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Sieg für Aksel Lund Svindal bei Super-G der Herren in Lake Louise

Aksel Lund Svindal (NOR)

Aksel Lund Svindal (NOR)

Lake Louise – Bei nicht gerade guten Bedingungen (keine Sonne, schlechte Bodensicht und schnelle Kurssetzung) siegte der Norweger Aksel Lund Svindal beim Super-G der Herren im kanadischen Lake Louise. In einer Gesamtzeit von 1.28,53 Minuten und verdrängte den jungen Österreicher Matthias Mayer um 24 Hundertstelsekunden auf Rang zwei. Für den Wikinger Svindal war der heutige Sieg der fünfte Super-G-Erfolg in Lake Louise. Er übernimmt auch die Führung an den je erzielten Triumphen Kanada, denn bis heute musste er diesen Platz mit Hermann Maier (vier Siege) teilen.

Matthias Mayer, auf sein Rennen angesprochen, erzählte: „Ich war (im Training) gut drauf und bin mit gutem Selbstbewusstsein ins Rennen gegangen. Den Movember hab ich mir heute wegrasiert, weil ich gestern im Flachstück zu langsam war. Unten habe ich zu sehr nachgedrückt und damit Zeit liegen gelassen. Mit dem ersten Sieg klappt es hoffentlich bald.“

Hinter Mayer klassierte sich ein weiterer ÖSV-Starter. Speedspezialist Georg Streitberger lag 0,38 Sekunden zurück und konnte sich aber dessen ungeachtet über seinen dritten Rang freuen. Streitberger kommentierte seinen heutigen Auftritt wie folgt: „In der Zielkurve bin ich ein bisschen zu gerade hingefahren, das wäre nicht nötig gewesen. Daher verliere ich zwei bis drei Zehntel. Leider.“

Offizieller FIS Endstand: SUPER G der Herren in Lake Louise

Christof Innerhofer aus Südtirol belegte den vierten Schlussrang und hatte am Ende 0,68 Sekunden Rückstand auf Svindal. Fünfter wurde der Schweizer Patrick Küng (+0,72), der lange in Führung lag und mit der niedrigen Nummer 2 ins Rennen Gegengaben war. Hinter Küng klassierten sich drei weitere rot-weiß-rote Athleten, nämlich Hannes Reichelt, Max Franz und Joachim Puchner. Das Trio hatte rund acht Zehntelsekunden Rückstand. Lediglich Puchner, dessen Karriere im Sommer fast beendet schien, musste seinen achten Rang mit dem Südtiroler Peter Fill teilen.

Max Franz meinte zu seiner Fahrt: „Ich bin nicht ganz zufrieden. Es war heute lauwarm. Nummer eins war eine neue Erfahrung, das muss man auch mal erlebt haben. Die Fahrt war passabel, aber nicht so super wie gestern. Ich hoffe, dass was Gutes rausschaut.“

Zehnter wurde der Kanadier Jan Hudec, der bei seinem Heimrennen schon 0,94 Sekunden hinter Svindal lag. Hinter dem wiedergenesenen Kjetil Jansrud aus Norwegen, der ja bekanntlich beim Super-G bei der WM in Schladming so schwer gestützt war, landete eine eidgenössische Dreiergruppe, bestehend aus Carlo Janka, einen entfesselt fahrenden Beat Feuz und dem Routinier Didier Défago. Alle hatten nicht weniger als 1,5 Sekunden Rückstand auf den norwegischen Gewinner von heute. Besonders für Feuz kann sich die Skiwelt freuen. Mit ihm ist langsam, aber sicher wieder bald zu rechnen.

