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Sieg für Domme Paris beim Super-G in Kitzbühel

Sieg für Domme Paris beim Super-G in Kitzbühel

Sieg für Domme Paris beim Super-G in Kitzbühel

Kitzbühel – Nach dem dritten Platz in Lake Louise und dem zweiten Rang von Gröden war der erste Triumph in dieser Saison im Super-G für den Südtiroler Dominik Parisnur noch eine Frage der Zeit. Der Ultner, der bereits vor zwei Jahren in der Gamsstadt in der Abfahrt triumphieren konnte, blieb als einziger unter der 70-Sekunden-Schallmauer und benötigte für seinen Erfolg eine Zeit von 1.09,99 Minuten. Der 25-Jährige sagte im ORF-Interview: „Ich hatte ein gutes Gefühl. Ich hätte mir aber nicht gedacht, dass ich das da heute mache. Der Berg gefällt mir aber sehr gut. Ich habe ihn gnadenlos heruntergelassen.“ Die Startliste für den Kombinationsslalom (gleich nach Eintreffen) und den Liveticker für den Finallauf finden sie in der Navigationsleiste oben.

Zweiter wurde Matthias Mayer aus Österreich, der Paris lediglich um sechs Hundertstelsekunden den Vortritt lassen musste. Der Kärntner analysierte seine Fahrt im TV-Gespräch wie folgt: „Ich habe da beim Tor davor noch nicht gewusst, wie ich das fahren soll. Im Endeffekt bin ich es dann ganz anders gefahren, als ich es im Kopf hatte. Es war ein bisserl ein Glücksritt. Bei meinem Olympia-Sieg war ich sechs Hundertstel vorne – vielleicht muss ich daher jetzt die zweiten Plätze etwas abbüßen.

Ebenfalls aus den Reihen des ÖSV kam der drittplatzierte Georg Streitberger (+0,34). Im ORF-Gespräch meinte er nach seiner Fahrt: „… Ich habe voll riskiert. Auf der Hausbergkante habe ich mir gedacht: So, jetzt liege ich. Aber es ist sich Gottseidank noch ausgegangen. Oben runter hat es sehr gut gepasst – aber unten habe ich es fast übertrieben. In der Schrägfahrt musste ich etwas querstellen – das hat sicher gekostet. Ich habe heuer schlecht angefangen. Ich habe dann viel mit dem Material probiert. In Wengen habe ich was gefunden, was gut funktioniert hat. Heute habe ich es bis auf die Hausbergkante sehr gut erwischt.“

Offizieller FIS Endstand – Super-G der Herren in Kitzbühel

Adrien Théaux aus Frankreich belegte den vierten Platz, hatte aber schon etwas mehr als eine halbe Sekunde Rückstand auf den heutigen Sieger. Bester US-Amerikaner wurde Andrew Weibrecht (+0,57), der den Österreicher Otmar Striedinger (+0,68) auf Position sechs verwies. Der Norweger Kjetil Jansrud, der in diesem Winter bereits zwei Super-G-Entscheidungen für sich entscheiden konnte, wurde mit 78 Hundertstelsekunden Rückstand auf Paris Siebter. Der Wikinger sagte im ORF-Interview: „Es war kein optimaler Lauf. Kein großer Fehler, aber taktische Fehler. Ich habe zu wenig riskiert. Zum Kurs: Ich habe gehört, dass sich einige beschwert haben. Aber die besten Skifahrer der Welt müssen alles fahren können. Ich probiere den Kombi-Slalom. Marcel holt sicher gute Punkte – aber für mich gibt es auch Chancen.“

Der Eidgenosse Patrick Küng (+0,81) als Achter und Christof Innerhofer (+0,83) als Neunter waren fast gleich schnell unterwegs. Die Top-10 des Super-G’s von Kitzbühel wurden von Vorjahressieger Didier Défago und dem Kärntner Max Franz (je +0,85) komplettiert. Der Schweizer Mauro Caviezel musste sich mit Steven Nyman (+je 1,12) den 13. Rang teilen. Hinter dem 16. – und das ist der Passeirer Werner Heel (+1,16) – klassierten sich Beat Feuz (+1,20), seines Zeichens Caviezels Teamkollege – und der Tiroler Romed Baumann (+1,21) auf den Plätzen 17 und 18. Vincent Kriechmayr (+1,24), ein junger Österreicher, klassierte sich auf Position 20. Hinter ihm landeten Wengen-Kombi-Sieger Carlo Janka (+1,27), der Deutsche Josef Ferstl (+1,28), der Eidgenosse Sandro Viletta (+1,36), der Wengener Abfahrtskönig Hannes Reichelt (+1,37) außerhalb der Top-20 des heutigen Super-G’s. Letzterer sagte: „Ausfahrt Starthang war ich am Innenski. Am Hausberg hatte ich einen gescheiten Segen gehabt – ich bin froh, dass ich gesund im Ziel bin. Der Super-G da in Kitzbühel geht bei mir gerne in die Hose – warum, weiß ich nicht.“

Der Salzburger Marcel Hirscher liegt derzeit mit 2,78 Sekunden Rückstand auf Platz 37. Er sagte im ORF-Interview: „Ich hab so eine Freude. Es war alles andere als leicht in der Früh. Ich hab dann doch das falsche trainiert – ich habe Super-G trainiert und hatte keine Abfahrtsski dabei. Aber dafür kann ich sehr zufrieden sein… Es ist schon berechtigt, weil es taktisch gesetzt ist. Für mich ist es natürlich schwierig, ich will mehr Kurven. Es ist aber schon grenzwertig, wenn die Abfahrer sagen, dass es am Limit ist.“

Überschattet wurde das Rennen vom Sturz des Eidgenossen Marc Gisin. Er kam an der Hausbergkante schwer zu Sturz und muss mit dem Hubschrauber geborgen werden. Zum Kombi-Torlauf am Nachmittag: Für die Startliste des Kombi-Slaloms werden nur jene Läufer berücksichtigt, die im Vorfeld für die Kombi genannt haben. Das sind 44 Athleten. In der bereinigten Wertung geht es für Hirscher darum, in den Top 30 zu bleiben. Im Vorjahr verpasste er das als 34. knapp. Am heutigen Tag macht Jansrud mit Platz sieben heute im Super-G nur 36 Punkte. Damit bleibt er klar unter seinem bisherigen Saisonschnitt in dieser Disziplin, der über 90 Punkten liegt. Er wird damit bis auf 131 Punkte an Hirscher herankommen. Der Salzburger kann aber mit einem guten Ergebnis im Torlauf am Nachmittag wieder den Vorsprung vergrößern.

Die nächste Weltcup-Super-G-Entscheidung der Herren findet erst nach der WM statt. Dieser findet im österreichischen Saalbach-Hinterglemm statt.

Offizieller FIS Endstand – Super-G der Herren in Kitzbühel

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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