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Sensation durch Sandro Viletta – Schweizer holt Super-Kombi-Gold

Sandro Viletta (SUI)

Sandro Viletta (SUI)

Sotschi – Die Sensation ist perfekt. Sandro Viletta aus der Schweiz holte sich im Rahmen der olympischen Super-Kombination die Goldmedaille. In einer Zeit von 2.45,20 Minuten gewann der Eidgenosse, der seit vier Jahren keinen Spezialslalom mehr bestritt, 34 Hundertstelsekunden vor dem Kroaten Ivica Kostelić und 47 Hundertstelsekunden vor dem Südtiroler Christof Innerhofer. Für den Pusterer ist es nach dem zweiten Platz in der Spezialabfahrt der zweite Podestplatz bzw. die zweite Medaille in Sotschi.

Überraschungssieger Viletta sagte zu seinem Rennen: „Ich habe keine Gedanken über das Ergebnis gemacht. Ich wollte voll angreifen in Abfahrt und Slalom. Dass es im Slalom so laufen würde, hätte ich mir nicht gedacht. Ich wusste aber, dieser Schnee liegt mir. Es ist auch für mich eine große Überraschung.“

Kostelić war auch zufrieden: „Es ist schön. Ich hatte eine schlechte Saison, bin hier hergekommen und wusste nicht, was ich erwarten konnte. Es war heute nicht leicht. Nach der Abfahrt hatte ich den Wunsch nach Gold. Aber Silber ist sehr schön und ich bin stolz. Für unsere Familie ist es die zehnte Olympia-Medaille, darauf bin ich sehr stolz.“

Innerhofer war auch sehr erleichtert und froh über seine Medaille: „Es ist ein Wahnsinn. Nach der Abfahrt habe ich überlegt, ob ich den Slalom überhaupt noch fahren soll. Ich hab in zwei Jahren vier Tage Slalomtraining gemacht und dazu die Rennen. Ich hab mir gedacht: Fahre ich halt noch runter und dann hole ich Bronze. Ich glaube, ich spinne. Der enge Lauf ist mir schon gelegen, weil da kein Speed drinnen ist. Aber dass es so enden kann, hätte ich mir nie gedacht.“

Vierter wurde der Norweger Kjetil Jansrud (+1,06), der noch nach der Kombi-Abfahrt in Front gelegen war. Hinter dem Wikinger klassierte sich der Slowake Adam Zampa (+1,14) und US-Altmeister Bode Miller (+1,40), der auch heute ohne olympisches Edelmetall blieb. Der Tscheche Ondrej Bank, der nach der Abfahrt noch 14 Hundertstelsekunden hinter Jansrud auf Position zwei lag, hatte schon 1,64 Sekunden Rückstand auf den strahlenden Sieger Viletta.

Den achten Platz teilten sich Vilettas Landsmann Carlo Janka und der Norweger Aksel Lund Svindal (je +1,68); der Kroate Natko Zrnčić-Dim (+1,86) rundete die Top-10 ab und war der Letzte im Feld, der einen Rückstand von weniger als zwei Sekunden auf den helvetischen Olympiasieger aufriss.

Weltmeister Ted Ligety (+2,19) wurde unmittelbar hinter seinem Landsmann Jared Goldberg (+2,09) Zwölfter. Hinter ihm klassierte sich Abfahrtsolympiasieger Matthias Mayer (+2,26). Der Kärntner war als Dritter in der Abfahrt in den Slalom gegangen und meinte zu seinem Ergebnis: „Der Slalom war ein bisserl zach. Ich habe mich runtergekämpft, habe alles gegeben. Die vorne sind super runtergefahren, vor allem der Innerhofer, das hätte ich mir nicht gedacht.“

Hinter Mayer klassierten sich Teamkollege Romed Baumann (+2,39) und der Schweizer Beat Feuz (+2,55) auf den Plätzen 14 und 15.

Der Ultner Dominik Paris (+4,25) belegte den 18. Rang, der junge Österreicher Otmar Striedinger (+5,26) musste als 21. vor allem im Slalom Lehrgeld bezahlen. Ein Blick auf das Ende des Feldes. Auch wenn oft die Letzten in den Berichten nicht Erwähnung finden, ist es gemäß des olympischen Gedankens „Dabei sein ist alles“ interessant zu wissen, wer die letzten drei Plätze belegte. Es waren dies der Chilene Henrik von Appen (+13,71), der Kasache Martin Khuber (+14,66) und der Däne Christoffer Faarup (+23,02). Sie belegten am Ende die Plätze 33 bis 35.

Ausgeschieden waren u.a. der Südtiroler Peter Fill, der Schweizer Mauro Caviezel und Favorit Alexis Pinturault, aber auch Max Franz aus Österreich. Das Quartett kam im Slalom nicht ins Ziel. Franz sagte zu seinem Einsatz heute: „Akrobatisch war es eine super Einlage. Aber es war brutal schwer, da musst du spritzig sein, dass du ein bisserl mitreden kannst. Spaß hat es trotzdem gemacht.“

Grund zu Feiern haben die Eidgenossen allemal: Das Schweizer Ski-Team hält nun bereits bei zwei Mal Gold (Gisin und Viletta) und ein Mal Bronze (Gut). Und morgen im Super-G der Damen können Gut und Gisin ohne Probleme ein weiteres Edelmetall holen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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