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Sensation in Schladming: Marion Rolland ist die neue Abfahrtsweltmeisterin 2013

© Kraft Foods  /   Marion Rolland (FRA)

© Kraft Foods / Marion Rolland (FRA)

Die heutige WM-Damenabfahrt endete mit einer faustdicken Überraschung. Die Französin Marion Rolland gewann sensationell Gold bei der wohl verrücktesten WM-Damenabfahrt aller Zeiten. Die 30-Jährige, die noch nie ein Weltcuprennen gewonnen hatte, siegte in einer Zeit von genau 1:50,00 Minuten vor der lange führenden Italienerin Nadia Fanchini (+0,16), die mit der Startnummer 2 ins Rennen ging, und der Deutschen Maria Höfl-Riesch (+0,70). Dass die Streicher-Piste der Französin liegt, bewies Rolland bereits im vorigen Jahr. Dort belegte sie im Weltcuprennen den sehr guten zweiten Platz.

Marion Rolland: „Es ist unglaublich. Seit meiner Kindheit wollte ich Weltmeisterinnen werden. Du musst dir Ziele setzen, dann erreichst du deine Träume. Ich denke nicht, dass mein Sieg eine Sensation ist. Ich fühle mich sehr gut auf dieser Strecke. Ich hab am Start zu mir gesagt: Es geht schnell, bring es runter.“

Nadia Fanchini: „Ich weiß nicht, wie mir das gelungen ist. Es war so eisig, ich habe einfach versucht, das Beste rauszuholen. Speziell im Mittelteil. Ich habe nach der Verletzung in Summe drei Jahre verloren. Es ist erst die vierte  Abfahrt seit meinem Comeback.“

Maria Höfl-Riesch: Ich hab alles super erwischt. Es war wirklich schwierig zu fahren. Es ist eine prügelharte Piste, viele Wellen, die man zum Teil nicht gesehen hat. Ich habe natürlich auch Glück gehabt mit 4 Hundertstel Vorsprung auf Rang vier. Aber ich hatte in der Saison oft Pech, aber es ist so gekommen, wie ich mir das erhofft habe, dass das Glück bei der WM zurückkommt. Ich hab schon gesagt: Das ist das Kreuzband-Podium. Jede von uns hat glaub ich mindestens schon zwei Kreuzbandrisse gehabt.

Offizieller FIS Endstand: WM Abfahrtslauf der Damen in Schladming

Während bei der gestrigen Herrenabfahrt über Schladming eine tiefe Wolkendecke hing, präsentierte sich die Planai bei Sonnenschein und wesentlich besseren Bedingungen. Doch dennoch wies sie einige Tücken. Einige Rennläuferinnen wie Dominique Gisin (SUI), Veronique Hronek (GER), Steffi Moser (AUT) und Daniela Merighetti (ITA) kamen auf der eisigen und harten Piste zu Sturz. Gott sei Dank blieben alle unverletzt.

Kommen wir zurück zum Rennen: Nadja Kamer aus der Schweiz zeigte auch eine gute Fahrt. Ihr fehlten am Ende lächerliche vier Hundertstelsekunden auf den Bronzeplatz von Höfl-Riesch.  Beste US-Amerikanerin wurde Julia Mancuso (+0,85), die sich dennoch freuen kann. Ihr Freund Aksel Lund Svindal hat ja gestern die Abfahrt gewonnen. Hinter Mancuso reihte sich Teamkollegin Stacey Cook und die Topfavoritin Tina Maze aus Slowenien. Letztere hatte bereits mehr als 1,2 Sekunden Rückstand. So bleibt der Norweger Lasse Kjus der einzige alpine Skisportler, dem es gelang, bei Weltmeisterschaften in allen Rennen eine Medaille zu gewinnen.

Im geschlagenen Feld landeten die Hausherrinnen Andrea Fischbacher, Titelverteidigerin Lizz Görgl und Anna Fenninger, welche bei der Kombi-Abfahrt so gut unterwegs waren und zu den Mitfavoritinnen auf Gold zählten. Sie zeigten zwar ein gutes Mannschaftsergebnis, doch können sie mit den Rängen acht, zehn und elf bei einer WM vor heimischer Kulisse nicht zufrieden sein. Österreich wartet dadurch immer noch auf die erste Goldmedaille bei der diesjährigen Weltmeisterschaft.

Andrea Fischbacher: „Wenn du kurz vorm Starten bist, hast du natürlich schon die Renn-Konzentration. Da musst du schauen, dass du wieder runterkommst. Du bleibst aber irgendwie immer auf Spannung. Die Unterbrechung hatte keine Auswirkungen für mich. Ich habe alles versucht, mich hat es aber ein paar Mal hinten reingedrückt und das ist sehr kräfteraubend.“

Anna Fenninger: „Die vielen Unterbrechungen machten es nicht leichter, dazu habe ich auch noch meine Fahrt verhaut“

Offizieller FIS Endstand: WM Abfahrtslauf der Damen in Schladming

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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