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Sieg und Kristall für Marcel Hirscher beim Riesenslalom in Kranjska Gora

Marcel Hirscher feiert 38. Weltcupsieg und sichert sich die große Gesamtweltcupkugel und den Sieg in der Riesenslalom Disziplinenwertung

Marcel Hirscher feiert 38. Weltcupsieg und sichert sich die große Gesamtweltcupkugel und den Sieg in der Riesenslalom Disziplinenwertung

Kranjska Gora – Heute wurde im slowenischen Kranjska Gora der zweite Riesenslalom der Herren ausgetragen. Dabei gewann der Österreicher Marcel Hirscher in einer Zeit von 2.12,58 Minuten. Der 27-Jährige sicherte sich mit seinem Erfolg nicht nur den 38. Triumph bei einem Weltcuprennen, sondern sowohl die kleine Disziplinen- als auch zum fünften Mal in Serie die große Kristallkugel. Der Salzburger kann sein Glück noch nicht glauben und sagte erleichtert im ORF-Interview: „Jeder redet davon, aber ich glaub es erst, wenn ich es selber durchrechnen kann mit allen Eventualitäten. Ich habe jetzt gescheit riskiert, den A… zusammengewzickt. Ich habe schon mitgekriegt, was Alexis hingelegt hat. Es war ein schweres Rennen. Es ist schon etwas ganz Spezielles. Ich sage danke: Bei Laura, bei der Familie – die müssen mich aushalten. Mit dem Druck kann es schon zu viel werden mit der Frage: Warum ist das Fenster zu? Und auch das Team hat gewaltig Gas gegeben. Das nimmt man nicht einfach mit. Darüber freue ich mich voll. Es war nicht so leicht in den letzten Riesentorläufen. Zuletzt war schon etwas Rätselraten. Aber heute wirklich cool umgesetzt. Im Slalom-Weltcup kann sich der Henrik nur selber schlagen, so realistisch muss man sein. Ich kann es gar nicht glauben – jetzt könnte ich ja dann eigentlich daheimbleiben!“

Zweiter wurde der Franzose Alexis Pinturault (+0,53), der nach vier Riesentorlauf-Siegen in Folge dennoch mit dem zweiten Rang zufrieden sein kann. Dritter im Bunde wurde der junge Norweger Henrik Kristoffersen (+1,59). Der Wikinger sagte: „Ich kann Marcel zur fünften großen Kugel gratulieren. Ein unglaublicher Skifahrer. Er ist jetzt 330 Punkte vorne. Fünfte Kugel – das ist unglaublich. Ich will schon mehr Super-G fahren und im Riesentorlauf besser werden –Dann kann es ein richtiger Kampf werden. Ich will die Slalomkugel, denke aber nicht zu viel daran, sondern nur an das Rennen.“

Der Deutsche Felix Neureuther (+1,80) belegte einen Tag nach seinem Ausfall den vierten Rang. Pinturaults Teamkollege Thomas Fanara (+1,91) schwang als Fünfter ab. Zweitbester Österreicher wurde Philipp Schörghofer (+2,03), der um gerade einmal neun Hundertselsekunden schneller als sein Teamkollege Manuel Feller war und als Sechster ins Ziel kam. „Schörgi“, gestern auf dem Podest, sprach im TV-Interview: „Sechster passt auch – natürlich wäre ich wieder gerne am Stockerl gestanden. Aber ich habe mich heute schwerer getan, habe nicht so den Zug gehabt. Ich möchte auch Marcel gratulieren zum RTL-Weltcup, er ist heute wieder super gefahren!“

Eine gute Leistung zeigte der eidgenössische Jungspund Loic Meillard (+2,36) auf Rang acht. Die besten Zehn wurden vom DSV-Starter Stefan Luitz (+2,39) und Meillards Mannschaftskollegen Justin Murisier (+2,51) komplettiert. Fritz Dopfer aus Deutschland kam mit über drei Sekunden Rückstand auf Hirscher auf Rang 15. Die Südtiroler Florian Eisath (+3,48), Riccardo Tonetti (+3,96) und Manfred Mölgg (+4,89) schwangen auf den Plätzen 17, 20 und 22 ab. Der Swiss-Ski-Athlet Carlo Janka, vor langer Zeit im Riesenslalom Weltmeister und Olympiasieger, war auf die Hundertstelsekunde gleich schnell wie der Enneberger Mölgg. Stefan Brennsteiner (+5,13), ein junger ÖSV-Läufer, klassierte sich auf Platz 26. Im ORF-Interview sagte er: „Die Piste war im zweiten Durchgang sehr gut. Ich glaube, dass sie sich jetzt besser entwickelt, als im ersten Durchgang. Im Europacup bin ich eine gute Saison gefahren – im Weltcup wollte es bisher nicht sein. Auch jetzt hatte ich wieder einen blöden Fehler, der darf im Flachen eigentlich nicht passieren.“

Der Vorarlberger Christian Hirschbühl (+5,36) sicherte sich als 28. wenige Punkte und reihte sich vor dem DSV-Starter Dominik Schwaiger (+5,64) ein. Der letzte und bedeutungslose Riesentorlauf der Herren wird beim Saisonfinale im eidgenössischen St. Moritz ausgetragen.

Offizieller FIS Endstand: 2. Riesenslalom der Herren in Kranjska Gora

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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