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Sieg, Gams und Gondel für Hargin beim Slalom in Kitz

Sieg, Gams und Gondel für Hargin beim Slalom in Kitz

Sieg, Gams und Gondel für Hargin beim Slalom in Kitz

Kitzbühel – Der heutige Slalom der Herren in Kitzbühel ging mit dem Erfolg des Schweden Matthias Hargin zu Ende. Der Nordeuropäer sicherte sich bei dichtem Schneetreiben in einer Gesamtzeit von 1.43,10 Minuten den ersten Weltcupsieg seiner Karriere. Im ORF-Interview sagte er: „Es ist unglaublich. Ich bin überglücklich. Jetzt habe ich es endlich geschafft. Ich habe sehr hart gearbeitet. Warum es so lange gedauert hat, weiß ich nicht. Ich hatte schwierige Jahre. Es dauert halt, wenn es so Leute wie Hirscher oder Neureuther gibt. Normalerweise verliere ich im zweiten Lauf, wenn der Druck so hoch ist. Heute war es vielleicht ein Vorteil, nicht ganz vorne zu sein. Ich habe einfach nur angedrückt, wollte diesen Sieg unbedingt.“

Zweiter wurde der Halbzeitführende Marcel Hirscher. Der Österreicher riskierte im zweiten Durchgang zu viel und hatte am Ende fast eine halbe Sekunde Rückstand auf den schwedischen Sieger. Somit muss er auf seinen 30. Weltcupsieg warten. Im TV-Gespräch meinte der Salzburger: „Oben sehr gut gefahren. Im Mittelteil habe ich schon Gas gegeben probiert – aber Mattias ist unglaublich gefahren. ich hatte Probleme, die Spuren zu treffen – das ist nicht mein Spezialgebiet. Aber mit einem zweiten Rang darf man nicht jammern. Ich bin sehr zufrieden – ich muss schon sagen, ich war nervös. Es sind sehr viele Leute da. Ein Heimrennen lässt mich auch nicht kalt.“

Dritter wurde Felix Neureuther (+0,63) aus Deutschland. Der Vorjahressieger konnte sich nach dem fünften Zwischenrang nach dem ersten Lauf noch um zwei Plätze verbessern. Der Freund von Marcel Hirscher meinte über seine Fahrt: „Es ist ein anderes Rennen. Die Kurssetzung war anders. Im zweiten Durchgang war es sehr schwer zu fahren – mit dem dritten Rang bin ich total happy. Dem Mattias kann man es echt gönnen – er war schon oft knapp dran. Heute hat er im zweiten Rang gnadenlos einen runtergeknallt. Ich bin mit dem dritten Rang sehr zufrieden. Zuerst Kitzbühel – dann folgt gleich Schladming. Das ist so intensiv. Da werden noch mehr Zuschauer kommen. Es wird sicher eine geile Stimmung sein. Ich probiere dort mein Bestes – das machen aber auch andere Jungs.

Offizieller FIS ENDSTAND – Slalom der Herren in Kitzbühel

Giuliano Razzoli aus Italien, in Vancouver vor mittlerweile fünf Jahren Olympiasieger im Torlauf, zeigte eine gute Fahrt und belegte mit 77 Hundertstelsekunden Rückstand auf Hargin den vierten Fang und war in der Endwertung nur 0,05 Sekunden schneller als Neureuthers Teamkollege Fritz Dopfer. Der Russe Alexander Khoroshilov (+1,04) lag nach dem ersten Durchgang noch auf Platz zwei. Im Mittelteil des Finals verhinderte er mit Müh und Not einen Ausfall. Durch die 26. Laufzeit im Finale wurde er bis auf Rang sechs zurückgereicht. Henrik Kristoffersen (+1,13) aus Norwegen, der den ersten Saisonslalom in diesem Winter im finnischen Levi gewinnen konnte, kam auf Platz sieben.

Stefano Gross (+1,32) aus Italien fuhr nach zwei Podestplätzen in der Schweiz beim heutigen Slalom in der Gamsstadt auf Rang acht. Die Top-10 wurden von Kombi-Sieger Alexis Pinturault (+1,44; Bestzeit im zweiten Durchgang, Anm. d. Red.) aus Frankreich und dem Schweden Markus Larsson (+1,49) abgerundet. Im Finale drehte der Arlberger Olympiasieger Mario Matt auf. Dadurch belegte der österreichische Routinier mit der fünftbesten Durchgangszeit im Finale den zwölften Endrang. Zur Halbzeit lag er noch auf Rang 18. Im ORF-Interview sagte er: „Es war noch nicht ganz der alte Mario. Im Training fahre ich viel besser. Im oberen Teil hatte ich einen Hakler – im Mittelteil habe ich mich sehr gut gefühlt. Aber unten bin ich es anders gefahren, als ich es mir angeschaut habe – da ist dann doch das Durchkommen mitgefahren.“

Der junge Deutsche Linus Strasser (+1,78) belegte den guten 14. Rang und kann sich mit einer ähnlichen Leistung beim Nachtslalom auf der Planai in Schladming für die WM in Vail/Beaver Creek quasi im letztem Atemzug qualifizieren. Patrick Thaler (+1,88) aus Südtirol wurde direkt dahinter 15. Bester Schweizer des heutigen Slaloms wurde Daniel Yule (+2,09). Der kroatische Routinier Ivica Kostelić (+2,18) machte dank der viertbesten Laufzeit im Finale elf Ränge gut und katapultierte sich vom 29. Platz auf Endposition 18 nach vorne. Benni Raich (+2,32) aus Österreich schwang als 19. ab. Die Eidgenossen Ramon Zenhäusern (+2,46) und Reto Schmidinger (+2,48) waren fast gleich schnell unterwegs und  beendeten das Rennen auf den Rängen 22 und 23. Ihr Landsmann Luca Aerni schied im zweiten Durchgang aus. Reinfried Herbst aus Österreich wurde letzter und teilte den 27. Platz mit dem italienischen Skirennläufer Cristian Deville (je +2,91). Pech hatte der US-Amerikaner David Chodounsky, der im zweiten Durchgang bei einer beherzten Fahrt einen Stock verlor und sukzessive an Zeit einbüßte und somit am Ende vom 13. Rang zur Halbzeit bis auf Platz 26 zurückgespült wurde.

Blicken wir in die Disziplinen- und die Gesamtwertung: Im Slalomweltcup macht der Salzburger Marcel Hirscher weiterhin Boden gut. Er liegt vor dem letzten Bewerb vor der WM nur noch 24 Punkte hinter seinem Freund und Rivalen Felix Neureuther. DSV-Mann Fritz Dopfer liegt schon 131 Zähler zurück. Im Kampf um die große Kristallkugel setzt sich Hirscher mit 80 gesammelten Zählern weiter ab. Der ärgste Widersacher Kjetil Jansrud aus Norwegen war heute nicht am Start und liegt schon 162 Zähler zurück und es sieht gut aus, dass dieses Polster nach dem Rennen in Schladming größer sein wird.

Der nächste Slalom der Herren wird – ähnlich wie heute in Kitzbühel – ebenfalls ein Spektakel werden. Gleich am Dienstag treffen sich Hirscher und Neureuther erneut zum Duell der Giganten. Ob beim Nachtslalom auf der Planai in Schladming wieder der Schwede Mattias Hargin der große Spielverderber wird, kann durchaus zutreffen.

Offizieller FIS ENDSTAND – Slalom der Herren in Kitzbühel

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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