Punkte gibt es sicher auch für den Hausherrn Erik Guay, den US-Boy Bode Miller und dem Passeirer Werner Heel. Alle befinden sich derzeit auf der zweiten Ergebnisseite, d.h. jenseits der Top-15, aber weit genug vom 30. Rang entfernt. Der amtierende Super-G-Weltmeister Ted Ligety war mit enormer Innenlage in den Kurven unterwegs. Dabei riss der US-Amerikaner ein großes Zeitfenster auf. Im Fallaway selbst fuhr er nach mehreren Schlägen am nächsten Tor vorbei. Siegmar Klotz aus Pawigl in Südtirol kam auf den 22. Rang. Auch für ihn müsste es für Punkte reichen, nachdem er gestern bei der Abfahrt nicht das Ziel sah. Klotz landete hinter seinen Freunden Domme Paris und Werner Heel.

Offizieller FIS Endstand: SUPER G der Herren in Lake Louise

UPDATE 20.50 Uhr: Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Nach der guten Vorstellung des ÖSV-Starters Striedinger meldet sich Hausherr Manuel Osborne-Paradis zu Wort. Im oberen Streckenteil wusste er nicht zu überzeugen, ehe er immer schneller wurde. Nach dem Fallaway riss der mit der Nummer 45 gestartete Athlet nur acht Zehntelsekunden auf. Auch im Ziel verliert er nicht viel mehr. Mit 96 Hundertstelsekunden Rückstand reiht er sich auf den zwölften Rang ein.

UPDATE 20.46 Uhr: Top-Leistung von Otmar Striedinger, dem letzten rot-weiß-rote Starter im heutigen Bewerb. Oben sensationell, lediglich 0,20 Sekunden zurück. Sechster! Dann erwischte er leider keine so gute Linie im Fallaway, unten dafür wieder respektabel. Alles in allem macht das Rang 16, jede Menge Weltcuppunkte! Tolle Leistung für den 21-Jährigen aus Kärnten.

UPDATE 20.43 Uhr: Vincent Kriechmayr, ein junger ÖSV-Athlet verdrängt Teamkollegen Baumann und liegt nun auf Rang 30. Die Frage des Tages lautet: Reicht es für einen oder knapp für keinen Punkt?

UPDATE 20.40 Uhr: Sandro Viletta aus der Schweiz, der im Laufe seiner Karriere schon ein Weltcuprennen für sich entscheiden konnte, fährt mit der Nummer 38 auf den 24. Rang. Und wenige Augenblicke rast der US-Amerikaner Travis Ganong (40) mit einer starken Leistung  noch in die Top 20. Er verliert nur 1,72 Sekunden. Nun befindet sich Romed Baumann am Schleudersitz.

UPDATE 20.30 Uhr: Josef Ferstl, der Sohn des legendären Abfahrtsweltmeister von 1978 Sepp Ferstl, prescht ein wenig nach vorne und landet auf dem zwischenzeitlichen 24. Rang. Mit der Nummer 35 ins Rennen gegangen, verdrängt er derzeit Florian Scheiber und Klaus Kröll auf den 30. Platz, der als Schleudersitz bekannt ist. Interessant ist auch der Fakt, dass Vize-Weltmeister Gauthier de Tesséries lange die „rote Laterne“ als Letzter innehatte und gar keine Punkte holt.

Klaus Kröll, in der Abfahrt um gerade einmal drei Hundertstelsekunden von Dominik Paris aus dem Ultental geschlagen, und Florian Scheiber, beide für das Team Austria unterwegs, sind noch in den Punkterängen zu finden. Für das Duo könnte es jedoch noch knapp werden, wenn der eine oder andere nach den Top-30 gestarteten Athleten eine ideale Linie findet und sich nach vorne katapultiert. Das gleiche gilt für den Tiroler Romed Baumann, der aus der Biathlonhochburg Hochfilzen stammt.

Soweit der Stand nach 30 Läufern. Im Liveticker, der sich an gewohnter Stelle in der Menüleiste oben findet, können Sie sich natürlich weiterhin über den weiteren Rennverlauf informieren.

Offizieller FIS Endstand: SUPER G der Herren in Lake Louise

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner 

 

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