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Sieg für Aksel Lund Svindal beim Abfahrtsklassiker von Bormio

Aksel Lund Svindal (NOR)

Aksel Lund Svindal (NOR)

Bormio – Bei tiefwinterlichen Bedingungen siegte der Norweger Aksel Lund Svindal bei der Abfahrt in Bormio. Bei dichtem Schneetreiben, das vor allem im Startbereich den ersten Läufern zu schaffen machte, hatte der Wikinger den besten Durchblick. In einer Gesamtzeit von 1.54,08 Minuten verwies er Vorjahressieger Hannes Reichelt aus Österreich bzw. den Kanadier Erik Guay um 39 bzw. 51 Hundertstelsekunden auf die Ränge zwei und drei.

Svindal, der nimmersatte Skikönig aus dem hohen Norden Europas, feierte vor drei Tagen 31. Geburtstag und feierte seinen 25. Sieg bei einem Weltcuprennen. Auf seine Fahrt angesprochen, sagte er: „Es läuft gut. Es ist sehr spannend, wenn man fast jedes Wochenende um den Sieg mitfahren kann und es macht auch Spaß. Ich glaube, dass die Topgruppe heute ein bisschen Glück hatte, der Schneefall war deutlich weniger. Das war heute ein Vorteil, aber manchmal ist die hohe Nummer ein Nachteil.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Abfahrt der Herren in Bormio

Hannes Reichelt (AUT)

Hannes Reichelt (AUT)

Reichelt, im vergangenen Jahr noch Ex aequo-Sieger mit Dominik Paris, sagte: „Ich habe mich eigentlich gar nicht so gut gefüllt. Pisten mit ein bisschen Neuschnee drinnen mag ich eigentlich nicht so. Daher bin ich sehr zufrieden. Hinter einem Svindal Zweiter zu werden, ist keine Schande. Für einen Sieg muss alles zusammenpassen. Aber wenn man am Stockerl ist, muss man zufrieden sein.“ Zur Information: Lake Louise-Sieger Dominik Paris aus dem Ultental kuriert zurzeit seine Verletzung, die er sich beim Training zur Abfahrt in Gröden zugezogen hat, und verzichtete auf einen Start in Bormio.

Am Podium schrammte Adrien Théaux aus Frankreich vorbei. Mit der Nummer 22 ins Rennen gegangen, hatte er am Ende rund neun Zehntel Rückstand auf Svindal, der mit seinem Sieg den Vorsprung im Gesamtweltcup auf den naturgemäß nicht startenden Marcel Hirscher ausbaute. Fünfter wurde ÖSV-Youngster Matthias Mayer (+0,96). Der talentierte Kärntner zeigte einen sehr erfrischenden Auftritt und eine beherzte Fahrt und wurde, obwohl er im Zielhang kurz überdrehte, am Ende Fünfter. Mayer meinte: „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Im Training ist es nicht gelaufen, da habe ich einiges umgestellt. Heute habe ich alles riskiert.“

Der Südtiroler Christof Innerhofer hatte knapp eine Sekunde Rückstand auf Svindal, den „Stelvio“-Sieger von 2013 und belegte den sechsten Platz. Auf der buckligen und in gleichermaßen eisigen Piste belegte der routinierte Eidgenosse Didier Défago (+1,13) den sehr guten siebten Rang und klassierte sich vor dem mit Nummer 30 ins Rennen gegangenen Italiener Silvano Varettoni (+1,14). Der Azzurro bestätigte mit diesem guten Resultat seine ausgezeichneten Vorstellungen, die er im Training gezeigt hatte.

Offizieller FIS ENDSTAND: Abfahrt der Herren in Bormio

Update: Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Der Franzose Guillermo Fayed (46) knallt oben die Bestzeit in den Schnee. Auch durch die Traverse kommt er mehr als gut und schiebt sich am Ende – zeitgleich mit Didier Défago aus der Schweiz auf Rang sieben. Und auch der junge Österreicher Markus Dürager, gerade nach Fayed gestartet, nutzte die Gunst der Stunde. Mit nicht einmal 1,20 Sekunden Rückstand auf Svindal wurde er Neunter.
Update: Wieder eine gute Fahrt von Otmar Striedinger. Der Kärntner lag nach der Traverse lediglich 0,65 Sekunden zurück, ehe er im Zielhang aus den besten Zehn rutschte. Dennoch kann der 22-Jährige mit dem 16. Platz zufrieden sein.

Ski Weltcup Bormio 2013

Ski Weltcup Bormio 2013

Der US-Amerikaner Travis Ganong (+1,18), der Österreicher Joachim Puchner (+1,20) und der Eidgenosse Patrick Küng (+1,22) lagen knapp hinter Défago und Varettoni zurück und rundeten die Top-13 ab.

15. in der vierten Abfahrt der Olympiasaison 2013/14 wurde mit Peter Fill (+1,53) der zweitbeste Südtiroler. Viertbester Österreicher wurde Romed Baumann. Der Tiroler wurde 17. und fuhr um dreieinhalb Zehntelsekunden an den Top-10 vorbei. Landsmann Florian Scheiber (+1,78), im oberen Streckenabschnitt noch bei den Schnelleren unterwegs, verlor im Zielhang noch viel Zeit, und belegte den 20. Rang. Für die rot-weiß-rote Skination blieb die traurige Gewissheit, erstmals seit 1987 in einem Kalenderjahr ohne Abfahrtssieg geblieben zu sein.

Der Steirer Klaus Kröll, im Vorjahr um lächerliche zwei (!) Hundertstelsekunden auf Rang vier verwiesen, kam heuer nicht gut zurecht und meinte, weit unter Wert geschlagen: „Ich habe ein paar Fehler gemacht. Wenn es nicht wirklich schön rennt, dann kommen solche Sachen auch noch dazu. Aber es hilft nichts, man muss weiterkämpfen.“

Der Österreicher Max Franz hatte mit der Entscheidung nichts zu tun und meinte zu seiner Fahrt: „Das Wetter hat mir eigentlich getaugt, ich mag es, wenn es schneit. Eigentlich war es auch eine gute Fahrt, aber der Rückstand war einfach da. Ich muss da runter noch einiges lernen, es war ja erst mein zweites Mal hier.“

Sowohl Kröll als auch Franz landeten im abgeschlagenen Feld. Mit den derzeitigen Plätzen 21 und 22 müsste es für Weltcupunkte reichen. Landsmann Georg Streitberger auf Rang 28 muss hingegen zittern. Auch wenn die Österreicher – wie beschrieben – seit 1987 – ohne Speedsieg in einem Kalenderjahr blieben, kann man von keiner Krise sprechen. Der siebte Podestplatz in einem Speedrennen lässt hoffen und zeigt, dass nicht mehr für das oberste Treppchen fehlt.

Soweit der Stand nach 35 Läufern. Über den Liveticker (im Menüfeld oben!) können Sie sich über die weiteren Ereignisse auf der „Stelvio“ bestens informieren. Das amtliche Endergebnis wird selbstverständlich nachgereicht.

Offizieller FIS ENDSTAND: Abfahrt der Herren in Bormio

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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