor allem in Zermatt gefunden haben, haben dem Speedteam erlaubt, eine optimale Vorbereitung zu machen. Die Pisten waren in einem exzellenten Zustand, das Wetter hat fantastisch mitgespielt, so dass alle extrem profitieren konnten.“ 

Wieder die Nummer 1 im Speedbereich

Mehrere Gründe, wie teils langwierige Verletzungen, haben im vergangenen Winter dazu geführt, dass die Athletinnen im Speedbereich die guten Resultate der Saison 2009/10 nicht bestätigen konnten. Für Mauro Pini ist es jedoch klar: „Dieses Jahr möchten wir wieder die Speed-Krone gewinnen!“ Die Erwartungen an die Weltcupgruppe 1, die nach Nadia Stygers Rücktritt aus Fränzi Aufdenblatten, Dominique Gisin und Martina Schild besteht, und 2 (mit Marianne Kaufmann-Abderhalden, Pascale Berthod, Andrea Dettling, Kathrin Fuhrer, Nadja Kamer und Fabienne Suter) sind entsprechend hoch. Zusammen mit Lara Gut, die sich mit ihrem eigenen Team auf die Saison vorbereitet und an den Rennen ins Swiss-Ski Team integriert ist, werden zehn Podestplätze anvisiert.

Einen weiteren Schritt vorwärts

Bei den Technikerinnen sind Zeit und Geduld der Schlüssel für die Entwicklung der noch jungen Gruppe. So dürfe nicht erwartet werden, dass Athletinnen, die noch keine grosse Erfahrung im Weltcup aufweisen, gleich auf das Podest fahren. Das Saisonziel bei den technischen Disziplinen müsse es sein, einen weiteren Schritt nach vorne zu machen: „Wir zielen Top 15-Platzierungen im Slalom sowie die Top 30 im Riesenslalom an.“ Mittelfristig liegt der Fokus auf den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi. Dazu will Pini sukzessive junge Athletinnen in die Weltcupgruppe einfügen. „Unser Ziel ist es, an den nächsten Olympischen Spielen auch in den technischen Disziplinen mit potenziellen Medaillengewinnerinnen am Start zu stehen.“ Pini denkt jedoch noch weiter voraus: „Ihr ganzes Potenzial soll die Technikerinnen-Gruppe an den Weltmeisterschaften 2017 zeigen, die hoffentlich in St. Moritz stattfinden werden.“ 

„Mehr Biss“ bei den Technikerinnen

Im Frühjahr 2011 gaben mit Sandra Gini, Aline Bonjour und Rabea Grand drei routinierte Technik-Spezialistinnen ihren Rücktritt. Aktuell besteht das Kader aus Denise Feierabend (Jg. 89), Wendy Holdener (Jg. 93), Célina Hangl (Jg. 89), Esther Good (Jg. 87) und Nadja Vogel (Jg. 90). Kommende Saison sollen weitere junge Athletinnen die Chance erhalten, erste Weltcuperfahrung zu sammeln. „Das Ziel ist es, das Team für nächste Saison mit 2-3 jungen Athletinnen zu verstärken“, so Pini. Um die Lücke zu den besten Athletinnen so schnell wie möglich zu schliessen, wurde in der Vorbereitung die Arbeit im konditionellen Bereich sowie auf dem Schnee intensiviert. Auch im mentalen Bereich wurde gearbeitet: „Um die Athletinnen mental zu stärken, haben wir eine spezielle Philosophie eingerichtet, die eine „aggressivere“ Wettkampf-Mentalität entwickeln soll“, erklärt Pini. 

Nur minime Änderungen im Trainerstab

Mauro Pini, seit dem Frühjahr 2010 Cheftrainer Damen alpin bei Swiss-Ski, kann auf ein bewährtes Team zurückgreifen, mit Stefan Abplanalp (Gruppentrainer der Weltcupgruppe 1), Daniele Petrini (Gruppentrainer der Weltcupgruppe 2), sowie Lionel Finance (Gruppentrainer Technikerinnen). Neu ist Ulisse Delea Gruppentrainer des B-Kaders, während Christian Brill verantwortlich ist für das C-Kader. Christian Brüsch (ehemals C-Kader) hat in die Privatwirtschaft gewechselt, führt jedoch für Swiss-Ski die Recovery Gruppe mit den rekonvaleszenten Athletinnen.

 

 

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