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Sieg, 100 Punkte und eine Kuh für Lara Gut bei der heutigen Abfahrt in Val d’Isère

Lara Gut strahlt mit der Sonne von Val d'Isére um die Wette.

Lara Gut strahlt mit der Sonne von Val d’Isére um die Wette.

Val d’Isère – Traumhaftes Wetter und beste Pistenbedingungen erwarteten die schnellen Damen im französischen Val d’Isère, gleichzeitig Austragungsort der heute stattgefundenen dritten Saisonabfahrt. Eine der Schlüsselstellen auf der Oreiller-Killy-Piste war die Telefonkurve, den hier musste man schon vor dem Sprung „Richtung machen“, damit man das Tempo für die folgenden Passagen mitnehmen konnte. Siegerin des heutigen Tages wurde die Schweizerin Lara Gut, die gestern in der Super-Kombination schon auf dem obersten Podest stehen konnte, in einer Zeit von 1.44,51 Minuten.

Die mit der Sonne um die Wette strahlende Tessinerin lächelte und fasste das Rennen aus ihrer Sicht kurz und knapp zusammen: „Wie ich gestern schon gesagt habe: Val d’Isère macht immer Spaß. Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass ich zu hart am Ski gestanden bin.“

Zweite wurde ebenso eine Eidgenossin. Fabienne Suter lag nur 16 Hundertstelsekunden hinter ihrer erfolgreichen Teamkollegin. Die Kanadierin Larisa Yurkiw, die sich beim ersten Training sehr gut mit dem französischen Schnee angefreundet hatte, zeigte ihre Freundschaft eindrucksvoll und belegte mit einem Rückstand von 0,41 Sekunden auf Gut den guten dritten Platz.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Damen in Val d’Isére

Beste ÖSV-Athletin wurde Cornelia Hütter (+0,43), die als Vierte um Haaresbreite den Sprung auf das Podest verpasste. Die Steirerin meinte im ORF-Interview: „Als ich durchs Ziel gefahren bin, habe ich mir schon gedacht: Die zwei Hundertstel hätten jetzt auch nicht sein müssen. Aber so ist es, und ich bin überzeugt, dass alles im Leben zurückkommt. In die Kompression rein war zu direkt. Da habe ich mir gedacht, ich mach lieber den Schwung nochmal auf, damit ich nicht beim Tor einfädle. Daher war ich dann aber zu weit, und das sind dann die km/h, die dir abgehen.“

Die Liechtensteinerin Tina Weirather, die nach der gestrigen Disqualifikation mit ein wenig Wut im Bauch unterwegs war, teilte sich mit ihrer Trainingskollegin Corinne Suter (+ je 0,57) aus der Schweiz den fünften Platz. Hütters Teamkollegin Nicole Schmidhofer (+0,89) landete auf Rang sieben. Die Athletin sagte im ORF-Gespräch: „Ich hätte mir schon erhofft, dass der Einser aufleuchtet – beziehungsweise, dass der Abstand geringer ist. So haben schon viele Platz dazwischen. Es ist sich einfach alles zu gut ausgegangen.“

Die baumlange ÖSV-Dame Mirjam Puchner (+ 0,92) schwang als Achte ab. Sie resümierte im TV-Interview: „Die Fahrt oben runter hat gut gepasst, unten habe ich ein paar Passagen nicht gut erwischt.“

Die Ungarin Edit Miklos (+0,94) und die US-Amerikanerin Laurenne Ross (+0,97) rundeten die besten Zehn der heutigen Abfahrt ab. Die Österreicherinnen Elisabeth Görgl (+1,13) und Ramona Siebenhofer, aber auch die Deutsche Viktoria Rebensburg (+je 1,16) landeten verhältnismäßig knapp außerhalb der Top-10. Die rot-weiß-roten Ski-Damen Tamara Tippler (+1,90) und Stephanie Venier (+2,17) kratzten an den besten 20 des Klassements. Verena Stuffer (+2,17) belegte den 23. Platz. Für Stuffers Teamkollegin Johanna Schnarf (+2,72) wird es nicht für Punkte reichen. Letztere kann dennoch das Val d’Isère-Wochenende erhobenen Hauptes verlassen, wurde sie ja Achte in der gestrigen Kombination.

Die US-amerikanische Favoritin Lindsey Vonn, die am heutigen Samstag ein kleines Jubiläum feierte (99. Abfahrt und 350. Weltcupstart), schied nach Zwischenbestzeit aus. Nach einem nahezu perfekten oberen Teil hob sie ab, konnte jedoch einen Sturz vermeiden. Dabei hatte sie wahrhaftig Glück im Unglück; trotzdem hoffen wir, dass das Knie gehalten hat. Auf alle Fälle ist, da sie gleich zur ärztlichen Untersuchung ging und aus dem Zielraum verschwand, ein Start beim morgigen Riesenslalom noch ungewiss.

Mit dem heutigen Rennen gehen die Weltcup-Damen in die verdiente Weihnachtspause. Die nächste Abfahrt der Frauen findet am 9. Januar 2016 in St. Anton am Arlberg statt. Für die Riesentorläuferinnen, die morgen in Courchevel fahren, hat der Veranstalter einen VIP-Shuttledienst eingerichtet, damit die Damen einen reisestress auf sich nehmen müssen. Ein Helikopter wird sie sicher und schnell zum sonntäglichen Rennaustragungsort transportieren.

Offizieller FIS Endstand: Abfahrt der Damen in Val d’Isére

Stand nach 40 Läuferinnen. Der offizielle Endstand wird natürlich nachgereicht.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

09-endstand-abfahrt-valdisere-damen-2015

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