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Sensationssieg für Italiener Matteo Marsaglia beim Super-G in Beaver Creek – Max Franz schwer gestürzt

Sensationssieg für Italiener Matteo Marsaglia

Sensationssieg für Italiener Matteo Marsaglia

Beaver Creek – Der Italiener Matteo Marsaglia ist der Sensationssieger des Super-G-Bewerbs von Beaver Creek. In einer Gesamtzeit von 1:14,68 triumphierte der Azzurro vor dem Norweger Aksel Lund Svindal (+0,27), der im Schlussteil einen Fehler beging und den Sieg verspielte. Dritter wurde der ÖSV-Athlet Hannes Reichelt, der bereits sieben Zehntelsekunden auf den Italiener aufwies.

Matteo Marsaglia: „Ich habe schon gewusst, dass ich es im Super G draufhabe. Auch die letzte Saison war schon gut. Im Sommer war ich schnell und fühle mich immer wohl im Super G. Wenn du Selbstvertrauen hast, kannst du auch mehr probieren. Du musst Risiko nehmen und ein bisschen Glück haben.“

Aksel Svindal:  „Es war schon sehr schwierig, speziell unten. Wenn du schnell bist, ist es bei den Wellen fast unmöglich, die Skier auf dem Boden zu halten.“

Hannes Reichelt: „Der Knopf hat von daheim einen „Schubser“ gebraucht. Ich hab den Hinweis bekommen, dass ich an meiner Technik ein bisschen was ändern muss. Viel hat es nicht gebraucht, aber man sieht, viel hat nicht gefehlt.“

Auf den vierten Rang kam der US-Amerikaner Ted Ligety, der den Auftakt-Riesentorlauf in Sölden für sich entschied und einmal mehr seine aufkommende Stärke in den schnellen Disziplinen unter Beweis stellte.

Fünfter wurde Werner Heel. Der Südtiroler fuhr ein solides Rennen und schrammte nicht einmal zwei Zehntelsekunden am Podest vorbei und lag zwei Hundertstelsekunden vor Kjetil Jansrud, dem zweitbesten Norweger. Matthias Mayer (AUT) wurde Siebter, fast genau eine Sekunde hinter Marsaglia (+0,99).  Achter wurde der Franzose Gauthier de Tessieres (+1,12).

Matthias Mayer: „Ich war schon voll in der Rennvorbereitung, als es Max geschmissen hat. Dann war eine längere Pause, mehr weiß ich nicht. Meine Fahrt war gut, unten war ich aber zeitweise auf der  Sommerlinie.“

Danach folgten mit Jan Hudec und Erik Guay zwei Skirennläufer aus dem kanadischen Team. Beide klassierten sich vor dem gestrigen Vierten, Florian Scheiber, welcher erneut eine Talentprobe abgab. Der Österreicher verlor 1,28 Sekunden auf Marsaglia.

Dann folgten der Franzose Johan Clarey, Georg Streitberger (AUT), Didier Dèfago (SUI) und Vortagessieger Christof Innerhofer (+1,55). Zweitbester Schweizer war Carlo Janka (+1,57). Hinter dem Eidgenossen klassierten sich die ÖSV-Athleten Joachim Puchner und Klaus Kröll. Dahinter folgte der drittbeste Skirennläufer aus dem Land von Wilhelm Tell, in persona Patrick Küng.

Vorjahressieger Sandro Viletta (SUI) hatte mit der Entscheidung nichts zu tun und belegte einen Platz vor Marcel Hirscher, dem Gesamtweltcupsieger des vorigen Winters, der seinen ersten Super-G überhaupt bestritt.

Prominente Ausfälle waren u.a. Benni Raich (AUT) und der Südtiroler Peter Fill, der im obersten Teil eine bravouröse Fahrt hinlegte und auch sehr schnell unterwegs war.

UPDATE: Mit Startnummer 34 konnte sich der Franzose Gauthier De Tessieres auf dem 8. Rang einreihen. Sein Teamkollege, Thomas Mermillod Blondin klassierte sich mit Startnummer 42 auf Platz 9.

Überschattet wurde das Rennen von den schweren Stürzen des deutschen Athleten Stephan Keppler und des Österreichers Max Franz, wobei letzterer kurze Zeit bewusstlos war und das Rennen für einige Zeit sogar unterbrochen wurde. Wir von skiweltcup.tv wünschen den beiden Skirennläufern alles erdenklich Gute, eine vollständige Genesung und eine baldige Rückkehr in den alpinen Skiweltcupzirkus.

Stephan Keppler: „Bei mir ist soweit alles okay. Ein paar blaue Flecken und das Cut habe ich halt. Ich bin nicht weit gefahren, daher kann ich nicht viel über den Kurs sagen.“

ÖSV-Sportdirektor Hans Pum: „Max ist Gottseidank wieder bei Bewusstsein und wieder ansprechbar. Ich hoffe, dass er keine Verletzungen hat. Man hat gesehen, dass er kurz bewusstlos war, aber jetzt ist er wieder ansprechbar. Das ist das Wichtigste.“

Marcel Hirscher: „Die Zeiten relativieren sich in solchen Moment wieder komplett. Ich hab mich zuerst noch geärgert, dass ich zu wenig angegriffen habe. Aber das ist schon wieder alles vergessen, weil das hat nicht gut ausgeschaut. Ich war einige Male zu weit – aber wenn man das sieht, war das wahrscheinlich besser.“

Stand nach 35 Läufern.

Offizieller FIS Endstand: Super G der Herren in Beaver Creek 

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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