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Schweizer Speed Männerteam gleicht einem Lazarett

Verletzungssorgen beim Schweizer Abfahrtstrainer Sepp Brunner

Verletzungssorgen beim Schweizer Abfahrtstrainer Sepp Brunner

Der Schweizer Abfahrtstrainer Sepp Brunner ist zur Zeit nicht zu beneiden. Sieben Wochen vor der ersten Abfahrt gleich das Schweizer Speed Männerteam einem Lazarett. Ans Skifahren ist bei den Leistungsträgern nicht zu denken. Für Trainer Sepp Brunner keine einfache Situation. Patrick Küng (Knieprobleme), Beat Feuz (Achillessehnenriss), Mauro Cavizel (Wadenbeinbruch) und Carlo Janka  (Rückenprobleme), stehen auf der Verletztenliste.

Sepp Brunner: „Wir sind uns bewusst, dass der Anfang der Saison sehr schwierig werden wird, da einige Leistungsträger nicht am Start stehen werden. Aber wir müssen auch mit dieser Situation zurechtkommen.“

Eines der Sorgenkinder ist Abfahrtsweltmeister Patrick Küng. Die Entzündung der Patellasehne am linken Knie ist hartnäckig. Therapie statt Training und das bereits seit Ende Juni. Ein Start bei den Rennen in Nordamerika ist ungewiss. Der Weltmeister braucht Geduld. „Ich muss abwarten was das Knie macht. Dann kann ich schauen was die nächste Zeit so bringt. Ich hoffe dass ich natürlich möglichst schnell auf die Ski zurückkehren kann, aber jetzt ist es leider noch nicht soweit.“

Beat Feuz wird frühestens im Januar wieder in das Renngeschehen eingreifen können. Der Berner hofft bei den Lauberhornrennen in Wengen auf eine Rückkehr in den Skiweltcup.

Besser sieht es bei Mauro Cavizel aus. Der Bündner geht zwar noch an Krücken, will aber im November wieder auf dem Ski stehen. Das würde auch Carlo Janka liebend gerne tun, doch sein Rücken streikt wieder.

Carlo Janka: „Im Moment kann ich nicht alles machen. Schneetraining geht nicht und auch im ‚Kondibereich‘ bin ich eingeschränkt. Im letzten Jahr ging es mir zu diesem Zeitpunkt sicher besser. Jetzt muss ich von Woche zu Woche, von Tag zu Tag schauen wie es mir geht und hoffen dass ich bald wieder schmerzfrei bin. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Chance auf einen Start in Sölden nicht sehr hoch einschätze, aber man weiß ja nie.“

Geduld ist gefragt im Schweizer Speedteam. Spätestens im Januar soll dann auch der letzte Patient auf die Rennpiste zurückkehren.

Quelle: www.SRF.ch

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