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Silvano Varettoni beendet seine Ski-Karriere

© Archivio FISI / Silvano Varettoni (Pier Marco Tacca/Pentaphoto)

© Archivio FISI / Silvano Varettoni (Pier Marco Tacca/Pentaphoto)

Sella Nevea – Der italienische Skirennläufer Silvano Varettoni beendet mit dem heutigen 13. Rang im Super-G im Rahmen der nationalen Meisterschaften am Neveasattel seine sportliche Laufbahn. Nach vielen Jahren des Kampfes, der Opfer und positiv bestückten Emotionen will er eine Seite seines Lebens schließen. Er möchte allen, allen voran seiner Freundin, seiner Familie und seinen Freunden in der Forstsportgruppe danken. Sie haben immer an ihn geglaubt und ihn bei der Realisierung seiner sportlichen Ambitionen unterstürzt.

Varettoni kam am 3. Dezember 1984 in Pieve di Cadore auf die Welt. Der Sportler, der auf den Tag zwei Wochen älter als Christof Innerhofer ist, wohnt in Borca di Cadore (Provinz Belluno) und gewann am 10. Februar 2004 die Silbermedaille bei der Junioren-WM-Abfahrt im slowenischen Marburg-Maribor hinter dem Österreicher Romed Baumann. Im Europacup konnte der Italiener bereits im März 2001 bei der Abfahrt in Sestriere sein Debüt feiern. Jedoch musste er fast sechs Jahre warten, um auf das Podest zu klettern. Im Februar 2007 fuhr er beim Super-G in Tignes auf Platz zwei. Das Debüt im Konzert der Großen feierte er wenige Wochen zuvor beim Super-G in Gröden. Varettoni bestritt ausschließlich Super-G’s, Abfahrten und gelegentlich eine Kombination.

Ende Februar 2008 stürzte der azurblaue Speedspezialist bei der Abfahrt im norwegischen Kvitfjell just in jenem Ort, in dem er im Jahr vorher als 29. seine ersten Weltcupzähler sammelte. Er verletzte sich schwer am Knie und am Kreuzband. Lange musste er pausieren, sodass er in zwei Jahren bloß zu vier Einsätzen kam. Im Ski-Winter 2011/12 konnte Varettoni wieder voll angreifen und gewann in Reinswald am 10. Februar 2012 sein erstes Europacup-Rennen. Es war ein Super-G.

In der Folge kletterte er dreimal auf das Podium. Auch beim Super-G in Sotschi 2013 konnte er sich über einen Rang unter den besten Drei freuen. Varettoni landete auf Platz sechs in der Europacupwertung und belegte die Plätze drei in der Super-G- und vier in der Abfahrtswertung. Im gleichen Jahr klassierte er sich erstmals in einem Weltcuprennen unter den besten Zehn. Dies geschah bei der Abfahrt auf der „Saslong“ in Gröden. Wieder nach Kvitfjell gereist, schloss er mit dem fünften Platz seinen inneren Frieden mit der Strecke in Norwegen. In Bormio und nochmals in Kvitfjell schwang er als Neunter ab. Ende Februar 2015 wurde er sogar Vierter in Garmisch-Partenkirchen und schrammte nur um vier Hundertselsekunden am Podest vorbei. Der dritte Platz ging damals an den ÖSV-Starter Matthias Mayer.

In der abgelaufenen Saison kletterte er zum siebten Mal auf ein Europacuppodest. Im Februar dieses Jahres war dies erneut im Sarntal der Fall. Im Weltcup belegte er den 30. Platz in Santa Caterina. Sein letzter Einsatz war die Abfahrt in Chamonix. Bei den Italienmeisterschaften ragt ein dritter Platz, erzielt im Super-G und in der Abfahrt 2013, heraus. Er war nie bei Olympischen Winterspielen oder Weltmeisterschaften im Einsatz. Niemand glaubte so recht an ihn, obwohl er sich mit zufriedenstellenden Ergebnisse, die er nach er nach seinem schweren Sturz erreichte, durchaus für größere Aufgaben anbot.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.neveitalia.it

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